Wie sieht es aus, wenn ich geschieden bin und mein Kind eine Spange braucht?

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8 Antworten

Alle notwendigen Kosten der kieferorthopädischen Behandlung eines Kindes trägt die Krankenkasse.

Möchten die Eltern zusätzliche Leistungen für das Kind, müssen sie diese selber zahlen.

Getrennte Eltern müssen sich diesbezüglich selbst einigen:

  • Sind beide mit der Zusatzleistung einverstanden, so müssen beide die Kosten tragen - anteilig im Verhältnis ihrer Einkommen zueinander. 
  • Sind sich die Eltern nicht einig, so muss der die Zusatzkosten allein tragen, der sie bestellt hat.
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Kommentar von petrapetra64
21.01.2017, 09:19

da muss man aber erst mal einen Kieferorthopäden finden, der das auf rein gesetzlicher Basis macht. Bei uns haben die schon am Eingang stehen, dass sie das nicht machen und man sich jemand anderen suchen muss, wenn man nur gesetzliche Leistungen in Anspruch nehmen will. Die Ärzte halten die gesetzliche Versorgung nicht ausreichend und fürchten Probleme. 

Bei meinem hat es 1000 Euro extra gekostet. 

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Also mein Ex hat nichts dazu gegeben für die Zahnspange von meinen Junior. brauchte er auch nicht, laut Anwalt. 

Aber bedenke bitte doch eins, Du musst 20 Prozent selber bezahlen, die Du allerdings von der Krankenkasse wieder bekommst, wenn die Behandlung abgeschlossen ist. 

Bei meinen Sohn waren das innerhalb von 4 Jahren, knappe 800 Euro die ich bezahlen musste, die ich allerdings auch wieder bekommen hatte, nachdem die Behandlung fertig war.

Sehe es doch als Sparbuch an

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Wenn eine Spange aus medizinischer sicht erfordderlich ist, dann übernimmt die Kasse 80% der Kosten, 20% legst du aus und bekommst diese nach erfolgreicher Behandlung zurück. Du kannst dich mit ihm verrständigen, dass er das übernimmt, dann bekommt er es aber auch wieder nach Ende der Behandlung, das solltet ihr dann schriftlich vereinbaren.

Wenn er nicht zahlen will, bei der Höhe des Unterhaltes, gehört es zu den Leistungen, die im Unterhalt inkludiert sind.

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alle kosten das kind betreffend sind im unterhalt mit abgegolten. die kosten einer zahnspange trägt die krankenkasse und wenn du kosmetischen mehrbedarf möchtest, dann musst du den aus eigener tasche bezahlen. der vater ist damit raus.

wenn du mehr geld benötigst, dann geh doch arbeiten.

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Also alleine muss er die nicht übernehmen. Mit dem Unterhalt ist das abgegolten. Da sind solche Sache mit drin.

Aber wenn du willst, so prüfe die Sache mit der Spange nochmals, denn
sobald diese raus ist, drehen sich ja die Zähne wieder in ihre Ursprungsform zurück, was heißt, dass immer ein Band getragen werden muss, nachdem die Behandlung nach vielen Jahren abgeschlossen ist. Dieses kostet dann nur so um die 25€, aber dass du dies halt bedenkst.

Und Zahnärzte sind natürlich mittlerweile Geschäftsleute, verdienen also natürlich damit und beraten deshalb auch entsprechend.

20% von allem musst du ja selbst tragen, diese übernehmen auch die Krankenkassen nicht.
Und du bekommst wirklich von den Krankenkassen nur die billigste Grundausstattung (Gummi....), die wirklich ekelhaft und nervig ist. Alles andere, was auch Sinn machen würde, müsstest du auch noch drauf bezahlen.

Wenn dein Geld also eher knapp ist, würde ich es bleiben lassen, wenn es nicht wirklich unbedingt sein muss, und darauf vertrauen, dass es nicht sein soll. So schlimm kommt es oft gar nicht.....

Wenn dein Kind im Zähneputzen nicht absoluter Meister und sehr diszipliniert ist, auf viele Speisen für Jahre verzichten kann, dann macht eine Spange auch keinen Sinn! Denn dann gibt es viele Komplikationen! Davon gehen die Zähne massiv kaputt! Und von der Spange bleiben meist auch helle Stellen dann in den Zähnen.....

Ich finde, dass du die Spange eigentlich nicht zahlen willst. Vielleicht ist dieser dein Widerstand ja gar nicht einfach nur schlecht, sondern auch vertrauenswürdig, weil es besser für alle Beteiligten wäre, außer natürlich für den Zahnarzt, der damit leer ausgehen würde.

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Bei der Summe ( ca. 1700 Euro) die Du zur Verfügung hast müsstest Du es locker hinbekommen davon eine Zahnspange zu finanzieren. Außerdem die Krankenkasse beteiligen sich auch daran, wenn es notwendig ist. 

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wenn es medizinisch notwendig ist wird die krankenkasse das übernehemn. ansonten kann das vom kindesunterhalt bezahlt werden

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Lass Dir einen Kostenvoranschlag über die Kosten der gesamten Behandlung durch den Kiefernorthopäden geben und reichen diesen mit der Bitte um Kostenübernahme bei Deiner Krankenversicherung ein.

Vielleicht löst sich das Problem einfacher ls du glaubst.

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