Wie sieht die Welt in 30 Jahren aus?

Das Ergebnis basiert auf 46 Abstimmungen

Ich denke (eher) schlechter! 48%
Ich denke (eher) besser! 41%
Es wird sich nicht viel verändert haben. 11%

13 Antworten

Ich denke (eher) schlechter!

Ich denke es wird eher schlechter werden, - weil der Mensch ein dummes Vieh ist das nicht weiß, "wann genug ist".

Wir werden immer weiter an der Entwicklungsschraube drehn, bis wir uns in dem Eifer als menschliche Rasse selbst abwürgen.

Natürlich wird es einige Jobs nicht mehr geben, da etliches «autonom» geschieht und nun Roboter statt uns gewisse Arbeiten verrichten. ...-Parallel steigt dazu allerdings die Geburtenzahl auf der Welt. Und wenn diese Kinder eines Tages alt genug sind für den eigenen Erwerbsunterhalt - wird es keine Jobs mehr für sie geben. Wohin mit einigen Milliarden hungriger Menschen, die real überzählig sind?

Die «Chips in den Hirnen» werden zweifelsohne die gesellschaftliche Kluft nur noch weiter vertiefen, da Wissen zur Waffe und Mittel zum weiteren Aufstieg für ohnehin Reiche und Priviligierte wird - das sich soziale Underdogs nicht leisten können.

Die «Designer Babies» werden den Verfall der Gesellschaft zusätzlich beschleunigen, da sie ein völlig falsches Werteverständnis kultivieren das auf natürlichem Wege so nicht zustande gekommen wäre.

...Alles in allem, wenn ich mir die Welt um mich betrachte werden noch etliche andere miese Dinge aufkreuzen. ...Eins davon ist z.B die Tendenz zum Wegfall von Bargeld. Das wird letzendlich dazu führen, das irgendeine bislang unbenannte Instanz die komplette Kontrolle über die wirtschaftljche Erhaltungsfähigkeit eines Individuums bishin zu ganzen Ländern hat. ...Eine weitere ist die zunehmende agressive Promovierung von homosexuellem Lifestyle, was zur zunehmenden Auflösung gesellschaftlicher Strukturbindungen beiträgt und letzendlich soziale Vereinsamung und kompulsiven Surrogatkonsumerismus erzeugt.

Woher ich das weiß:Eigene Erfahrung – "Das ist was ich tue. Ich trinke [:Kaffee:] und weiß Dinge."
Ich denke (eher) besser!

ja vor 30 Jahren hat man auch gesagt, in 30 Jahren, seid gewarnt, ist all das Erdöl alle :O

oder die geringen Reste, die es vielleicht noch gibt, kosten 500 pro Liter :O da können wir die Autos einmotten.

Was ist heute... Sprit billig... und auf der Autobahn heizen se mit SUVs an einem vorbei, wenn man 160 fährt, als ob man 50 fährt^^ hupend und blinkend.

Ohne gesunden Optimismus wären viele umsonst all die Jahre panisch und ängstlich gewesen.

Woher ich das weiß:Studium / Ausbildung – Biologielehrer SI/II a. D.

Denkfehler. ..-Nicht der Sprit ist billig, -sondern du verdienst genügend, so das du dir ihn leicht leisten kannst.

Venezuela z.B. hat eigene Erdölfelder, doch ein Tank Sprit kostet den gesamten Monatslohn dank katastrophaler Inflationsrate.

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@LaFalbala

ne, das kann man nicht mixen. Andere Länder haben auch eine andere Kaufkraft ihrer Währung. Das ist klar.

Ich beziehe mich auf eine Währung ($) und auf Deutschland hinsichtlich der Kaufkraft https://www2.pic-upload.de/img/36767568/oil.png niemand hätte vor 30 Jahren prognostiziert, dass Öl 2020 unter 20$ liegen würde :D

Das ist aus der Perspektive unseres Landes und der gleichen Währung, spottbillig. Die Prognosen und das panisch machen u.a. aus der Feder des Club of Rome, haben sich als katastrophaler Irrtum erwiesen. Wir schwimmen in billigem Öl.

Der Finanzindustrie hat es etwas Gutes gebracht, weil alle "Logiker", die sich etwas dazu verdienen wollten und auf eine Zusatzrente gehofft hatten und quasi als "no-brainer" Long auf Öl waren, in ihren Sparoptionen, haben all ihr Geld eingebüßt. Es hat jetzt eben nur ein anderer. Weil diese Kontrakte werden, wenn der Ölpreis auf 0.- geht, ein völlig irrer Preis, extrem verlustlastig verkauft bzw. wenn bestimmte Preistrigger berührt werden, verfallen sie wertlos - die Bank gewinnt.

