Wie sieht man welchen Bezugsknoten man nimmt beim Knotenpotenzialverfahren?

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2 Antworten

Im Prinzip hast du völlige Freiheit in der Wahl es Bezugknotens , allerdings wird man diesen so wählen, dass die Gleichungen möglichst einfach werden. 

Und ja: natürlich hängt die konkrete Form der Matrix vom Bezug ab.

Ok aber ich bestimme meistens direkt die Matrix mithilfe dieser Definitionen bezüglich der hauptdiagonalen und nebendiagonalen der Matrix und danach erst die Gleichungen also kann es mir dann egal sein oder?

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@RealAutism

Ich weiß nun nicht was du meinst. Du kannst aber ein Beispiel reinstellen, anhand dem wir es diskutieren können. Ich selbst muss jetzt aber raus...

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@michiwien22 meinte diese Definition hier: Dabei gilt allgemein für die Leitwertmatrix:  Die Hauptdiagonalelemente Gii  sind gegeben durch die Summe aller Leitwerte, die mit einer Seite an dem Knoten i liegen.sie sind für die hier gewählte Stromrichtung (von den Knoten abfließenden Ströme erhalten ein positives Vorzeichen) immer positiv  die Nebendiagonalelemente Gij entsprechen der Summe aller Leitwerte, die den Knoten i mit dem Knoten j verbinden, o sie ergeben eine symmetrische Matrix, d.h. es gilt Gij=Gji  sie sind mit Blick auf die hier gewählte Stromrichtung immer negativ Für den Quellenvektor auf der rechten Seite der Matrixgleichung gilt, dass die i-te Zeile jeweils die Summe aller unabhängigen Stromquellen Iqi enthält, die mit dem Knoten i verbunden sind. Dabei haben Quellen, deren Strom in den Knoten hineinfließt ein positives Vorzeichen und Quellen, die aus dem Knoten herausfließen, ein negatives Vorzeichen.

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