Wie sieht er mich als Respektperson an?

...komplette Frage anzeigen

7 Antworten

Und nochmal für alle: Ich hatte mich falsch ausgedrückt. Ich habe mir reichlich Information geholt. Ich meinte die Bezugsperson. Dass er sich bei mir wohlfühlt und mich halt am liebsten hat. Außerdem werden viele welpen mit dem Alter abgegeben.

Seufz

Warum informiert man sich nur nicht bevor man sich ein Tier anschafft?

Der Welpe wurde viel zu früh von der Mutter getrennt. Ern hätte noch bis zur 12 Woche da bleiben müssen, da er noch mitten in der Sozialisierungsphase steckt und wichtige Dinge wie z.B Beschwichtigungssignale und GGF Beisshemmung von Mutter und Geschwistern lernt.

Warum soll er vor dir Respekt haben? Wie wäre es wenn du Respekt vor ihm hättest? Hund und Mensch sind Freunde - da hat man gegenseitig Respekt zueinander. Nicht nur immer Nehmen, sondern auch Geben!

Informier dich bitte nochmal - Das Buch "Welpen von Clarissa Reinhardt, bitte lesen.

Oh sorry ich meinte Bezugsperson.

0
@jojavl

Sei für ihn da, erziehe ihn ohne schimpfen, strafen oder gar Gewalt, verstehe und lese ihn korrekt und behandel ihn gerecht und fair, siehe ihn als Freund.

2

Du schaffst es indem du sehr viel über Hunde lernst und versuchst eine gute Beziehung zu ihm aufzubauen, dass er dir vertraut und dich mag. Dann klappt das anerkennen der Person.

Du schaffst es nicht, wenn du glaubst du musst den Hund gewaltvoll erziehen, damit er dich respektiert und du dadurch der Ranghöhere wirst. Dir muss klar sein, dass du mit einem Welpen ein BABY hast. Ein BABY würde man auch nicht mit Gewalt erziehen. Ein gutes Buch über Hundeerziehung und alles was du wissen musst, wäre Welpen- Anschaffung Erziehung und Pflege von Clarissa von Reinhardt. Hier steht wirklich alles was du wissen musst um deinen Hund zu verstehen.

Lass dir keine komischen Rangordnungs und Dominanztheorien einreden. Ich erkläre hier auch warum das keinen Sinn macht.

Wo liegt der Ursprung der Rangordnungs- und Dominanztheorien! Nach dem Concise Oxford Dictionary wird „dominant“ definiert als ..........einen beherrschenden Einfluss haben über...........der Einflussreichste oder Herausragendste zu sein...... die Kommandoposition einnehmen über

Kaniden betreffend definiert Roger Abrantes „Dominanz“ als „ einen Trieb, der darauf ausgerichtet ist, Konkurrenz um Weibchen auszuschließen. Es stellt sich hier die Frage, ob unser domestizierter Haushund dies im Sinn hat, wenn er auf seinen Besitzer und seine Familie blickt.

Will der Hund wirklich seine Stellung im „Rudel“ verbessern? Liegt er nachts wach und schmiedet ein Komplott um seine Menschen zu beherrschen? Oder plant der Hund gar das biologisch Unmögliche?????

Hier ein wenig nachgedacht und man erkennt, die Theorie führt sich selbst ad Absurdum.

Hört sich das nach einer Beschreibung der Beziehung zwischen Hund und Menschen an?

Ich hoffe doch nicht- weil der Mensch und der Hund nicht zur gleichen Art gehören.

Ich wünsche mir aber dass der Hund eine starke emotionelle und vertrauensvolle Bindung zu seinem Menschen hat.

Definieren wir einmal Vertrauen! Vertrauen ist das volle Wagnis, den Anderen für zuverlässig in seinen Reaktionen und Verhaltensweisen zu erachten. Vertrauen ist das Eingehen einer Beziehung zum Menschen, in der festen Erwartung, dass der Andere es gut meint.

