Wie sind die Entzugserscheinungen von Gras?

...komplette Frage anzeigen

7 Antworten

Meiner Erfahrung nach hab ich selten "Entzugserscheinungen". Jedoch wenn es Zeiten gibt wo mir Gras gut gefällt und ich täglich für 2 Monate konsumiere und dann wieder direkt aufhöre habe ich in den ersten Tagen immer den Gedanken im Kopf, dass ein joint jetzt noch Schaden könnte :D. Nach 10 Minuten ist das aber wieder dahin und ich geh meinen Weg weiter ohne irgendwelchen drang
Zu deiner "Depression": dieses Gefühl kommt ständig vor wenn man sich tiefere Gedanken, über sein Umfeld, macht und die negativen Einwirkungen stärker wahrgenommen werden. Jedoch sollte dir klar sein, dass das Leben viel zu schön ist (auch nüchtern) um traurig zu sein.

Da Cannabis keine körperliche Abhängigkeit hervor ruft gibt es auch keine klassichen Entzugserscheinungen.

Manche rauchen Jahrzehnte und können ohne weiteres aufhören. Andere bekommen Schlafstörungen, sind gereizt und denken oft an die Droge.

Die Entzugserscheinungen sind also rein psychischer Natur und können daher nicht wirklich vorhergesagt werden.

1. Wer verantwortungsvollen Cannabiskonsum betreibt, hat keine Entzugserscheinungen, ebenso wenig wie man Entzugserscheinungen von verantwortungsvoll betriebenem Konsum von Kaffee oder Tee bekommt.

2. Die Neigung sich selbst als "depressiv" zu diagnostizieren ist weit verbreitet. Dabei haben die wenigsten Personen, die sich für depressiv halten, eine entsprechende fachärztliche Ausbildung, um anhand medizinischer Kriterien Depression  genau bestimmen zu können.

Ich glaube keiner hier hat wirklich meine Frage verstanden. Ich meinte, ob diese depressive Verstimmung davon kommen kann, dass ich kein Cannabis mehr konsumiere. D.h. ob ich diese Stimmungsschwankung vom "Grasentzug" bekommen habe, also ob mein Unterbewusstsein das Cannabis vermisst, obwohl ich keinen einzigen Gedanken dem "ich sollte kiffen" geschenkt habe. Ich hoffe das ist verständlich :D

0

Jeh nachdem wieviel du konsumiert. Wenn du nur 1 oder 2 mal die Woche rauchst ode4 mal eine Woche jeden Tag, wirst du nichts merken. Wenn es über einen langen Zeitraum mehrmals täglich ist, kannst echt unangenehm werden. Ist wie mit alc. Wenn man süchtig ist.

Schlaflosigkeit, schlechte Laune, Vergesslichkeit/Verpeiltheit, das Gefühl gerädert zu sein...

Das Grundproblem bei Drogen ist, dass die allermeisten Drogen für einen erhöhten Endorphinspiegel sorgen. Wenn die Drogen abgesetzt werden, will der Körper dieses Endorphin natürlich und vor allem der emotionale Unterschied zwischen viel Endorphin und plötzlich "Normalzustand" sich wie eine Depression anfühlt.

Bei Meth beispielsweise erhöht sich der Endorphinspiegel im Körper um etwa das 3000-fache. Daher kommen nur wenige Menschen von dieser Droge wieder los, wenn sie sie einmal genommen haben.

Methamphetamin ist aber kein Cannabis...

2
@mairse

Ja, das war auch nur ein Beispiel um das Prinzip zu verdeutlichen. Daher habe ich den Satz auch eingeleitet mit: "Bei Meth BEISPIELSWEISE..."

Augen auf. Wer lesen kann ist klar im Vorteil.

0
@MaxNoir

Das Beispiel bringt aber nichts wenn es sich nicht auf Cannabis übertragen lässt.

Drogen sorgen nicht allgemein für einen erhöhten Endorphinspiegel

0

Es gibt keine körperlichen und die psychischen sind eingebildet. Sagt ja schon das Wort.

Also wenn du Von Graß entzugserscheinungen bekommst, dann bist du ganz schön arm Drann...

ich krieg ja nichtmal von Benzos und Ops entzugserscheinungen ^^

ein verantwortungsvoller umgang mit Drogen  ist vorraussetzung für die einnahme.

Was möchtest Du wissen?