Jetzt darf man sich nochmal fragen, weshalb ist der Preis dieses Jahr nochmal auf 0.- gefallen. Es hat alles seinen Grund. Die Ungläubigen wurden praktisch komplett abgeräumt, weil sie damit in ihrem Leben nie gerechnet haben, der Club of Rome predigt schließlich seit 30 Jahren, dass es unendlich ansteigen müsse und das war vollkommen logisch, alle haben das nachgeäfft, hmm... schade bzw. komisch, der Markt hat genau das Gegenteil gemacht, ein Schelm, der Böses dabei denkt...

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@CliffBaxter

Hast Recht. Allerdings betrachten du und ich die Sache einfach auch aus verschiedenen Perspektiven. Meine wäre da die des kleinen Mannes, des Endverbrauchers dessen Alltagsrealität selbst innerhalb der EU ziemlich variiert. ...Noch gar nicht solange her haben sich französische Bauern bitterlich bei Macron beschwert, die enorme Kraftstoffsteuer ihres Landes würde sie in die Unrentabilität drängen. Wie mag es da denn erst den Verbrauchern in ärmeren Eu-Mitgliedsstaaten gehn.

Ich weiß von dem Vorfall im April wo das Barrel schließlich bei minus 37 Dollar landete, ..-allerdings welchen Effekt hatte das konkret auf die Preise an der Zapfsäule? ...schön, paar Tage kostete der Liter Sprit halt 20 Cent weniger. Aber lange hielt das auch nicht an. Zu kurz, als das OttoNormalverbraucher real was davon hätte einsparen können, -zumal da sowieso auch schon die meisten eh im Corona-Lockdown waren.

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@LaFalbala

ja das meinte ich -37 :D das war der größte Raubzug, den es an diesem Markt jüngst gegeben hat. Selbst Trigger von sagen wir $2 oder $4, wo gesagt wurde, $2 für ein Barrel? da kommt der Ölpreis NIE hin, können wir bedenkenlos nehmen, wurden getroffen. Absolut bizarr. Die Gier war einfach zu groß.

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Ich denke (eher) schlechter!

Du sprichst interessante Sachen an, aber den Klimawandel erwähnst du nicht.

Ich glaube, dass wir Hungersnöte, Naturkatastrophen, Hitzeflüchtlinge, etc. haben werden. Die Küsten werden vom schmelzenden Eisbergen immer weiter nach hinten verdrängt und während die Population der Menschheit steigt, sinkt die Fläche der bewohnbaren Gebiete.

Es wird wohl ein Umdenken bzgl. des Konsums geben müssen.

Im Übrigen fände ich es cool, wenn es Designer-Babys gäbe und man gezielt Menschen mit bestimmten Fähigkeiten kreieren könnte.

Vor Chips in unseren Gehirnen hätte ich mehr Angst, weil ich Angst hätte, gehackt zu werden oder manipuliert zu werden.

Vor autonomen fahren habe ich keine Angst, weil es ja da nur darauf ankommt, ob es gut gemacht ist oder nicht

Künstliche Intelligenz wäre auch spannend und ich wäre mehr davon fasziniert. Es gibt ja dann das Horrorszenario, dass wir eine KI erschaffen, die sich selbstständig macht und wir letztlich ihre Arbeitssklaven wären. Das wäre in der Tat doof, aber ehrlich gesagt. Wenn wir als Menschheit nur der Zwischenschritt sind, damit sich eine neue Evolutionsstufe ergibt (Roboter mit künstlicher Intelligenz), dann fände ich zum ersten Mal wirklich, dass die Menschen wenigstens irgendetwas geschafft hätten, wenn sie schon alles andere zerstört haben.

Roboter hätten keine biologischen Fesseln - wären also nicht z.B. auf Sauerstoff angewiesen und könnten neue Planeten besiedeln und ausbeuten. Davon gibt es ja dann genug.

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Wer will denn schon gehackt werden ?

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Ich denke (eher) schlechter!

es ist fast sicher zu sagen, dass die welt in vielen regionen sehr viel schlechter aussieht. Allein der Klimawandel bewirkt das einige Teile der Welt unbewohnbar werden.

Ich denke (eher) besser!

Seit den ersten Bauten der Menschen aus Stein vor 12.000 Jahren wurde es, langfristig gesehen, immer besser, auf diesem Planeten zu leben.

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