Wie sicher ist unsere Welt?

10 Antworten

Hallo Nikolas25! Deuterium ist unter Normalbedingungen ein Gas! Die chemische Abkürzung ist "D", als Gas liegt es als D2 vor (übrigens höchentzündlich) Das weltweite Vorkommen ist nach Wikipedia: Das auf der Erde vorkommende Wasser (1,4 Milliarden Kubikkilometer oder 1,4 · 1018 t) besteht zu rd. einem Neuntel (2 von 18 u) oder rd. 11,1 % aus Wasserstoff (incl. Deuterium), demnach enthält es 0,000018 % oder 2,5 · 10 hoch 13 t Deuterium. Für Dich wird als "Deuterium" sogenanntes "schweres Wasser" mit der Formel D2O gelten. Ich selbst bin Theoretischer Physiker und Chemiker und wenn ich im Stande wäre, auf meinem Schreibtisch einen kleinen (das geht eigentlich nicht, wo bleibt die Wärmeisolierung?) Fusionsreaktor funktionstüchtig in Gang zu bringen, dann, ja dann würde ich selbst nicht mehr "Gute Frage" lesen, sondern würde mir vorlesen lassen. Jene Mitmenschen, die solche Behauptungen marktschreierisch unter das Volk bringen, sollten strengstens bestraft werden. Wie soll ein 14-jähriger Junge Wirklichkeit von faulem Schwindel unterscheiden können, "wenn's ja in der Zeitung steht"?

Dann würde mich deinerseits aus interessieren wie du an Deuterium kommen möchtest und andererseits darfst du nicht vergessen: Ein nuklearen Sprengkörper zu bauen ist nicht so leicht, wie man es sich vorstellt.

Eine nukleare Kettenreaktion ist keine Erscheinung die entsteht, wenn man A und B zusammen mischt. Dort wird auf atomarer Ebene in ganz genauen Winkeln Teilchen losgeschossen, und in anderen Winkeln geht dies nicht. Zusätzlich darf man auch nicht vergessen, das Theorie nicht gleich Praxis ist. Eine Forschergruppe, die an einem nuklearen Sprengkörper arbeitet, benötigt Anläufe, Tests etc. und vorallem Zeit. Ein 13-jähriger Junge, der dies gemacht haben soll, müsse vorgefertigtes Material bekommen haben, dass dies erst ermöglicht bzw. die Chance, dass dieser dies geschafft habe ohne das technische Equipment strebt in seiner Wahrscheinlichkeit gegen Null. Das wäre eine globale Schlagzeile.

Zusätzlich wäre der Junge jetzt im internationalen/nationalen Förderprogramm für Nachwuchsforscher mit unbegrenzten finanziellen Möglichkeiten.

@stinkertum

Ich habe gerade keine Zeit diesen Artikel durchzulesen, aber einerseits ist die Redaktion von Bild keine zuverlässige Quelle, auf die man hören sollte und andererseits kann ich dir zu 100%iger Sicherheit sagen, dass selbst wenn das was dort stehen geschehen sein soll, eine Forschergruppe anwesend war und dies ihr Fachgebiet war.

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@Xeasnio

einerseits ist die Redaktion von Bild keine zuverlässige Quelle, auf die man hören sollte

Stimmt. Die Überschrift des Artikels lautet:

Schüler (13) baut Atomreaktor im Klassenraum

Bildunterschrift:

Jamie Edwards (13) blickt auf seinen Mini-Reaktor: Er ist der jüngste Mensch, dem je eine Kernfusion geglückt ist

Ich halte die ganze Geschichte für äußerst unglaubwürdig, aber selbst wenn sie stimmt, hat der 13-jährige keine Bombe gebaut, sondern lediglich eine Kernfusion in sehr kleinem Maßstab herbeigeführt.

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@Walto

So hoch kompliziert ist das gar nicht. Man muss es nur schaffen ein Deuterium-Tritium Plasma in einem Vakuum zu erzeugen und dann so hoch zu heizen, bis es zur Fusion kommt.

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@Walto

seien wir ehrlich man, es ist piss einfach <.<

das problem ist du steckst mehr energie rein als rauskommt deshalb kann man keinen reaktor über längere zeit betreiben bis jetzt ...

das kurzzeitig zu machen geht schon lange, guck mal ins deutsche museum da steht so n reaktor aus den 70 igern rum der dass schon konnte ....

gruß

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@ATmega

Mach ich jedes Jahr!

