Wie sieht es momentan in der Ostukraine & Krim aus?

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5 Antworten

Es wurde eine Waffenruhe eingeführt die in letzter Zeit öfters gebrochen wurde,nur weil man nichts mehr in den Nachrichten hört heißt es nicht das die Lage besser ist. Nur berichten die Nachrichten nichts mehr da es zurzeit'' Alltag '' sei. 

Praktisch wie in Afghanistan oder Syrien. 

Allerdings sind die großen Schlachten wie am Anfang vorbei.Trotzdem sterben immer noch Menschen wegen nichts. 

Den Konflikt mit dem 2 Weltkrieg in Deutschland zu vergleichen ist keine gute Idee. ;) 

Von gutem Leben kann dort seid Monaten nicht die rede sein. 

Ob sich die Rebellen durchsetzen glaube ich nicht.Soweit ich weiß erleiden die nur Niederlagen. 


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In Lugansk und Donetsk sieht es den Umständen entsprechend aus. Sie werden ab und zu noch beschossen. Es sist keine Krieg aber auch kein Frieden. Dementsprechend ist die Lage angespannt und nicht besonders toll für die Leute dort. Der Krieg schlummert vor sich hin.

Wie soll es der Krim gehen? Ist ein Teil Russlands. D.h. in erster Linie Frieden, Ruhe, funktionierender Staat. Manche Leute auf der Krim hatten zu Anfang Probleme damit plötzlich in einem Rechtsstaat zu landen. Sie waren die korrupte Ukraine schon gewohnt. Alles in einem ist es aber ein ruhiges Urlaubsgebiet mit maroder Infrastruktur, die die Zeit in der Ukraine hinterlassen hat. Mittlerweile werden Projekte zum Wiederaufbau der Betriebe vor Ort realisiert. Die Energiebrücke vom russischen Festland steht schon. Die Eisenbahn- und Automobilbrücke wird planmässig gebaut. Soll irgendwann 2018 glaube ich fertig sein.

Gibt es mehr Leute die gegen ein Unabhaengiges bzw. russisches Lugansk, Donetzk oder Krim Gebiet Demonstrieren oder mehr dafuer?

Auf der Krim wirst du kaum Leute finden, die die Ukraine wieder haben wollen.

In Donetsk und Lugansk sind solche Leute längst ausgereist, genau wie umgekehrt eben viele Ukrainer, die mit der neuen Macht in Kiew unzufrieden sind nach Russland ausgereist sind(nicht nach Donetsk und Lugansk logischerweise, weil es Kriegsgebiete sind). Auch aus Donetsk und Lugansk sind viele nach Russland geflüchtet. Insgesamt sind seit 2014 etwa 2 Millionen Ukrainer nach Russland geflüchtet. Das wird noch für Donetsk und Lugansk ein Problem werden. Alle fähigen Leute arbeiten schon in Russland und werden wohl nach Möglichkeit bleiben wollen.

Die Ukraine blockiert die Realisierung der Abkommen von Minsk was kein Wunder ist. Es würde den Befehlen aus Washington widersprechen. Sie brauchen den Konflikt noch.

Daher zieht sich die Geschichte in die Länge und es kursieren die wildesten Gerüchte und Propagandamärchen. Mal hört man, dass Donetsk und Lugansk bald um die Aufnahme oder zumindest Anerkennung durch Russland bitten werden, dann verbreiten die Kiewer ihre böses Russland-Märchen. Russlnd wolle angeblich militärisch einen Zugang zur Krim schaffen. Das kann man nur als isoliertes Propagandaopfer in der Ukraine glauben. 

Zur Zeit gibt es einen Patt-Zustand mit leichten Vorteilen für die selbstausgerufenen Republiken, denn je länger sie de facto unabhängig bleiben, desto geringe sind die Chancen, dass sie überhaupt je in die Ukraine zurückkehren.

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Die Krim ist in keinster Weise mit der Ostukraine zu vergleichen. Auf der Halbinsel iss alles in trockenen Tüchern, die Leute sind froh, dass sie wieder ein Teil Russlands sind und vorallem noch wichtiger, dass sie nix mehr mit dem ukrainischen Staat zu tun haben.