**Erlebt der Hund, dass der Mensch zuverlässig in seinen Reaktionen und Verhaltensweisen ist, dass sein Führungsstil verständlich und klar und besonnen ist, dann wird er dem Sozialpartner Mensch zunehmend sein Vertrauen schenken und ihm die Führung überlassen.. Freundliche Konsequenz des Hundemenschen im Handeln und klare Regeln für gemeinsame Interaktionen sind die Basis einer tragefähigen Beziehung zwischen Mensch und Hund. Empfindet der Hund ein hohes Sicherheitsgefühl in der Nähe seines Menschen erweist sich dieser als führungskompetent. Der Hund bindet sich dann gerne an ihn und folgt ihm willig. Lebt ein Hund im festen Vertrauen, dass ihm nichts Schlimmes angetan wird, dann kann der Hund gut in sich selbst wachsen. Seine Reaktionen und Verhaltensweisen werden zunehmend berechenbarer. Es entseht „echte Zuverlässigkeit“! Und nun zur Rangordnung Unter Fachleuten die wirklich etwas von Hunden verstehen steht fest, dass es keine Rangordnung zwischen Hund und Mensch geben kann. Dann kommt die Frage nach dem Warum? Betrachten wir unser menschliches Verhalten einmal aus der Sicht des Hundes, dann stehen wir in den allermeisten Situationen recht jämmerlich da. Wir sind nahezu riechblind, wir beherrschen nicht die hundlichen Körpersignale, können das Fell nicht aufstellen, noch schauen wir im richtigen Moment beiseite, ignorieren permanent die Körpersprache unseres Hundes. gehen an den wichtigsten geruchlichen Informationsquellen achtlos vorbei, kontrollieren niemals die Analregion fremder Hunde und bemerken auch nicht, dass Nachbars Hündin demnächst läufig werden wird. Wir hören auffallend schlecht im Vergleich zum Kaniden haben wenig Ausdauer, haben niemals einen Jagderfolg und markieren unser Territorium nicht, wir sind langsamer und unbeweglicher als der Hund und überschreiten permanent die Individualdistanz und das könnte ich fortsetzen endlos lange Ein Alphatier handelt zeit- und situationsangepasst und ist keineswegs ein sich permanent durchsetzender Rambo im Rudel Ich hoffe dass der Satz – Dem musst du nur mal zeigen, wer der Rudelführer ist, bald endgültig der Vergangenheit angehört. Menschliche Rudelführer machen einfach keinen Sinn!

Du schaffst es nicht, wenn du glaubst du musst den Hund gewaltvoll erziehen, damit er dich respektiert und du dadurch der Ranghöhere wirst.>

Warum nur verbindet jeder gleich die "Verschaffung von Respekt" mit "Gewalt"???? Das ist mir völig unbegreiflich.

Ohne Respekt kann Erziehung aber niemals funktionieren, denn es kann nur der erziehen, der auch etwas "zu sagen" hat - freiwillig und nur durch gute Worte lässt kein Hund eine leicht erreichbare Wurst liegen, beendet keine spannende Kaninchenjage, steht nicht aus dem Bett auf, in welchem er nicht liegen soll. Das alles macht er nicht, nur weil er seinen Menschen so sehr liebt, sondern er macht es nur, wenn man ihm genau zeigt, was er darf und was nicht.

Hundemütter und -tanten gehen bei der Erziehung der kleinen Welpen auch ganz schön rabiat zur Sache, da wird nicht nur lieb gekuschelt und teiteitei gemacht.

Als Eltern verschaffe ich mir auch Respekt meinen Kindern gegenüber - ansonsten würde Erziehung überhaupt nicht funktionieren. Und das geht fantastisch OHNE Gewalt!!

Respekt durch Gewalt funktioniert ohnehin niemals - Gewalt schafft nur Angst, aber keinen Respekt!

4
@dsupper

Wo schreibt Ilsemarie denn, dass der Hund keinen Respekt haben soll? Im ersten Satz beantwortet sie die Frage, wie man sich diesen verschafft.

Warum soll sie denn nicht davor warnen, einem Hund mit Gewalt Respekt beibringen zu wollen? Sehen wir das nicht täglich bei Hundehaltern?

An Ilsemaries Antwort gibt es nicht ein Wort zu kritisieren.

2
@dsupper

Hallo dsupper!

Ich habe nicht davon gesprochen, dass ein Hund seinen Menschen nicht respektieren soll. Aber- ich erlebe es fast täglich, dass ich mit Hunden arbeite die mit Gewalt erzogen wurden und dem Menschen nicht mehr vertrauen. Sei es dass sie sich in sich selber zurückziehen, oder aggressiv nach vorne gehen. Dann ist es richtig viel Arbeit so einen Hund zu resozialisieren!! Und dass klappt dann nur mit ganz kleinen und für den Hund annehmbaren Schritten und manchmal geht es gar nicht mehr und dauert Jahre. Leute die im Tierschutz arbeiten werden mir da recht geben. Wie man sich bei Hunden Respekt erarbeitet habe ich sehr genau geschrieben und ich gebe zu auch etwas überzogen, aber es ist mir wirklich so enorm wichtig, dass Menschen begreifen, dass Rangordnung nur unter Caninden stattfindet und nicht zwischen Mensch und Hund. Du schlägst ja auch nicht deine Kinder und sie haben trotzdem Respekt vor Dir. Dass Gewalt nichts mit Respekt zu tun haben, da bin ich ganz deiner Meinung. Vlg. Ilsemarie

3
@ilsemarie

Hallo,

meine Aussage bezog sich auf den bereits zitierten Satz. Und leider taucht immer wieder in Verbindung mit "Respekt" und "Erziehung" auch das Wort "Gewalt" auf - ich wollte nur verdeutlichen, dass beides nicht miteinander in Einklang zu bringen ist.

