Wie sind die Regeln für Auftragsbilder?

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2 Antworten

"(2) Der Urheber hat ferner das ausschließliche Recht, sein Werk in unkörperlicher Form öffentlich wiederzugeben (Recht der öffentlichen Wiedergabe)" UrhG § 15.

Dieses Recht kann der Urheber, hier der Maler, allerdings seinem Kunden, seinem Auftraggeber einräumen, oder sonst wem, siehe UrhG § 31 Einräumung von Nutzungsrechten.

Dies kann schriftlich geschehen, oder mündlich, oder konkludent, also auch durch eine stillschweigende Vereinbarung.

Falls gar nichts vereinbart worden war, greift automatisch UrhG § 31 Absatz 3:

"(5) Sind bei der Einräumung eines Nutzungsrechts die Nutzungsarten nicht ausdrücklich einzeln bezeichnet, so bestimmt sich nach dem von beiden Partnern zugrunde gelegten Vertragszweck, auf welche Nutzungsarten es sich erstreckt. Entsprechendes gilt für die Frage, ob ein Nutzungsrecht eingeräumt wird, ob es sich um ein einfaches oder ausschließliches Nutzungsrecht handelt, wie weit Nutzungsrecht und Verbotsrecht reichen und welchen Einschränkungen das Nutzungsrecht unterliegt."

Wenn also klar ist, dass der Kunde ein Bild ausschließlich für seinen eigenen Gebrauch in Auftrag gegeben hat - was ja der Normalfall sein sollte -, muss der Urheber des Werkes eigens eine UrhG § 31 Einräumung von Nutzungsrechten für seine eigenen Zwecke vereinbaren.

Gruß aus Berlin, Gerd

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Ich denke solange die Person für die das Bild gemalt wurde dort nicht 1 zu 1 nackt oder sonst wie dargestellt wurde nicht
Immerhin sind sie der Urheber (vielleicht sogar mackiert durch Unterschrift ?)

Ich meine es ist dein Werk
Egal wer die mona Lisa kauft , der Künstler bleibt der Urheber

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