Wie sind die Mieteinnahme bei einer Erbengemeinschaft aufzuteilen, wenn in einem Haus mit 3 Wohnungen nur einer der 2 Erben wohnt?

2 Antworten

Für den, der in dem Haus wohnt sollte eine fiktive Miete veranschlagt werden und den tatsächlichen mieten hinzu gerechnet werden, dann lässt sich die Summe durch 3 teilen und die Miete die der Erbe der in dem Haus wohnt von dem was ihm zusteht abziehen. Das ist eine Möglichkeit, letztendlich muss die erbengemeinschaft eine einvernehmliche Regelung finden.

Meine Schwester die eine Wohnung selbst bewohnt will 50% der beiden für jeweils € 500,--  fremdvemieteten Wohnung im, vorliegenden Falle jeweils € 250,-- pro Wohnung für sie und für mich also € 500,-- für jeden von uns

Für die von ihr selbst genutzte Wohnung gesteht sie mir zusätzlich € 250,-- zu. will aber für Hausverwaltung bzw. Gartenpflege Hausmeistertätigkeiten usw. monatlich ebenfalls € 250,--.

Die Erhaltung-, Wartungs- und Reparaturkosten werden vom Gemeinschaftskonto bezahlt. Sofern kein ausreichendes Guthaben auf dem Gemeinschaftskonto vorhanden ist, werden von jedem von uns Beiden Einlagen in jeweils gleicher Höhe geleistet um die Rechnungen bezahlen zu können.

Kann man diese Regelung als Fair bezeichnen?

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@aberjadoch

Derzeit entnimmt meine Schwester monatlich € 250,-- und ich erhalte monatlich € 600,--. Sobald sich ein größerer Betrag auf dem Gemeinschaftskonto angesammelt z.B. über € 2500,-- entnehmen wir beide von Zeit zu Zeit für jeden ca. € 500,-- und achten aber dabei immer darauf, dass mindesten €1500,-- auf dem Gemeinschaftskonto stehen um lfd. Rechnungen zu bezahlen.

Meine Schwester fühlt sich aber ungerecht behandelt und möchte zukünftig monatlich ca. € 500,-- erhalten, da Sie ja als Hausverwalterin, Hausmeisterin und Gärtnerin fungiert. Sind diese Arbeiten tatsächlich mit monatlich € 250,-- angemessen?

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Dazu muss man eine Kostenrechnung erstellen. Man hat ja nicht nur Einnahmen sondern auch Ausgaben für Instandhaltung etc. 

Wenn du nicht rechnen kannst, kannst du diese Kostenrechnung einem Steuerberater übertragen. Der kann das gerne für dich ausrechnen.

Meine Schwester die eine Wohnung selbst bewohnt will 50% der beiden für jeweils € 500,--  fremdvemieteten Wohnung im, vorliegenden Falle jeweils € 250,-- pro Wohnung für sie und für mich also € 500,-- für jeden von uns

Für die von ihr selbst genutzte Wohnung gesteht sie mir zusätzlich € 250,-- zu. will aber für Hausverwaltung bzw. Gartenpflege Hausmeistertätigkeiten usw. monatlich ebenfalls € 250,--.

Die Erhaltung-, Wartungs- und Reparaturkosten werden vom Gemeinschaftskonto bezahlt. Sofern kein ausreichendes Guthaben auf dem Gemeinschaftskonto vorhanden ist, werden von jedem von uns Beiden Einlagen in jeweils gleicher Höhe geleistet um die Rechnungen bezahlen zu können.

Kann man diese Regelung als Fair bezeichnen?

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@aberjadoch

Diese Regelung ist nicht nachvollziehbar. Von einer richtigen Kostenrechnung seid ihr weit entfernt.  Ihr habt zwei Wohnungen für je 500 Euro vermietet. Dann muss die dritte Wohnung ebenfalls mit 500 € zu Buche schlagen. Sind also 1500 Euro (Kaltmiete nehme ich an). Da wollt ihr beide dann monatlich 500 Euro rausziehen. Weiterhin will die Schwester noch zusätzlich 250 Euro monatlich für ihre Leistung als Hausmeister, bleiben also monatlich noch 250 Euro, die in das Gemeinschaftskonto fließen, aus dem alle anderen Kosten bezahlt werden. Wenn die Deckung nicht reicht, zahlt ihr wieder ein. 

Was du da aufzählst ist eine Milchmädchenrechnung.

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@ollikanns

Sorry, ich suche ja nach einer realistischen Regelung.

Derzeit entnimmt meine Schwester monatlich € 250,-- und ich erhalte monatlich € 600,--. Sobald sich ein größerer Betrag auf dem Gemeinschaftskonto angesammelt z.B. über € 2500,-- entnehmen wir beide von Zeit zu Zeit für jeden ca. € 500,-- und achten aber dabei immer darauf, dass mindesten €1500,-- auf dem Gemeinschaftskonto stehen um lfd. Rechnungen zu bezahlen.

Meine Schwester fühlt sich aber ungerecht behandelt und möchte zukünftig monatlich ca. € 500,-- erhalten, da Sie ja als Hausverwalterin, Hausmeisterin und Gärtnerin fungiert. Sind diese Arbeiten tatsächlich mit monatlich € 250,-- angemessen?

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@aberjadoch

Ob ihre Leistung mit 250 Euro angemessen ist, kann niemand wirklich beurteilen, weil keiner die Größe des Gartens kennt und den Aufwand, der zu betreiben ist.  Ich finde diesen Betrag maßlos überzogen, es sei denn, die Schwester schneidet den Rasen mit der Nagelschere. 

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@ollikanns

Genau das ist auch mein Problem!!

Lt. meiner Schwester würden bei einer externen Hausverwaltung ca.€ 30,-- pro Wohnung anfallen. Ein Hausmeister und Gärtner sei unter € 80,-- monatlich nicht zubekommen.

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@aberjadoch

Dann musst du Handwerker- bzw. Hausmeiterangebote einholen und eine RICHTIGE Kostenrechnung erstellen. Das, was ihr euch da zusammen rechnet, ist nichts Ganzes und nichts Halbes. Außerdem müsste die Schwester die 250 Euro Einnahmen für Hausmeisterleistung in Rechnung stellen, damit ihr sie als Nebenkosten anteilig auf die Mieter umlegen könnt.

Ich wiederhole mich ungern, aber das, was ihr euch da zusammen rechnet, ist hart an der Grenze zur Steuerhinterziehung. Ihr müsst eine richtige Kostenrechnung aufstellen, die auch das Finanzamt akzeptiert  Oder rechnet ihr am Finanzamt vorbei ????? Eure Einnahmen müssen ja auch versteuert werden. 

Tut mir leid, aber das was ihr da macht ist alles andere als korrekt. Geh zum Steuerberater und lass dich beraten.

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@ollikanns

Wir sind beim Steuerberater und ich denke, dass in Richtung Finanzamt auch alles im grünen Bereich ist. Es wird auch eine separate Erklärung für die Erbengemeinschaft erstellt.

Eigentlich geht es nur noch um die gerechte Aufteilung der Entnahmen des wirtschaftlichen Überschusses bzw. um den %Verteilungsschlüssel oder den Geldfluß.

Die eigentlich Auseinandersetzung hinsichtlich des wirtschaftlichen Überschusses  ist noch nicht abschließend erfolgt. bzw. ein notarieller Vertrag wurde bisher nicht abgeschlossen.

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