Anders hingegen ist die Lage in der Ostukraine, da wird weiter gekämpft und auch weiter gestorben. Kein Mensch kann sagen, wie der ausgang dieses Konfliktherdes aussieht und wie lange die Kämpfe anoch andauern werden. Vieles hängt vom Kiewer Regime ab. Ist es gewillt den Ostukrainern samt ihres seperaten Gebietes eine Autonomie zu gewähren, dann wird gar rasch Ruhe einkehren. Z.Z. ist aber nicht abzusehen, ob dazu die Kiewer Regierung bereit und fähig ist. Auch ist nicht klar, ob sich die dortige Regierung langfristig überhaupt halten kann. Schließlich ist der ukrainische Staat ziemlich bankrott kann sich nur durch westliche Kredite über Wasser halten.

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Man bekommt nichts mehr davon mit, da sich nichts mehr verändert. Das Waffenstillstandsabkommen Minsk II scheint ausschließlich zu bewirken, dass keine Versuche mehr unternommen werden, irgendwelche Gebiete vom Kriegsgegner zu erobern, wie etwa Neurussland Mariupol oder die Ukraine Donezk erobern wollte, was beides blutig gescheitert ist. Geschossen wird aber noch immer, nahezu täglich. Die Ukraine scheint mit der Taktik begonnen zu haben, die Infrastruktur der jungen Republik systematisch einzureißen, was natürlich zu eklatanter Gegenwehr führt.

Mittlerweile kann die Ukraine eigentlich vergessen, die neurussischen Gebiete wiederzubekommen, die Krim sowieso, welche mittlerweile sehr gut in Russland integriert ist, Russland hat sogar einen Fünf-Rubel-Schein mit (auch krimtatarischen!) Motiven herausgegeben. Die Krim ist nun über zwei Jahre russisch und wird es garantiert bleiben. Bei Neurussland verhält es sich so, dass sie mit annähernder Downloadgeschwindigkeit dauerhaft neue motivierte Freiwillige bekommen und die Armee der Ukraine im Gegensatz dazu aus wehrpflichtigen Studenten besteht, welche bloß irgendwie ihre Haut retten wollen - dadurch wird viel Kriegsgerät zurückgelassen, welches dankend aufgesammelt wird (Alexander Sachartschenko: "Poroschenko ist unser engster Verbündeter").

Aussicht auf Frieden gibt es nur, wenn der Konflikt eingefroren wird, wie z.B. jener zwischen der Republik Moldau und der Prednestrowischen Moldauischen Sozialistischen Sowjetrepublik, das dauert bis heute an. Die beiden erkennen sich gegenseitig nicht an, sehen sich als das "echte" Moldau an - beschießen sich aber seit Jahrzehnten nicht mehr. Auf genau das kann auch die Ukraine hoffen, solange noch etwas von ihr übrig ist. Eine andere Möglichkeit wäre, demokratische Wahlen in der Ukraine abzuhalten, an welcher Neurussland beteiligt werden würde, dann würde die Putsch-Regierung nämlich abgewählt werden, aber das weiß sie natürlich selbst, deswegen ist das eine eher unrealistische Möglichkeit.

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Lugansk und Donyezk sind schwer getroffen,  und lächzen nach unabhängigkeit von der jetzigen Regierung. Das heisst die Gründung ihrer unabhängigen VR oder der Anschluss an Russland

Es gilt das Minsker abkommen was nur zu bewirken scheint dass die eroberten Gebiete erstmal fest in der Hand einzelner Milizen sind 

Auf der Krim ist Garnichts. 

Die Nato und ihre Faschisten Freunde in Kiew pumpen da weiter ihre Interessen rein 

Die Regierung in Moskau in die Rebellen und Separatisten,  einerseits um die Russen im.donbass vor Kiew zu schützen zum anderen um den Ausgang des Krieges in ihre Interessen zu lenken 

Zu dem hat die Privatarmee der ultranationalistischen Partei sich zurück gezogen wobei ich eh nie wusste was Ivanov damit bezwecken wollte 

Auf der anderen Seite versucht Kiew nun die Gebiete um,,  Neurussland " deren Infrastruktur zu zerstören,  sollten sich aber nicjt auf territorialen Erfolg einstellen 

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