Nehme ein Liter D und einen Liter T, vom Gemüseladen um die Ecke und das Plasma von Fernsehladen 3 Ecken weiter.

Geb das alles in den Mixer, und gebe einen Schuss Ironie vom Gewürzhändler in der City zu. So hab ich bis Mitte Mai eine warme Wohnung.

Nicht vergessen darf man allerdings, das zur Wissensdämmung in Blödzeitungspapier einzuwickeln.

Die einzig offene Frage ist die nach einem RAF-Denkmal!

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@mareckishet8

Es kommt sogar mehr Energie raus. Die nutzt man derzeit aber nicht, da es nicht Gegenstand der Forschung ist.

Derzeit forscht man, wie man das Plasma am besten einschließt und was sich am besten als Wandmaterial eignet. Und auf die Fertigstellung neuer Projekte warten alle...

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@ATmega

Also zum eigentlichen Thema: Selbst würde man Deuterium irgendwoher bekommen können, so wäre es bis zu einer Nuklearwaffe noch ein äußerst langer Weg!

Deuterium nutzt man beispielsweise als Waffe in Wasserstoff-Bomben. Hier wird die Fusion der z.b. Deuteriumkerne genutzt.

Um allerdings diese Fusion, welche enorm hohe Temperaturen und Drücke erfordert, zu starten ist in solchen Bomben eine Atombombe als "Zünder" notwendig.

Die Atombombenexplosion liefert dann die Temperatur/den Druck damit es überhaupt zur Fusion kommt.

Um aber eine Atomexplosion, welche nach heutigem stand der technik notwendig ist, um eine wasserstoff-fusions-bombe zu zünden, zu erzeugen wird hoch angereichertes Uran oder Plutonium benötigt, welches quasi nicht beschaffbar ist als Privatperson. Hinzu kommt noch die "kleine" Hürde der Konstruktion solcher Bomben.

Also: Selbst sollte man an Deuterium/Tritium herankommen ist dies das kleinste "Problem" was zu lösen wäre um eine Wasserstoffbombe zu bauen!

Also abschließend: es ist als einzelperson nicht möglich solch eine Bombe funktionsfähig zu bauen! Es wird sogar von offiziellen Stellen daran gezweifelt ob es Organisationen wie Al-Quaida möglich wäre alleine das technischew Know-How für "nur" eine Atombombe aufzubringen.

Der andere Punkt, zu dem ich etwas sagen wollte ist der der Kern-Fusion als Energie-Lieferant:

Es gibt verschiedenste Technologien weltweit, die es theoretisch möglich machen eine kernfusion stabil zu halten und vorallem am Ende mehr Energie raus zu bekommen, als reingesteckt wurde.

Bisher ist es zwar möglich eine Fusion der Kerne zu starten und diese auch einige wenige Sekunden aufrecht zu erhalten.

Es ist bisher allerdings noch nicht gelungen den immensen Energie-Aufwand in irgendeiner weise wieder "raus zu holen". Theoretisch bietet die Fusion zwar das Potential mehr Energie zu gewinnen als durch vergleichbare Atomspaltung, allerdings ist der Energieaufwand um eine Fusion zu starten und dann durch beispielsweise Magnetfelder auch kontrolliert durchzuführen immer noch größer als der Energiegewinn.

Wenn dieses Problem irgendwann einmal gelöst werden sollte, was immer noch unter immensen kosten erforscht wird, dann ist die Fusion eine durchaus interessante Lösung des Energieproblems.

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@chemical88

Schau mal weiter oben was ich geschrieben habe :) Wenige Sekunden aufrecht erhalten ist untertrieben, bis zu einer Minute wird bereits erreicht. Da aber noch Poloidalspulen genutzt werden müssen um das Plasma zu heizen ist die Zeit begrenzt. ITER wird ganz sicher mehr Energie abgeben als man rein steckt, aber trotzdem wird man es nicht nutzten. Man ist durchaus in der Lange, die Energie abzufangen, denn die Wände sind Wasser gekühlt und heizen dieses stark auf, was genutzt werden könnte. Aber wird es nicht, da man es gar nicht will. Derzeit will man wissen was die beste Form ist, die die Magnete angeordnet werden sollten, wie man ohne Ploidalspulen aus kommt und was sich als Wandmaterial eignet.

Um Bomben ging es gar nicht ;)

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