Wie sind E-Autos mit dem verordneten Stromsparen vereinbar?

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4 Antworten

Meine zynische Antwort:

Die Elektroautos fahren mit dem Strom, der durch die stromsparenden Geräte und Glühbirnen eingespart wird.

In Wirklichkeit versucht unsere Regierung wieder einmal einen Kreis zu einem Quadrat zu machen.

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stromsparen = energiesparen
das gilt aber nicht nur für strom - es gilt genauso für gas, fernwärme, wasser etc....
e-mobile haben eine unschlagbar gute energiebilanz >90%
dagegen liegen verbrenner bei <20%

was viele "petrolheads" vergessen:
öl wächst nicht im garten, es muss um die halbe welt gebracht werden, die förderung von öl verwüstet ganze landstriche, es ist ein endliches gut und es verpestet extrem die umwelt
das machen im besonderen diese millionen von kleinen energievergeudern
so nebenbei benötigt man zur produktion von treibstoffen auch eine ganze menge energie (nahezu jede raffinerie benötigt ein eigenes kraftwerk) - diese energie würde schon ausreichen um 70-80 % des strombedarfs von e-mobilen zu decken

unsere energiegewinnung wandelt sich immer mehr zur nachhaltigen energieform, d.h. windkraft, solar, wasserkraft decken heute schon fast 50% unseres energiebedarfs, tendez steigend
die herkömmlichen kraftwerke können abgebaut, umgebaut und in ihrer leistung optimiert werden und trotzdem werden sie umweltfreundlicher
paralell dazu laufen investitionen um energiespeichern installieren zu können, damit 24h regenerierbare energien zur verfügung stehen

also energiesparen = resourcen schonen = nachhaltiges leben
oder: lass unseren nachfahren auch noch was übrig !

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Es geht wahrscheinlich eher darum, insgesamt Energie zu sparen, bzw. für eine gute CO2-Bilanz zu sorgen. Elektroautos verbrauchen zwar viel Strom, aber dafür verbrennen sie keinen Treibstoff. Sie sind also (zumindest theoretisch) energiesparender und damit besser für die Umwelt.

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Kommentar von Ingeborganni
29.11.2016, 15:50

Und der Strom wird mit Braunkohlekraftwerken erzeugt, die überhaupt keine Schadstoffe ausstoßen, oder?

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Das passt wirklich nicht zusammen!

Das ist tatsächlich eine ganz verrückte Ideologie! Beim Elektroauto werden in der "Well to Wheel"-Rechnung (von der Quelle bis zum Rad) weitaus mehr fossile Brennstoffe verbrannt als beim Verbrenner-Auto. Dabei sind auf der Elektro-Seite v.a. der "Strommix" des europäischen öffentlichen Strom-Verbundnetzes (Öl-, Kohle-Anteil u.s.w.) der Strom einspeisenden Kraftwerke zu berücksichtigen, der Wirkungsgrad der Kraftwerke (ca. 40%), die Strom-Transportverluste (6-7%), die Energieverluste beim Be- und Entladen der Akkus (ca. 10%) sowie die Verluste des Elektromotors (ca. 8%) und der Verbrauch der üblichen Elektroheizung im Winter. Da bleibt für hohe Kosten von der hoch veredelten Elektroenergie nicht viel übrig.

Hinzu kommt, dass der Dreck aus den Kaminen der Kraftwerke für die regional weit verstreuten Elektro-Autos fast nur in den dichten Siedlungsgebieten entsteht.

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