Wie sind die Preise auf Kreta - Gouves? Sind sie seit der Krise gestiegen/gesunken?

4 Antworten

Tendenziell sind die Preise durch die Krise leicht gestiegen, da zahllose neue Steuern eingefuehrt wurden bzw. bestehende Steuern erhoeht wurden. Dabei sind die Gewinnmargen gesunken, da nicht alle Steuererhoehungen weitergegeben wurden.

Bei Tabak und Benzin merkt man die Preiserhoehung am deulichsten, wobei Benzin wieder erwas beruhigt hat. Produkte wie Wein (neue Weinsteuer) sind um einige wenige Prozent gestiegen sind aber genbauso wie Obst und Gemuese deutlich billiger als in D. Importierte Produkte (z.B. aus Kuhmilch) sowie Dinge wie Sonnenoel sind teurer. Essen gehen in einer lokalen Taverne hat in den letzten Jahren meist so 10 EUR pro Person gekostet - das sind jetzt eher 12 EUR zumindest in den Touristentavernen, wohingegen die Bauerntavernen in den Bergdoerfern immer noch ein fantastisches Mahl fuer einen Zehner liefern.

Auf Kreta sind eigentlich nur Zigaretten und Benzin deutlich teurer gworden. Eine Packung "Peter Steyvesand" mit 25 Zigaretten kostete vor zwei Wochen 3,20 Euro. Der Liter Benzin, 95 unleaded; kostet rund 1,66 Euro - ist also deutlich teurer als in Deutschland. Ein normales Essen in einer Taverne mit Salat und Hauptgericht plus zwei Getränken für 2 Personen kostet zwischen 25 und 35 Euro. Unser Mietwagen, Klasse D - Toyota Corolla, kostete für 12 Tage 479 Euro, bei Eurocars. Von den Auswirkungen der Krise merkt man ansonsten als Urlauber nichts. Griechenland, vor allem die Inseln, sind als Urlaubsziel weiterhin durchaus zu empfehlen. Wer ein wenig mehr über Kreta erfahren möchte - http://www.kreta-trip.de

479 fuer 12 Tagen Mittelklasse Mietwagen ist extrem teuer. Man muss aber wissen, dass die international taetigen Vermieter generell relativ teuer sind. Dafuer kann man aber immer generell gleich hohen Standard (Neuwagen, Versicherungen) erwarten. Westentlich guenstiger sind die lokalen Anbieter. Allerdings sind da die Autos auch schon mal etwas aelter oder die Versicherung deckt eben doch nicht alles ab. Da muss man dann immer mal genauer nachfragen. Und ein paar schwarze Schafe gibt's auch (Goldcar z.B.)

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Kurz, aber FALSCH, Mister DZIGAS !!!

