Wie sieht eine sinnvolle nachhaltige Energiepolitik aus?

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5 Antworten

das ist sprichwörtlich ansichtssache. aber fakt ist, dass ein möglichst breit gefächterter energiemix das wesentlichste ist. schon alleine um sich politisch oder wirtschaftlich nicht von gewissen faktoren abhänig machen zu müssen...

ein möglichst hoher anteil an regenerativen energien so wie das umfangreiche verwerten von Energie gehören als weitere eckpfeiler unbedingt dazu. in erster linie sind hier (lokale) fernwärmenetze gemeint oder die vernetzung von vielen kleinen Blockheizkraftwerken in größeren wohneeinheiten zu sogenannten virutellen clusterkraftwerken.

letzteres hat noch den gigantischen vorteil, dass man von der Leitwarte aus bei strommangel z.B. durch fehlende sonneneinstrahlung oder windstille die besagten reserven sehr kurzfristig und gezielt abrufen kann.

lg, Anna

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Ganz klar Windenergie da: Sonnenenergie einen momentanen Wirkungsgrad von ca max. 25 % hat...

Windenergie trägt sich ohne Subvention und die Energie die reingesteckt wird bekommt man schneller und um ein Vielfaches mehr raus als bei den Solarplatten weil die nach ca 5 -10 jahren einiges an Leistung verlieren durch Witterung und Alterung der Glasschicht...

Bedeutet: Nachaltige Ressourchen Sinvoll nutzen wie z.B. Offshoreparks bei der Ostsee errichten, weil Wind ohne ende kaum leute die sich ärgern könnten wegen der Landschaft. Die überschüssige Energie speichern (ja dass geht mittlerweile) oder in andere Gebiete leiten wo sie gerade gebraucht werden.

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Hier sollte man in mehrer Dinge differenieren:

Ich vertrete die Auffassung, dass die derzeitige unangemessene Förderung des Betriebs von alternativen Energieen in die Irre führt.

Ich vertreter ferner die Auffassung, dass die derzeitige Überregulierung des Energiemarktes sich langfristig gegen technisch sinnvolle Lösungen wenden wird, da Firmen nur noch nanach suchen, wo sie möglichst viel Fördergelder abschöpfen können, die am Ende der Letztverbraucher zu bezahlen hat.

Es sollten ausschließlich strategisch sinnvolle Lösungen im Ansatz verfolgt werden.

Wenn ich zum Beispiel heute schon weiß, dass es auf der Welt gar nicht so viel Lithium gibt, um alle Fahrzeuge dieser Welt mit entsprechenden Batterien für Elektromobilität austzurüsten, kann man sehr schnell den Schluss daraus ziehen, dass das erst recht im Hinblick auf die Energieversorgung im großen Stil zutrifft.

Tatsache ist, dass die alternativen Energien derzeit weder grund- nach spitzenlastfähig sind, vielmehr zur instabilität der Netze beitragen.

Je höher deren Anteil ist, desto höher wird die Netzinstabilität und desto größer wird die Bedeutung eines sicheren Eingreifens der Netzbetreiber, wenn es darum geht, Erzeugerkapazitäten von Netz zu trennen.

Das sichere Eingreifen ist so eine Sache.

Mit bestimmten Strukturen ist das relativ gut abdeckbar. Ein Restrisiko bleibt natürlich auch hier.

Eigentlich müßten insbesondere bedeutsame alternative Einspeiser über 2 unabhängige Kommunikationswege verfügen für den Fall, dass einer mal ausfällt.

Das aber wird den Netzbetreibern nicht vergütet, weil diese der (Über)-Regulierung der Bundesentzagentur unterliegen, letztere mit völlig weltfremden Betrachtungsweisen die Sache angeht, wo man manchmal denken muss, dass diese Damen und Herren Physik in der 8. Klasse abgewählt haben.

Wenn dann zu späterem Zeitpunkt Kommunikationssysteme beim Gatewayadministrator laufen, enstehen zusätzliche Schnittstellen, die zu weiteren technischen Verkomplizierung der Angelegenheit beitragen.

Wenn Energiepolitik sinnvoll sein sein, dann sollten Investitionen in technisch sinnvolle Lösungen im Vordergrund stehen.

Dabei sollten diese Lösungen nicht im Wildwuchs entstehen, sondern nachfrageorientiert, räumlich und zeitlich in ein Gesamtkonzept eingeordnet werden.

Ein solches technisches Gesamtkonzept gibt es derzeit nicht - genau das ist es, woran die derzeitige Energiepolitik aus meiner Sicht krankt, viel zu viele Schnellschüsse.

Günter


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Ich kann nur von meiner Meinung sprechen und die richtet sich stark gegen Atomkraft nachdem man ja bemerkt hat das immer etwas schief gehen kann ebenso wie man Atommüll über Jahrzehnte sicher aufbewahren muss. Erneuerbare Energien beeinträchtigen die Natur viel weniger bis gar nicht! Von daher sehe ich die Umstellung auf Erneuerbare Energien sehr sinnvoll. Natürlich muss sich jeder seine eigene Meinung bilden.

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Die Bundesländer die Erneuerbare/Nachhaltige Energieformen ausbauen wollen sollten die Energiepreise senken, weil überproduktion!  Die Anderen die Kohlekraftwerke und Atomenergie wollen, sollten ihren Müll selbst entsorgen und die Preise anheben.   ;)

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