Wie sind die Stadtteile von Berlin gelegen und worin unterscheiden sie sich und welche sind am besten für junge Leute?

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2 Antworten

Die spannende Frage wird erstmal sein: musst Du die Butze von eigenem Einkommen zahlen, oder hast Du reiche Eltern?

Die "jungen" Stadtteile sind in den letzten Jahren gerade zu den teuersten Ecken Berlins geworden. Weil eben so viele junge Auswärtige in die Stadt kommen, die offenbar noch elternfinanziert keine Rücksicht darauf nehmen müssen, dass die teils runtergekommene Kreuzberg-Friedrichshainer Altbebauung zu grandios überteuerten Mietpreisen angeboten wird.

Innerhalb des S-Bahn-Rings sind kaum noch Ecken zu finden, wo es halbwegs erschwingliche Mieten gibt. Ausnahmen mag's am ehesten noch z. B. im vorderen Wedding und in Moabit geben, und beides fällt aus meiner Sicht eher in die Kategorie "Krisengebiet".

Die Außenbezirke sind eher keine "jungen" Stadtteile. Dafür stehen da die Chancen auf bezahlbaren Wohnraum noch etwas besser. Wenn man sich dann etwas sucht, was einigermaßen sinnvolle ÖPNV-Anbindung hat (idealerweise S-Bahn in Fußwegentfernung), dann ist man auch relativ schnell in den zentraleren Bezirken.

Berlin ist gut 50 km hoch und genauso breit auf der Karte , da sucht man erst eine Anstellung für gut ausgebildete Fachleute - wie sie hoffentlich sind - und sieht dann nach  nahegelegen Wohnecken.

Denn in Britz schön ruhig wohnen und in Reinikendorf gute Arbeit haben ist wohl nichts .  Arbeitslose Hilfsarbeitskräfte hat es schon genug .

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