Wie sieht die Situation mit der Volksbibel aus?

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Das Ergebnis besteht aus 11 Abstimmungen

Glaube weder an Gott noch Kirche, 27%
Gebe dir eine andere Antwort! 18%
Bin eine andere Religion, aber muss doch sagen... 18%
Glaube an Gott, aber nicht an die Kirche, 18%
Glaube an Gott und Kirche, 18%
Möchte was zur Volksbibel sagen... 0%
Glaube an die Kirche, aber nicht an Gott, 0%

11 Antworten

Bin eine andere Religion, aber muss doch sagen...

Ich glaube durchaus an Gott, aber was die Kirche angeht, so habe ich die katholische Kirche nie kennen gelernt. Ich kenne auch die Volksbibel nicht, sondern ziehe die Einheitsübersetzung vor, die ich einigermaßen kenne und wegen ihrer Verständlichkeit und Wortwahl sehr schätze. 

Als Kind habe ich die evangelische Kirche aus eigener Entscheidung heraus näher kennen gelernt, fand jedoch heraus, wenn auch leider erst nach der Konfirmation, dass es doch einige Unterschiede zwischen ihrer Kirchenlehre und dem Inhalt der eigenen Bibel gibt. 

Später fand ich zu einer Kirche, welche mit der Einheitsübersetzung durchaus im Einklang ist, auch wenn so manche Andersgläubige anders sehen, die offenbar die Bibel nicht ohne zu interpretieren lesen können.

Ich weiß nicht, in wessen Auftrag die Volksbibel entstanden ist, aber ich weiß, dass die Einheitsübersetzung im Auftrag der römisch-katholischen und der evangelischen Kirche entstanden ist. Von daher ist es schon traurig, wenn man die enthaltenen klaren Aussagen erst interpretieren muss, um sie irgendwie in Einklang mit der entsprechenden Kirchenlehre bringen zu können.

Vielleicht meinst Du, dass ich den Sinn der Frage verfehlt habe, aber eigentlich behandelt es doch genau das, was Du schreibst, denn es geht auch darum, warum immer weniger aktive Mitglieder beispielsweise in der katholischen Kirche sind. Mehr Liberalismus ist vielleicht eine Lösung, vielleicht auch nicht, aber auf jeden Fall wäre es eine Lösung, sich mehr mit den klaren Aussagen der eigenen Bibel zu befassen als mit deren Interpretationen.

Kommentar von Dhalwim
15.05.2016, 22:19

Den Sinn der Frage hast du nicht verfehlt,

Du stimmst in der Hinsicht genau mit mir Überein, was den "Liberalismus" der Kirche betrifft.

Deshalb DH!

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Kommentar von JTKirk2000
20.05.2016, 20:43

Vielen Dank für das Sternchen. :)

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Glaube an Gott und Kirche,

Eine Liberalisierung der Kirche ist gar nicht so einfach, wie man sich vorstellt. Natürlich sind in Deutschland und in Europa viele Christen für eine Liberalisierung der Kirche. Zum Beispiel wollen viele das Zölibat abschaffen oder die Kommunion von wiederverheirateten zulassen etc. Aber wir machen hierbei den Fehler und denken, dass sich die Kirche um uns in Deutschland bzw. in Europa dreht.

Ich hatte mal mit einem Bischof in ähnlicher Frage geredet und er hat mir gesagt, dass die Kirche heutzutage in ganz anderen Ländern (Lateinamerika, Afrika, Asien) stark wächst, während sie in Deutschland eher schrumpft. Das heißt, die Kirche orientiert sich natürlich immer weiter an diesen Länder. Und diese Länder sind oftmals noch konservativer wie Deutschland.

Wenn von den deutschen Bischöfen zum Beispiel gefordert wird, dass wiederverheiratete zur Kommunion zugelassen werden sollen, dann gibt es genug Bischöfe in den konservativen Ländern, die dagegen halten. 

Aber wie bereits gesagt - in Deutschland treten mehr Menschen aus der Kirche aus, als eintreten. Aber global gesehen wächst die katholische Kirche immer noch.