Wenn ein Händler Warenkosten von 100 % zu zahlen hätte, aber das Geld teilweise oder gar nicht hat, um für sich die benötigte Ware zu kaufen, muß er sie finanzieren. Handels-Finanzierungen treten schon dort ein, wo zwischen dem Abuchen von Rechnungen und dem Eingang von Zahlungen eine lange Zeit vergeht, so daß das Konto, über das der Geldverkehr abgewickelt wird, mal ins SOLL absinkt, was nichts anderes ist, als ein Kredit, der in Anspruch genommen wird, mit entsprechend berechneten Zinsen. Das ist der Dispositions-Kredit....kennt jeder. Als Kaufmann muß ein Händler alle anfallenden Kosten berücksichtigen, also auch die Dispo-Finanzierungszinsen, wenn er nicht in die Pleite gehen will. Das heißt er hat in dem Beispiel hier 100% Warenkosten plus (z.B.) 3% Finanzierungskosten = 103% Kosten statt 100% Kosten, allein resultierend aus der schlechten Zahlungsmoral der Kunden. Also Merksatz: Zinsen sind ein Verteuerungs-Mechanismus. In Griechenland hat man lange über die Verhältnisse gelebt. Es herrschte und herrscht immer noch eine bis in die Regierung selbst hineinreichende Korruption und sogar Steuergelder, welche für einen Staatshaushalt bestimmt waren, versickerten in Privattaschen. Die Zahlungs-Disziplin für Steuern war gering und der taat hat seine Wahl-Versprechen mit Auslandskrediten gegenfinanziert, weil der eigene marode Staatshaushalt nicht ausreichte, denn es kam ja zuwenig Geld rein und verschwand zuviel Geld in zweifelhafte Hände raus.Die EU verlangt daß die Zinsen für die Gesamt-Neuverschuldung eines jeden Haushaltes unter dem Wert für das Brutto-Inlandsprodukt bleiben muß. Was heißt das ? Das bedeutet, daß ein Staat nur soviel Geld als Kredite mit Zinsen von außen beziehen darf, wie derselbe Staat mit der Summealler Warenverkäufe und Dienstleistungen erwirtschaftet. Beispiel, wenn der Griechische Staat Kredite in einer Höhe aufnimmt, die 1.5 Millionen Euro Zinsen per anno bedeuten würden, Griechenland aber mit allen Warenverkäufen und Dienstleistungen nur ca. 1 Milion "Mehrwert" erwirtschaftet, kann er die Zinslast nicht mehr decken. Das ist so passiert. Dann haben schlaue Leute die Berichte an die EU schlicht gefälscht und haben die Unterdeckung mit wiederum neuen Krediten finanziert, elche wiederum die Zinslast weiter angehoben haben, bis man sich fest gefressen hatte und Pleite war. Griechenland war schon immer ein Problemland für diue EU, weil es jeine Anstalten gemacht hat, eine breite Industrie zu entwickeln. Allein wenige Reedereien, Olivenwälder und Tourismus konnten die Karre nicht aus dem Dreck holen. Also wurde ein "Unterstützungspaket" geschnürt, allen voran von Deutschland. Dieses Paket ist mit Spar-Programmen verknüpft, denn der Staatshaushalt muß wieder auf ein funktionierendes Normalniveau zurückhefügrt werden, auf dem die Neuverschuldung kleiner ist als das Brutto-Inlandsproduct. Und sparen bedeutet weniger Unterstützung vom Staat, aber mehr Steuer-Disziplin, also aus der Sicht des Griechischen Volkes...Höhere Kosten und weniger Geld in den Taschen. Also FAZIT: Ob nun höhere Eingangs-Kosten durch Private Finanzierung, wie Provatr-Kredite oder höhere Kosten durch höhere Steuer und sonstige Abgaben, oder höhere Kosten durch eine Staatsverschuldung und die damit verbundenen Einschnitte, DIE KOSTEN FÜR DIE GRIECHEN STEIGEN ! Und wenn Kosten steigen, werden auch die Verkaufs-Preise steigen, selbstverständlich in allen Insudtriezweigen, so auch im Tourismus. Man kann die geringeren Preise nicht halten, eil dann nichts mehr übrigbleibt. Und wenn Preise steigen, dann ist die Forderung nach Högeren Löhnen nicht weit, um das Leben dort noch zu bezahlen. Das ist die Inflations-Spirale, die sich in Griechenland schneller dreht, als es allen Europäischen Staaten gut täte. Der EU Kommissions-Präsident José Manuel Barroso ist übrigens ein Duz-Freund von Kostas Simitis, dem ehemaligen Präsi Griechenlands. Es ist sicher nur ein Zufall, daß, als die Staatsanleihen Griechenlands in den Keller sanken, also die Anleihen praktisch wertlos waren (keine Dividenden und Handelswert weit unter Ausgabepreis, also billig zu haben und für die Eigentümer ein Verlußtgeschäft)eben jener Kostas Simitis begann, Staatsanleihen zu kaufen, die ja überall billig zu haben waren. Später entschied sich die EZB (Europäische Zentralbank) auf Beschluß der EU Kommision, der Griechischen Regierung durch Aufkauf der wertlosen Anleihen ("Trash-Papers" oder auch "Ouzo-Bonds) zu einem vereinbarten Handelspreis aufzukaufen. Und wer hat das quasi in seiner Glaskugel vorausgesehen und hatte sich mit Anleihen eingedeckt, hat also privat kräftig mitverdient an der EU Hilfe für Griechenland ? RICHTIG, Kostas Simitis, der Duz-Freund von Barroso, dem Präsi der Stelle, wo das beschlossen wurde. Ein Schelm, wer glaubt da habe ein Freund in Brüssel dem anderen Freund in Athen einen Tip gegeben, was da hinter verschlossenen Türen in Brüssel beschlossen wurde, damit dieser sich vorausschauend mit Griechischen Staatsanleihen eindecken kann, um diese dann später gemäß Beschluss aus Brüssel an die EZB zu einem weit höheren Preis abzugeben. Der Aufkauf-Beschluss wurde ja in Brüssel als geheim eingestuft, um Spekulanten keine Vorab-Informationen zu geben, und deshalb ist dieses Private Spekulations-Glück von Simitis sicher reiner Zufall. Weitere Sachinformationen zur Griechenland-Krise: http://www.lpb-bw.de/finanzkrise_griechenland.html

Kurz gefasst, es ist alles teurer geworden, oder?

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Gleiche Kosten wie in Deutschland, d.h. du brauchst so viel Geld wie Du in Deutschland brauchen wuerdest. Durch Erhoehung der Steuern sind zwar Zigaretten und Benzin gestiegen, aber immer noch etwas guenstiger als in Deutschland.

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