Aber sobald hier jemand fragt, wie er seinen Hund dazu bringen soll, "Respekt" zu haben, wird ihm scheinbar immer gleich auch "Gewalt" in der Erziehung unterstellt. Es hat sich mittlerweile sogar bei normalen Hundehaltern herumgesprochen, dass Hundeerziehung und Gewalt nichts miteinander zu tun haben. Dass es natürlich auch immer noch andere Hundehalter gibt, stelle ich nicht in Abrede, denn es soll ja sogar noch Eltern geben, die ihre Kinder schlagen.

Aber es immer gleich zu unterstellen, halte ich ebenfalls für grundverkehrt.

2
@dsupper

Allein die Worte "dazu bringen" deuten schon Gewalt an. Aber da sind nicht alle Antennen sensibel genug für.

1
@taigafee

das halte ich nun aber für mehr als stark überzogen und eine absichtlich? falsch hinein interpretierte Bedeutung?

Allein die Worte "dazu bringen" deuten schon Gewalt an>

Und in der Frage des Nutzers taucht es auch so gar nicht auf: Da wird es folgendermaßen formuliert

Wie schaffe ich es, dass er mich als Respektperson anerkennt? LG>
2

@ ilsemarie Wow... das ist die beste Stellungnahme in Zusammenfassung, die ich hier jemals gelesen habe!! Erstklassig!

4

@jojavl,

ein Welpe mit einem Lebensalter von 9 Wochen gehört noch in die Wurffamilie hinein.

Wie schaffe ich es, dass er mich als Respektperson anerkennt?

Ich fürchte, Du hast falsche Vorstellungen.

Viel wichtiger ist es, ein Vertrauensverhältnis aufzubauen. Viel wichtiger ist es, eine gute und starke Bindung aufzubauen.

Eine Bindung aufbauen!

Du sollst keine Respektsperson werden, Hunde kennen keinen Respekt! Sondern werde sein Freund, sein Beschützer

Danke. :)

2

@Einafets2808,

Hunde kennen keinen Respekt!

O, doch.

1

Natürlich kennen Hunde Respekt. Sie geben uns meist mehr als wir ihnen. Man bekommt Respekt aber eher, wenn man Respekt gibt und ein loyaler Freund ist.

5

Mit 9 Wochen gehört das arme Baby zurück zu seiner Mama und seinen Geschwisterchen um sich zu einem psychisch und physisch gesunden Hund zu entwickeln, ansonsten sind Probleme schon vorprogrammiert. Er muss von seiner Mama die Hundesprache lernen, die wichtigen Beschwichtigungssignale und mit den Geschwisterchen die Beißhemmung im Spiel, Diese Phase kann kein Mensch ersetzen.

Du erwartest Respekt von einem Baby? Wie stellst Du Dir das vor? Wäre es nicht wesentlich erstrebenswerter, erst mal das Vertrauen dieses kleinen Wurmes zu erhalten. Repekt bekommt man nur durch Respekt. Eine Beziehung , egal ob zu Mensch oder Hund ist ein Geben und Nehmen.

Lerne Du lieber, Deinem Hundekind gegenüber gleichbleidend freundlich, fürsorglich, ruhig, gelassen , souverän, gütig, achtsam, empathisch , beständig und verläßlich zu sein. DAS ist der Schlüssel zu einer lebenslangen harmonischen Beziehung, bei der der Hund Dir vertrauen und scih Dir hingeben kann.

hundeseite.info/bindung-foerdern

mit www davor

4

Du musst ihn dazu bringen dass er sich unterwirft

Hey wenn man so ein Blödsinn wieder ließt

4

Ce Lu, bitte hier nur als "Experte" posten, wenn man sich mit Hundeverhalten auskennt. Es handelt sich hier um ein lebendes fühlendes domestiziertes Wesen und keinen Brontosaurus Rex, der uns nach dem Leben trachtet. Weiße Du, was Du mit solchen Postings anrichten kannst? Du kannst damit ruckzuck ein ganzes Hundeleben zerstören!!!!!

Also, in Zukunft erst mal wissenschaftlich einlesen, z.B. mit dem Buch "Hundeverstand" von John Bradshaw, die eigenen SM-Phatasien mit Hunden ablegen und dann Hundehaltern helfen!!!

6

@CeLu08,

Du musst ihn dazu bringen dass er sich unterwirft

Nein, ganz und gar nicht.

2

Also ich möchte keinen unterwürfigen Hund, sondern einen Freund an meiner Seite.

6
@taigafee

Ich auch, Taigafee. Denn mit einem Hund befreundet zu sein ist etwas Wunderbares und Einzigartiges. Das bekommt man für kein Geld der Welt, sondern nur mit Liebe :-)

5

Was möchtest Du wissen?