Kommentar von Dhalwim
16.05.2016, 12:12

Naja, das hört sich doch gut an, wenn die Kirche weltweit wächst aber zum anderen ist es schade, dass sie in Europa schrumpft.

Es stimmt mich etwas traurig, aber wenn man ja keine "Bräuche", wie z. b. Weihnachten oder Ostern hat, naja dann geht doch ein gutes Stück Kultur verloren.

Als Ich noch ein Kind war, legte Ich kaum Wert auf Kirche, Tradition, Gesunde Ernährung, Glauben oder Wissen.

Heute ist das anders, aber an was wollen denn die Atheisten noch glauben, wenn nicht an Gott.

Vorallem wie sieht deren Ideologie aus?

Es stimmt mich etwas traurig, aber ok Zeiten ändern sich.

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Glaube an Gott, aber nicht an die Kirche,

Eines der vielen Probleme, das die großen Kirchen haben, ist, dass sie als Vorschriftenmacher wahrgenommen werden (was sie viele Jahrhunderte lang ja auch waren). Heute will sich keiner mehr Vorschriften machen lassen.

Das Schlimme daran ist, dass sich die Menschen nicht nur von den selbsternannten Vorschriftenmachern abwenden, sondern auch von der Frohen Botschaft Jesu, die die Kirchen eigentlich verbreiten sollen.

"Ihr plagt euch mit den Geboten, die die Gesetzeslehrer euch auferlegt haben. Kommt alle zu mir; ich will euch die Last abnehmen!" (Mt. 11,28)

http://www.bibleserver.com/text/GNB/Matthaeus11

Jesus selbst ist radikal, liberal und unkonventionell. Es setzt nur zwei Regeln: "Liebe Gott und liebe deine Mitmenschen wie dich selbst." (Mt. 22,37-40). Um das zu erkennen, muss man aber selbst in der Bibel lesen.

Was du mit "Volksbibel" meinst, ist mir nicht ganz klar. Es gibt viele verschiedene Bibelübersetzungen. Eine davon ist die "Volxbibel", die versucht, die Bibel in "Jugendsprache" zu übersetzen.

Kommentar von Dhalwim
16.05.2016, 22:19

Was du mit "Volksbibel" meinst, ist mir nicht ganz klar. Es gibt viele
verschiedene Bibelübersetzungen. Eine davon ist die "Volxbibel", die
versucht, die Bibel in "Jugendsprache" zu übersetzen.

Genau die meinte Ich!

Dort kommen auch Wörter wie "chillig" oder "lässig" vor.

Es ist dann etwas einfacher zu verstehen, da selbst die Göttliche Komödie schwieriger zu lesen ist.

Im allgemeinen, ist sie leider nicht mehr so wirklich Zeitgemäß,

LG Dhalwim

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Glaube an Gott und Kirche,

Ich kenne die Volxbibel...die ist lustig. Ansonsten, modernisieren, was soll damit gewonnen sein? Alles, wirklich alles, was man an der katholischen Kirche langweilig, altbacken, unmodern usw. findet, kann man in der evangelischen Kirche verwirklicht sehen. Und? Haben die protestantischen Kirchen etwa mehr Mitglieder, trotz aller Anbiederung an den Zeitgeist? Nein, deren Kirchen sind noch leerer...

Das Problem mit der katholischen Kirche, ja überhaupt mit allen Kirchen, liegt nicht in diesen begründet, sondern in der sich wandelnden soziokulturellen Umwelt. Nicht die Kirchen müssten sich wandeln, indem sie sich möglichst populistisch wirksame Phrasen auf die Fahnen schreiben, sondern die Gesellschaft müsste sich wieder zu Gott bekehren...Ich meine, die Situation ist doch absurd: da leugnet die Hälfte in Deutschland Gott und verlangt von der anderen Hälfte "Reformen"?

Kommentar von Dhalwim
23.05.2016, 22:34

Stimmt, immer weniger Menschen glauben an Gott.

Hoffen wir, dass sowas nicht auf Gegenseitigkeit beruht =P,

Ich wusste garnicht, dass die Evangelische Kirche "moderner" ist als der Katholizismus.

Und du musst doch zugeben, dass es doch schade ist, wenn wir so etwas traditionelles und gutes einfach mal Links liegen lassen.

