Wie siehst du / seht ihr die wirtschaftliche Lage in Deutschland?

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2 Antworten

Die wirtschaftliche Lage in Deutschland ist als gut zu bewerten, erst recht, wenn man Vergleiche zum europäischen Ausland oder wichtigen Ländern der Weltwirtschaft zieht. Allerdings ist die Wirtschaft insgesamt durch die "digitale" Revolution im Umbruch. So steht z.B. die nächste Stufe "Industrie 4.0" vor der Tür (siehe Wikipedia). D.h. die Arbeitswelt entwickelt sich bedarfsmäßig immer mehr zu hochqualifizierten Berufen, was weder mit ausreichend qualifizierten Schulabschlüssen noch mit der Zuwanderung unqualifizierter Menschen zusammenpasst. Die Hilfsorganisationen bekommen wieder neuen Schub, weil abzusehen ist, dass die Schere zwischen arm und reich so noch weiter auseinandergeht, erst recht, indem wir vermehrt die Armen der Welt importieren, statt wie andere Länder nach Bildung und Potentialen zu selektieren. Das erhöht den Druck zur Ausweitung der Sozialetats und unser Anteil an den ständig wachsenden europäischen Schuldenbergen wird auch nicht wirklich kleiner. Da kommt Altersarmut großen Ausmaßes auf die nächsten Generationen zu, die die Konsequenz der jetzt verfehlten Politik ist. Immer weniger Menschen zahlen in die Versicherungen ein (immer mehr nutzen ohne eigene Leistung) und durch die Niedrigzinsen (eine Konsequenz der Schuldenberge) wird es für Normalbürger sehr schwer, überhaupt privat fürs Alter vorzusorgen. Prognosen, wie sich die Weltwirtschaft entwickelt, sind schwer abzugeben, weil auch dort (Brasilien, China, USA) nicht nur ökonomische Faktoren eine Rolle spielen sondern vor allem politische.

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Kommentar von Maeeutik
18.03.2016, 13:23

"Die wirtschaftliche Lage in Deutschland ist als gut zu bewerten, erst
recht, wenn man Vergleiche zum europäischen Ausland oder wichtigen Ländern der Weltwirtschaft zieht."

Diese Aussage zeigt sehr eindeutig den Standpunkt des Experten. Etwa ein Drittel nicht nur der arbeitenden Bevölkerung würden die wirtschaftl Lage der BRD und vor allem ihre eigene völlig anders beurteilen, insbes weil sie die "Wohltaten" des Wirtschaftswachstums nicht selbst zu spüren bekommen, weil sie mit der unhaltbaren Begründung mangelnder Produktivität noch immer unter Mindestlohnniveau liegen.

Die scheinbar überraschenden Wahlerfolge der blauen Partei sind sicherlich auch mit der Schere zwischen den Reichen (und angebl so erfolgreichen) und den Abgehängten zu erklären.

Es ist also eigentl weltfremd wenn die Elite beharrlich überzeugt bleibt, dieser ungelöste Konflikt schlägt nicht irgendwann auf die gesamte wirtschaftl Lage durch, der Sieg des Kapitalismus sei alternativlos und unumkehrbar.

Noch begehren nur einige wenige auf und sehen in den Flüchtlingen den Sündenbock, tatsächl ist wohl die Abkehr von der sozialen Marktwirtschaft die Kernursache für unbestimmtes Unbehagen.

Wird das "Flüchtlingsproblem" gelöst, müssen sich nicht nur die Blauen einen neuen Gegner suchen und vielleicht trifft es dann endlich einmal die Richtigen!

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Ich sehe die wirtschaftliche Lage in Deutschland positiv.
Auch wenn es immer wieder Leute gibt die der Meinung sind das die vielen Flüchtlinge sich negativ auf unsere Wirtschaft auswirken, so bin ich doch der Meinung das sie eine große Chance für unser Land darstellen.

Der demografische Wandel ist ja bei weitem kein Geheimnis. Ich denke das man genau diesem durch die Einbürgerung entgegen wirken kann, da viele junge Menschen bei uns einwandern. Das ist langfristig auch gut für unsere Wirtschaft und auch für unsere Rentenversicherungsbeiträge und Renten.

Ich denke wenn die Politik das jetzt begreift und die Milliarden Überschüsse in die Bildung steckt wird das alles eines Tages eine sehr große wirtschaftliche Bereicherung für uns sein.

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