Wie sind die Menschen früher mit Zahnschmerzen umgegangen?

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3 Antworten

Einige sind an der Entzündung gestorben, mindestens genau so viele an den Folgen der Behandlung.

 Nicht erst seit dem Mittelalter hatten die Menschen die Vorstellung, ein Wurm, der sich durch den Zahn frisst, verursache die Zahnerkrankungen.

Quälende Zahnschmerzen kurierte man bis 1829 mit dem Brenneisen zum Kautern der Karies und der Nerven. Die meisten Patienten verloren bei dieser Behandlung das Bewusstsein. Um die offenliegende Pulpa (im laienhaften Sprachgebrauch: Nerv) abzutöten, verwandte man Arsenpaste. Dem Patienten konnte man so die Schmerzen nehmen. Auch Äther, Chloroform und Lachgaswaren bekannt. Kokain ergänzte später die Mittel zur Schmerzbehandlung. 

Also bei Behandlung mit Brenneisen, Arsen und Kokain, weiß ich nicht was mehr geschadet hat. 

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Weil sie an den schmerzen und an der nicht behandelbaren Entzündung gestorben sind.

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weil die Medizin noch nicht reif genug war

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Kommentar von Atoris
09.11.2016, 20:18

Wenn man bedenkt wie lange es die Menschheit gibt. Und wie lange wir eine gute Medizin haben. Dann denke ich wie viele Menschen und Generationen damit umgehen mussten. Und wir fürchten uns vor dem Zahnarzt?

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