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Glaube weder an Gott noch Kirche,

In einer so aufgeklärten Gesellschaft in der vieles sich durch Wissenschaft stichhaltig beweisen lässt, ist das Interesse an der Bibel, der Kirche oder an Gott sehr gering. Es werden schlechtere Zeiten kommen, da werden die Menschen wieder etwas gläubiger.

Gebe dir eine andere Antwort!

Ich glaube an Gott und ich bin überzeugt katholisch. Bloß finde ich die Formulierung "Ich glaube an die Kirche" etwas missverständlich. Ich glaube daran, dass Gott in der Kirche wirkt, aber ich glaube nicht "an" die Kirche, genausowenig wie ich "an" die Bibel glaube, obwohl ich daran glaube, dass die Bibel Gottes Wort an die Menschen ist. U

Glaube an Gott, aber nicht an die Kirche,

Bin aus Deutschland, aber ob es immer weniger Christen gibt, das kann ich dir nicht sagen, habe keinen Vergleich. :3

Gebe dir eine andere Antwort!

doch, es gibt sehrt viele HERZKATHOLISCHE christen.

deine sorge ist unbegründet

Kommentar von Dhalwim
16.05.2016, 21:25

Ok, kannst du das irgendwie beweisen?

Und vorallem, hast du nicht schonmal zwei Antworten hier gegeben?

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Kommentar von crashy2002
08.06.2016, 18:56




deine sorge ist unbegründet

Es gibt viele Gründe sich darüber sorgen zu machen dass es viele Herzkatholische NICHT-Christen gibt!

Ich möchte nämlich ungern von Katholiken umgebracht werden weil ich Jesus vertraue und an die BIBEL und nicht an den Papst glaube und mir von dem auch keine Vorschriften machen lasse, außerdem werde ich keine Statue, kein Bild, keinen Papst und auch keine Maria anbeten!

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Bin eine andere Religion, aber muss doch sagen...

Ich bin in einer Pfingstgemeinde. Eigentlich könnte ich mich zurücklehnen und der Selbstauflösung der RKK mit einem Lächeln zusehen.

Es ist aber traurig, dass damit auch viel Sozialarbeit den Bach runtergeht.

Glaube weder an Gott noch Kirche,

wenn niemand mehr in die Pfarre kommt, können wir sie schließen

Würde ich begrüßen! ich muss schließlich mit meinen Steuergeldern diesen Quark finanzieren!

wir können nicht mehr in den 70er Jahren stecken bleiben.

Die Kirche steckt noch mit Dogmen aus dem Jahre 0 fest. Also das war wohl eine Fehleinschätzung des Pfarrers. Viele Menschen leben schon im 21 Jahrhundert. Die Kirche hängt dagegen noch im Mittelalter!

und ob es noch viele Christen gibt 

Tendenz rückgängig! Ich bin Atheist!

Wie kann man an die Kirche "glauben", aber nicht an Gott? Geht das überhaupt?

Kommentar von Dhalwim
16.05.2016, 12:02


Wie kann man an die Kirche "glauben", aber nicht an Gott? Geht das überhaupt?


Wenn du wüsstest was alles möglich ist, hohoho.

Ich mag Naiv sein, aber trzd. habe Ich genug Vernunt und Verstand um diesen Satz zu sagen.

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Kommentar von nowka20
16.05.2016, 21:30

selbst für einen atheisten ist es doch möglich, aus der kirche auszutreten, oder?

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Glaube weder an Gott noch Kirche,

Mal so rein aus Interesse.... "Glaube an die Kirche, aber nicht an Gott" - häh? Was ist denn damit gemeint? Glaube an das Gebäude? Glaube an die Institution, aber dann in einer sinnentleerten (weil gottlosen) Variante? Gibt es dafür einen Markt?

Kommentar von Dhalwim
15.05.2016, 22:16

Der Glaube an die "Institution" Kirche ist gemeint, nicht an ein Gebäude.

Wenn du an ein Gebäude glauben sollst, dann kannst du auch gleich an dein Zuhause glauben.

Und nein, dafür gibt es keinen Markt.

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