Wie siehts aus mit den Zuschüssen vom Jobcenter wenn ich als Schüler arbeite?

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3 Antworten

Wenn du noch bei deiner Mutter wohnst,wovon ich ausgehe,wenn man 17 Jahre alt ist,bekommt deine Mutter auch Geld für dich !

Würdest du also 300 € verdienen,hättest du vom Brutto,die ersten 100 € als so genannter Grundfreibetrag. Von den übersteigenden 200 €,würden dir 20 % nicht angerechnet,das ist auch ein Freibetrag,also noch einmal 40 € dazu.

Dir würden also von 300 € Einkommen,im Prinzip nur diese 140 € an Freibeträgen bleiben,auch wenn du diese vollen 300 € von deinem Arbeitgeber bekommst. Denn dann musst du diese 160 € deiner Mutter wieder geben,weil sie die von deinem Bedarf abziehen nicht von dem deiner Mutter oder deinen Geschwistern.

Wenn du aber weiterhin zur Schule gehst,gilt eine Sonderregelung,denn dann kannst du im Jahr in bis zu 4 Wochen Ferienarbeit,bis zu 1200 € extra hinzu verdienen ohne das es dir auf deinen Bedarf angerechnet würde.

Du würdest dann pro Jahr auf insgesamt 2300 € an Freibeträgen kommen.

Man muss dann nur aufpassen.das man nicht so viel Geld anspart,so das du über dein Schonvermögen kommst,denn dann würde es auf deinen Bedarf angerechnet.

Dein Schonvermögen würde min.3100 € betragen + einmalige 750 € für notwendige Anschaffungen,müsstest du aber auf deinen eigenem Konto oder Sparbuch haben,das würde auch auf deine Geschwister zutreffen,aber jeder auf sein eigenes Konto oder Sparbuch.

Deiner Mutter würden auch min.3100 € + einmalig 750 € zustehen,normal gilt aber 150 € pro Lebensjahr.

Würde deine Mutter zum Beispiel 40 sein,würden ihr 6000 € + einmalig 750 € zustehen,was sie angespart haben könnte.

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Langsam.

Du musst das sorgfältig auseinander dröseln.

Wenn deine Mutter arbeiten geht, hat sie einen Grundfreibetrag von 100€ und 20% des darüber hinausgehenden Erwerbseinkommens.

Gehst du AUCH jobben, hast du als Kind in der Bedarfsgemeinschaft ebenfalls einen Freibetrag von 100€. Bei dir entfällt aber die weiterführende Regelung mit den Prozenten.

Sprich: Alles, was DU über 100€ hinaus verdienst, wird deiner Mutter auf das Gesamteinkommen der Bedarfsgemeinschaft angerechnet!

Sinnigerweise gehst du am besten so arbeiten, dass du nicht mehr als 100€ im Monat verdienst. Die darfst du anrechnungsfrei behalten.

Und deine Mutter hat halt die üblichen Freibeträge auf IHR Erwerbseinkommen.

Wenn man das zusammenrechnet:

DU hättest 100€ (mehr). Deine Mutter hätte (bei einem 450€-Job) 170€ mehr. Und das ist bei ALG2-Bezug schon ne Menge Holz!

Meine Töchter und ich haben das so gehandhabt: Wir waren alle in der Zeitungszustellung tätig...die Verträge haben wir so "aufgeteilt", dass die beiden Mädels monatlich auf knapp unter 100€ raus kamen, ich habe den rest verdient (auf dem Papier). So hatten wir im Monat 370€ mehr zur Verfügung... das ist für 3 Leute im Bezug ne ganze Menge gewesen.

Meine Mädels haben von "ihrem" Verdienst jede nur 25€ haben wollen, den rest haben sie mit in die Haushaltskasse gebuttert. So waren halt auch mal Kinokarten drin oder Anfang der Sommerferien die Familiensaisonkarte fürs Freibad.

DU solltest von deinem Verdienst auch deine Mum mit unterstützen... finde ich zumindest. Oder du hilfst ihr gezielt im Haushalt und bei den kleinen Geschwistern!

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Kommentar von HWSouchon
06.03.2014, 20:59

irgendwie macht es freude das zu lesen, ich weiß nicht warum

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du hast einen freibetrag, 100 oder 150 oder so

alles was du mehr verdienst, ziehen sie deiner mutter ab

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