Wie sind die Regeln im betreuten wohnen?

3 Antworten

Hallo Felix,

die Regeln im betreuten Wohnen sind sehr verschieden und sind sowohl abhängig vom Träger der Einrichtung, als auch vom Alter der dort Untergebrachten. Im Allgemeinen kann man keine eigenen Möbel mitbringen. Laptops, Notebooks oder auch ein PC schliessen diese Regelungen ein. Das dient auch dazu das Neidverhalten zu vermeiden. Ein Motorrad wäre von der genauen Sachlage abhängig, zum Beispiel wenn du es brauchst um den Ausbildungsplatz zu erreichen. Grundsätzlich aber gilt, das es mehr Auflagen und Pflichten gibt, als man sie von Zuhause kennt.

Und da ich gerade DAS SCHLÜSSELWORT gebraucht habe, eben "ZUHAUSE", das ist das betreute Wohnen eigentlich nicht. Es kann es dir weder ersetzen, noch bietet es dir Eltern, auf die du in schwierigen Lebenslagen zurück greifen kannst!

Die Gegenstände die dir deine Eltern geschenkt haben, darfst du behalten. Sie sind durch den Akt der Schenkung in deinen Besitz übergegangen! Und ehrlich gesagt, kann ich, der selbst 3 Kinder in deinem Alter hat, nicht vorstellen, das dein Vater, auch wenn es hart auf hart kommt, den Laptop zurückverlangt.

Deine Ausbildungsvergütung wird zur Deckung der Unterbringungskosten herangezogen. Dir wird lediglich ein Taschengeld zugewiesen. Sollte dein Einkommen aus der Ausbildung nicht ausreichen, um die Kosten des betreuten Wohnens zu decken, was eigentlich immer der Fall ist, so werden deine Eltern vom öffentlichen Träger, dem Jugendamt, per Bescheid aufgefordert sich an den Kosten zu beteiligen. Spätestens das wird dich bei deinen richtig unbeliebt machen.

Erwachsen werden ist alles, aber bestimmt nicht leicht. Weder für dich, noch für deine Eltern. Du hast ebenso wenig Erfahrung darin wie sie. Es gibt keinen Ersatz für Familie oder Eltern. Und was nach einer vermeindlich guten Lösung, eben das betreute Wohnen, aussieht, ist meist nur der Schritt vom Regen in die Traufe. Es darf, wenn überbehaupt, nur als letzter Weg gewählt werden. Daher würde ich dir, wie auch deinen Eltern, raten, die ganze Situation in Ruhe zu erörtern. Kommunikation ist das Schlüsselwort. Nur dadurch kann man sich verständlich machen. Markige Worte kommen einem in der Hitze des Gefechts schnell über die Lippen. Wenn sich die Wogen dann wieder etwas geglättet haben, bereut man vieles von dem was man gesagt hat, und hat doch nicht den Mut dies dem Anderen einzugestehen. Da stehen wir als Eltern euch Kindern in Nichts nach.

Ich hoffe dir damit ersteinmal geholfen zu haben. Wenn du magst, kannst du mich auch direkt anschreiben.

ich geh davon aus, das man zu einer bestimmten zeit abends zuhause sein muss und auch bescheid sagen muss, wohin man geht.

vielleicht gibt es ausnahmen, wie geburtstagsfeiern, wo man länger oder über nacht wegbleiben möchte.

auch wird es feste zeiten geben, wie gemeinsames abendessen und ähnliches, wo sich alle treffen.

dein zimmer musst du selbst sauberhalten.

deine eigenen sachen darfst du mitnehmen.

es ist genauso wie zuhause, nur das nicht bei deinen eltern wohnst.

Dass mit meinen sachen meinte ich anders, wenn mein vater mir jetzt nen Laptop gegeben hat und sagt hier ist geschenkt, dann hat er ja noch alle Daten des kaufes, und wenn er jetzt behauptet er hätte ihn mir nie geschenkt , was für Chancen habe ich dann?

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@Felix125H

dann wird das im gespräch geklärt.

da kann man keine prognose geben.

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ohmann stress mit den Eltern kenn ich auch... geh zum jungendamt wenn es notwenidig ist aus deren sicht werden die dich schon in ne wohngruppe stecken...

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