Wie sieht hier im Fall die Rechtslage aus?

5 Antworten

Sofern du nachweisen kannst, den Artikel verschickt zu haben, hat der Käufer Pech gehabt. Kannst du das?

Die von der Gesetzeslage abweichenden Regel, die paypal hinsichtlich des Käuferschutzes aufgestellt hat, sind in diesem Fall irrelevant, weil es bei der Zahlung an Freunde und Famile keinen Käuferschutz gibt.

Also wenn ich mal so einen Fall haben würde, würd ich ihm die Quittung zukommen lassen :)

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@Armony

Die Quittung sagt nur aus, dass du irgendein Päckchen abgschickt hast.

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Bei Privatverkäufen geht das Risiko generell mit der Abgabe des Paketes am Postschalter auf den Käufer über. Somit kann der Käufer meckern, wie er will. Allerdings wäre es gut, wenn du nachweisen könntest, dass du das Pakerl auch wirklich versendet hast (Zeugen, Kassenbeleg etc.).

Wie soll den das mit den Zeugen gehen ? Da müsste ich ja einfach nur z.B meiner Schwester sagen, dass die sagen soll, dass sie bei mir gewesen war^^

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Da es sich nicht um einen Verbrauchsgüterkauf handelt, ist die Preisgefahr gemäß § 447 I BGB mit Auslieferung an den Paketdienst auf den Käufer übergegangen. Der Kaufpreis kann also behalten werden.

Und was ist wenn der Käufer z.B sagt 15 € mit Versand ? Das ist auch nichts eindeutig angewiesen.

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