Wie siehst du den Tod?


02.10.2022, 14:05

Ist es nicht traurig, dass in unserem sogenannten christlichen Land so viele den Tod akzeptieren und die Bibel nicht kennen und nicht glauben:

Joh 5,24 Amen, amen, ich sage euch: Wer mein Wort hört und dem glaubt, der mich gesandt hat, hat das ewige Leben; er kommt nicht ins Gericht, sondern ist aus dem Tod ins Leben hinübergegangen.

Das Ergebnis basiert auf 31 Abstimmungen

akzeptiere ihn 58%
bin vom Tod ins Leben hinübergegangen 26%
verdränge ihn 13%
als Bedrohung 3%

20 Antworten

akzeptiere ihn

Ich glaube an eine Art Naturkreislauf und fühle mich auch als Teil der Natur. Deshalb fürchte ich auch den Tod nicht.

Mit der Nahrung nehmen wir Energie auf. Nach unserem Tod wird unser Körper zersetzt und Bakterien und Kleinstlebewesen nehmen aus unserm Körper wieder Nahrung und somit Energie auf. Diese werden wieder (z.B. von den nächst „höheren“ Lebewesen) gefressen usw. Mein Körper wird somit ähnlich einer Zellteilung zerlegt und diese Teile (Atome?) leben in einem anderen Körper weiter und wachsen, vielleicht in einer Art Evolution, wieder in einigen Millionen Jahren erneut zu einem menschlichen Wesen zusammen.

Die „Seele“ bzw. unser Geist wird schon zu Lebzeiten weitergegeben bei jedem Gespräch mit anderen Menschen nehmen wir Einstellungen, Fähigkeiten, Wissen usw. auf und geben es an andere Menschen, unsere Kinder und sogar Tiere weiter. Diese geben es wieder weiter usw.

Der Fehler bei deiner Überlegung ist, dass der Geist Energie ist und Energie kann nicht geschaffen und vernichtet werden, sondern nur umgewandelt werden.

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@hanschristian99

Wer spricht von Schaffung und/oder Vernichtung?

Ich spreche beim Geist eher von einem Empfangen und Weitergeben.

Das es auch eine Form der Energie ist ist klar.

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@hanschristian99

Ich kann in der Evolution zurückgehen oder zum Uratom bzw. Urknall dann ist das Ende erreicht. Der Rest wäre reine Spekulation.

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@willione2811

Hans-Christian auch nicht. Sonst wüsste er das "Lebensenergie" keine Energie im physikalischen Sinne, sondern im esoterischen Sinne ist.

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akzeptiere ihn

Ich akzeptiere das bevorstehende Ende dieses Lebens hier und stelle mich auf das nächste ein, soweit möglich.

akzeptiere ihn

Weshalb sollte mich das kümmern? Ich verschwende höchstens einen Gedanken an die Hinterbliebenen. Aber auch das ist im Grunde nichtig.

akzeptiere ihn

Es kann - auch logischerweise - keinen endlichen "Tod" als etwas Absolutes geben.

Ich selbst akzeptiere den "Tod" als den unausweichlichen Zeitpunkt für eine erneute Bewusstseinsumwandlung, vor welchem aber kein Lebewesen Angst haben braucht.

Das liegt daran, weil die Endlichkeits-Begriffe von "Anfang" und "Ende" definitiv nicht wirklich sein können. DIE Wirklichkeit - womit ausnahmslos ALLES ausdruckshaft Existierende untrennbar verbunden ist - die ist anfangslos-unendlich-unzerstörbar.

Wer diesES erkennend in sich verinnerlicht, der hat vor rein gar nichts mehr Angst.

Nein, es ist nicht traurig...

Die "Bibel" halte ich dagegen für einen Angstmacher. Es gibt keinen "Zuckerbrot- und Peitsche-Gott", welcher die nicht auf "sein" Wort hörenden Menschen vor ein Gericht stellt, um ihnen ewiges Leben zu schenken oder bestrafend auf ewig zu verdammen.

Woher ich das denn weiß? Gott lies ES mich wissen... und zwar ganz ohne Bibelkram.

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung

... ist nur die Frage, welcher Gott dir das gesagt hat.

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akzeptiere ihn

Der Tod gehört zum Leben dazu warum sollte ich ihn also fürchten?

Was auch immer geschieht es geschieht numal.

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