Wie sind die Islamische Gebetszeiten zu verstehen?

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7 Antworten

hallo,

http://www.gebetszeiten.de/

gib da einfach den Namen deiner Stadt an und sieh dir die Gebetszeiten an. In Hamburg wäre die Zeit fürs Morgengebet (Fajr) heute von 4:57 bis 6:36. Während diesem Zeitraum kannst du Fajr beten. Falls du es verschläfst musst du es nachholen bevor du das nächste Gebet betest.

Allgemein gilt das die Gebetszeit für ein Gebet anfängt, sobald die Zeit für ein anderes Gebet aufhört. Außer zwischen Isha und Fajr und Fajr und Dhur. Ein Gebet gilt als rechtzeitig gebetet, wenn du mindestens eine Rakah (Gebetseinheit) schaffst, bevor die Zeit vorbei ist. Während des Sonnenauf- und -untergangs ist es verpönt zu beten, es sei denn man konnte nicht vorher beten. Ab und zu kann man das Dhur und Asr sowie das Maghreb und das Isha zusammenlegen und in einer der jeweiligen Gebetszeiten beten. Das darf man aber nur wenn man Angst hat, die Gebetszeiten sonst nicht einhalten zu können.

hallo 

exakte von bis gebetszeiten wobei es besser ist pünktlich zu sein beim gebet also das gebet sobald man es beten kann zu beten . 

Das Gebet kann immer in einemgewissen Zeitraum verrichtet werden. 

Die genauen Regeln findest du hier: https://de.m.wikipedia.org/wiki/Salāt

Das wollte ich wissen. Das heißt, dass ich für die jeweiligen Gebete einen zeitlichen Freiraum habe?! Ansonsten danke

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@Soelller

Ja, Du musst also nicht (als Beispiel heute in München) um 13:13 alles hinwerfen und sofort Zuhr beten, sondern hast Zeit bis zum 'Asr.

Nachdem der Link offenbar wegen dem Sonderzeichen bei Salat nicht funktioniert, kopiere ich dir den Absatz aus Wikipedia:

Gebetszeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Nach der islamischen Normenlehre sind Muslime verpflichtet, fünf Mal am Tag zu beten. Die Einsetzung der fünf Pflichtgebete erfolgte nach der islamischen Überlieferung bei der Himmelfahrt Mohammeds.[3] Die Gebetszeiten für die Pflichtgebete sind Fadschr (Morgendämmerung), Zuhr (Mittag), ʿAsr (Nachmittag), Maghrib (Sonnenuntergang) und ʿIschā' (Abend). Daneben existieren noch drei supererogatorische Gebete: das duhā-Gebet am Vormittag sowie das tahaddschud- und das witr-Gebet in der Nacht.

Die Gebete sind nicht fest an einen bestimmten Zeitpunkt gebunden, sondern müssen nur innerhalb eines bestimmten Zeitraumes stattfinden. Dieser Zeitraum ist bei den verschiedenen Gebeten folgendermaßen definiert:

die Zeit des Fadschr-Gebets beginnt mit der Morgendämmerung und endet mit dem Sonnenaufgang.[4]
die Zeit des Zuhr-Gebets beginnt, sobald die Sonne sichtbar den Zenit überschritten hat, und endet mit Beginn der ʿAsr-Zeit.[5]
der Anfang der Zeit des ʿAsr-Gebets wird von den verschiedenen Rechtsschulen unterschiedlich angegeben. Nach Ansicht der Schafiiten, Malikiten und Hanbaliten ist der Anfang der Zeit für das Nachmittagsgebet dann gekommen, wenn der Schatten (s) eines senkrechten Gegenstandes um die Länge (l) des Gegenstandes größer ist als zu Mittag, wenn also s = s0 + l. Nach Ansicht der Hanafiten dagegen beginnt das ʿAsr-Gebet erst dann, wenn der Schatten (s) des Gegenstandes denselben zu Mittag um die doppelte Länge (2 l) des Gegenstandes übertrifft, wenn also s = s0 + 2 l.[6] Die Zeit des ʿAsr-Gebets endet mit dem Sonnenuntergang.
die Zeit für das Maghrib-Gebet beginnt kurz nach Sonnenuntergang, endet mit dem Beginn der ʿIschāʾ-Zeit und ist nur sehr kurz.
die Zeit für das ʿIschā'-Gebet beginnt, wenn der rote Schimmer (aš-šafaq al-aḥmar) des Abendlichts verschwunden ist, bzw. wenn der weiße Schimmer verschwunden ist, der dem roten folgt (so die Ansicht der Hanafiten). Sie endet mit Beginn der Zeit für das Fadschr-Gebet.[7]
Innerhalb des jeweiligen Zeitraums lässt sich das Gebet also aufschieben, aber als die beste Zeit (waqt al-faḍīla) zur Verrichtung gilt jeweils der Anfang des betreffenden Zeitraums. Darauf folgen als die zweitbeste und drittbeste Zeit die „Zeit der Erwählung“ (waqt al-iḫtiyār) und die „Zeit der Zulässigkeit“ (waqt al-ǧawāz).[8] Bei dem ʿIschāʾ-Gebet wird zum Beispiel üblicherweise die Empfehlung ausgesprochen, dieses im ersten Drittel oder zumindest der ersten Hälfte der Nacht zu verrichten.[9]

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