Wie sieht das Leben als Hubschrauberpilot bei der Bundeswehr aus?

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2 Antworten

1. Wie sieht's aus? Vor allem grüngrau ;-) 

2. Alter Spruch: "Die meiste Zeit seines Lebens wartet der Soldat vergebens." 

3. Du wirst dorthin versetzt, wo die Hubschrauber stationiert sind. 

4, Deine Heimat, Deine Familie ist das Geschwader. Daran gewöhnst Du Dich, denn bis Du überhaupt den Status "Combat Ready" erreicht hast, vergehen Jahre. Da bist Du viel unterwegs: Studium, Schulungen, Übungen, Simulatortrainings, Überlebensausbildung, theoretische Weiterbildung - nicht nur hubschraubermäßig, sondern auch als Soldat und Offizier. 

5. Na ja, wer weiß, ob und wie viele Auslandseinsätze es dann überhaupt gibt. Da wird wahrscheinlich mehr geflogen als an der Heimatfront, sonst könnte die Bw ja auch Zuhause bleiben. 

Aber das Fliegerleben besteht halt auch im Ausland aus Briefings/Debriefings, Ausfüllen von Flugberichten, studieren der Flugplanung, Absprachen mit anderen NATO-Partnern usw., also eher mehr aus Schreibtischarbeit. 

6. Dafür ist das Risiko, verwundet oder getötet zu werden, höher als hier in DE. Klar, dass haben Kriege nun einmal so an sich. 

7. Was sagt denn die Bw selbst? Hast Du Dich dort schon mal schlau gemacht? 

8. Brigadegeneral Günter Katz, Leiter des Stabes "Ausbildung des fliegenden Personals und Flugdienst" im "Kommando Einsatzverbände der Luftwaffe", brachte es in einem Interview in "Karriere-Guide Luftfahrtberufe 2014" auf den Punkt: 

"Die Bundeswehr stellt keine Piloten ein, sondern Offiziere, die auch fliegen. Wer heute Offizier wird, wird mit Sicherheit auch einmal in einen Einsatz gehen, dies ist sicherlich ein Teil des Berufsbildes. Wer dazu nicht bereit ist, der sollte diesen Beruf ... nicht ergreifen.“ 

9. Je nach politischer Weltlage kannst Du also damit rechnen, in einen Auslandseinsatz abkommandiert zu werden - und der kann dann unter Umständen länger dauern als heutzutage üblich, sprich, bis die Ablösung kommt oder die Situation einen längeren Aufenthalt irgendwo auf der Welt nötig macht.  

Aber Du hast ja noch ein paar Jahre Zeit, Dich mit dem Beruf auseinanderzusetzen. 

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Kommentar von BraunBaer87
04.03.2017, 20:56

Danke, so eine Antwort hab ich gesucht.

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Das beste wird sein dich einfach mal an die Bundeswehr selbst zu wenden. Es gibt nahezu überall Beratungsstellen für berufskarieren beim Bund. Google mal nach einer in deiner Nähe.

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Kommentar von BraunBaer87
04.03.2017, 18:45

Werd ich tun, danke.

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