Wie sieht ein guter trainingsplan für ein pferd was muskeln bekommen soll aus?

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5 Antworten

Leider schreibst du nix über das Alter von deinem Pferd u. was du sonst so mit ihm machst... wie oft wird es geritten? Wie lange? Wird es auch longiert, etc? Evtl. Fressbremse (stundenweise) auf der Koppel? 

Wie beim Menschen: mehr Bewegung, weniger Energiezufuhr = Abnehmen. Training, wie z.B. über Stangen longieren baut Rückenmuskeln auf. Viele Tempiwechsel fördern Aufmerksamkeit u. Durchlässigkeit. Klettern (Bergauf reiten) stärkt Muskeln an der Hinterhand. Um nur ein paar Sachen zu nennen.

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Verlass dich nicht auf irgendwelche Standardtrainingspläne, die du dir aus dem Netz fischt, sondern stimme sie individuell auf dein Pferd ab.

Also Alter- und Gesundheitszustand sollten beim Training mit berücksichtigt werden.

Muskeln aufzubauen, ohne Muskelkater zu kriegen - davon würde ich als Mensch auch träumen. Aber ich glaube, dass das auch bei Pferden nicht gelingt....

Ich würde meinen RL um einen geeigneten Plan für mein Pferd bitten, da dieser auch das Pferd sehen kann und auch sagen kann, welche Muskeln gezielt gearbeitet werden sollen und durch welche Maßnahmen du das erreicht.

Gleichzeitig kann er ein Auge darauf haben, dass du seine Ratschläge auch richtig umsetzt. Falsches Reiten, falsches longieren machen nämlich keine (oder falsch) Muskeln und bringen dem Pferd zusätzliches Aua - und in der Regel nicht nur ein übergewichtiges, sondern auch unmutiges Pferd....

Also bitte, lass dir vor Ort helfen.

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Kommentar von WesternCalimero
13.07.2016, 19:51

Hallo sukueh,

Grundsätzlich finde ich Deinen Rat korrekt.

Leider hapert es bei den meisten RL an den Grundlagen der Trainingslehre. Wie man gezielt, welche Muskeln aufbaut, ist vielen leider nicht wirklich bekannt. Da werden Programme abgespult, bis Muskeln oder Sehen wegen Überlastung aufgeben. Dann doch lieber die Anleitungen von Geitner, die wenigstens nach der Trainingslehre aufgebaut sind und auch Trainingszeiten und Wiederholungen angeben.

Gruß Calimero

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Der beste Trainingsplan ist immer noch die Grundregel jeden Reitens: Jeden Tag sein Pferd ansehen, wo hat es heute Stärken, wo hat es heute Schwächen. Sei es, dass es einen eher energiegeladenen Tag hat oder eher einen Durchhänger, sehen, wie das Gangbild aussieht ... und daraufhin entscheiden, was ihm in der aktuellen Situation weiterhilft. Auch bei Übertraining bilden sich kaum Muskeln ... und dann ist auch die Frage: Warum ist es derzeit unterbemuskelt? Wird zur Weide was zugefüttert und, falls ja, was genau und wieviel davon? Wie sieht die bisherige Arbeit aus, ist es physiologisch gesund, ...?

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Weg mit dem ganzen Müsli- und Leckerliekram, Äpfel, Karotten und so was ebenfalls drastisch reduzieren. Bekommt dein Pferd ausser Weide (und hoffentlich Heu) sonst noch was zu fressen?

Ansonsten ist nach wie vor korrektes Longieren (sofern man es beherrscht) ein gutes Mittel um Muskulatur aufzubauen, egal ob alt oder jung.

Näheres siehe hier, sofern nicht geläufig: 

https://www.wege-zum-pferd.de/produkte/longenkurs/

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Futterumstellung falls nötig, abwechslungsreiches und gutes Reiten (viel Dehnungshaltung, auf Stellung und Biegung viel wert legen, Tempounterschiede innerhalb der Gangarten, Cavalettiarbeit, Springen, Galoppieren im leichten Sitz), ausgebundenes longieren. Für zusätzliche Bewegung sorgt auch täglicher Weidegang, und ist auch ein wichtiger Ausgleichspunkt, wenn du das Pferd mit den oben genannten Dingen 'mehr belastest' als zuvor. :)

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Kommentar von Equestrianlove
12.07.2016, 18:42

Aber natürlich nicht direkt die volle Dröhnung von allem, sondern langsam alles Steigern:)

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