Wie sich selbst lieben (lernen)?

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12 Antworten

Hast du denn auch andere Bücher schon gelesen. Mir kommt es wieder so vor, als ob jemand dir einfach sagt, dass dein Problem dies und das ist und du das wieder willenlos akzeptierst.

Ja, sich selbst zu lieben ist wichtig. Aber muss es unbedingt dein Hauptproblem sein?
Vielleicht willst du dich ja aus einem ganz anderen Grund ungern auf etwas festlegen. Vielleicht hast du Angst davor, die Wege zur anderen Richtung zu verbauen, wenn du eine Richtung einschlägst. Vielleicht gibt es so viele Dinge die dich interessieren, dass du dich ungern spezialisieren würdest.

Beruflich fallen mir auch nicht die meisten Jobs ein, bei dem breites Wissen gefragt ist. Meistens muss man sich spezialisieren. Das heißt aber nicht Einbahnstraße, die in eine Sackgasse führt. Du kannst deinen Horizont immer erweitern. Deinen Hunger nach Abwechslung kannst du dann privat in deiner Freizeit stillen.

Wenn du dich das nächste Mal im Supermarkt nicht für ein Gericht entscheiden kannst, dann nimm alle, die du in Erwägung gezogen hast. Zuhause würfelst du eins aus und konservierst den Rest.

Du weißt in der Tat im Moment nicht, was du willst. Beruflich würde ich (ich weiß ja nicht wie alt du bist) mich schon einfach für eines der vielen Dinge entscheiden, die dich interessieren und versuchen, am Ball zu bleiben. In allen anderen Bereichen ist es überhaupt nicht schlimm, sich nicht entscheiden zu können. Oder kannst du mir sagen, was daran schlimm ist, wenn du sagen wir in die Kneipe willst, deine Freunde dich aber ins Kino ziehen? Es ist nicht schlimm für dich, weil es für dich gleich ist. Wenn es für dich nicht schlimm ist, dann sehe ich da auch kein Problem.

Leben gestalten heißt immer Arbeit, dranbleiben. du erkennst, dass ein anderer dich beraten möchte- das ist einfacher als bei einem selbst!, was auch für mich gilt!- und selber nicht den Eindruck macht, zu dem er dich hinbringen möchte, Das Selbstbild, das er von sich pflegt widerspricht der Ausstrahlung, die du empfindest. Die Eigenwahrnehmung ist freilich immer anders, das muss auch so sein , weil du derjenige sein musst, der für dich eintritt. dich anerkennt und dich liebt, damit sowas rüberkommt. Du baust dein Sein aus, du trägst Bausteine zusammen und ab und zu rutscht was ab, du beginnst neu damit. Wir alle lassen uns gern leiten und führen von Menschen, die sich schneller entscheiden, die damit lockerer umgehen, weil wir das genau auch wollen und nicht immer schaffen. Also ahmen wir nach und irgendeiner macht genau, was du tust und er toll findet, er denkt intensiver nach so wie du. Daran ist nichts Verwerfliches, es ist eine Neuorientierung, ein Weg, den man beschreitet und sich ausprobiert, ob es der eigene werden könnte. Es gibt viele kluge Bücher und manchmal ist man dafür empfänglich, liest ein paar kluge Sätze,die man eine Zeitlang auch braucht. Dann werden die Worte schal und man wundert sich, was man gerade daran gefunden hat. Der eine findet deshalb das Buch gut, weil ihn eben was anspringt daraus, ihn trifft, ihn berührt, während ein anderer damit nichts anfangen kann. Du allein kannst spüren, was du brauchst und wenn du länger als jeder andere brauchst, um dir was Leckeres zu kochen und einzukaufen, dann ist es für dich richtig und gut so und niemand kann das beurteilen außer dir selbst.

Eine Person, die selbstbewußt ist (besser als "sich selber lieben", das klingt so nach Egoismus) weiß eben, was sie will. Weiß z. B. im Supermarkt genau: auf das da habe ich heute Appetit und das andere da esse ich sowieso gern, das kann ich für morgen mitnehmen... dann gibt es keine endlosen Herumkreisereien im Supermarkt, sondern gezieltes Herauspicken, allenfalls mal eine zusätzliche Ehrenrunde um sich zu informieren "Was gibt es neues, was davon könnte mir auch gefallen, oder was kenne ich noch nicht und will es mal probieren". Die durch dieses gezielte Ansteuern gesparte Zeit kann man benutzen, um sich selbst weiterzuentwickeln, immer wieder was neues auszuprobieren... und das gilt für alles im Leben, nicht nur für den Supermarkt. Du mußt doch selber wissen, was Dir grundsätzlich gefällt und was nicht, also ziehst Du das konsequent durch, und sch*eiß auf alle Leute, die Dir was anderes einreden möchten. Mit sich selbst zufrieden zu sein heißt aber nicht, daß man mit Scheuklappen durch die Welt läuft, wenn man seine Augen offen hält findet man immer wieder etwas Neues, was einem genausogut oder vielleicht sogar besser gefällt als das, was man schon kennt. Nur Vielfalt macht das Leben süß!

Ich wüsste nicht ob man das Problem direkt löst indem man sich "einfach" selbst liebt. Die Frage wäre "wofür genau" und "wieso nicht" Sowas kommt viel später, wenn man Entscheidungen die man macht, rückwirkend für richtig hält und sich gut damit fühlt. Was ich lese, bist du da aber noch weit von ab. Ich glaube was fehlt, ist Spontanität. Entscheidungen sind nie leicht aber Fehler bringen einen nicht um. Im Gegenteil. Man lernt nicht anders, was richtig oder falsch ist. Was funktioniert oder eher weniger clever war Wichtig wäre auch relevante Entscheidungen von Nonsens zu trennen. Eine halbe Stunde zu grübeln, welche Butter die beste ist, hält dich nur ab dein Leben zu leben und so falsch kann die Entscheidung über Butter nicht sein, als das es soviel Zeit und Aufmerksamkeit verdient. Ich kenne solche Momente selbst. Auch was schwere Entscheidungen angeht aber es ist wie ein Sprung über eine Klippe. Ein kleiner Moment kann das Leben viel einfacher...vor allem spannender machen...wenn man das mit der Klippe nicht wörtlich nimmt :)

Hallo brnsrh,

beim Lesen Deiner Schilderungen habe ich auch das Gefühl, dass Dir etwas mehr Entscheidungsfreude und Rückgrat gut tun würde. Man muss nicht ständig gegen den Strom schwimmen und aus Prinzip seinen Kopf durchsetzen (das wäre das andere Extrem), aber man sollte den Mut haben, die eigene Meinung zu äußern, Entscheidungen zu treffen und jeweils dazu stehen.

Das kann man sicherlich nicht von heute auf morgen erlernen - so wie es auch für mich nicht möglich ist, Dir auf Deine Frage(n) eine Antwort zu geben, die alles erklärt und keine neuen Fragen aufwirft.

Meines Erachtens kannst Du eine Änderung nur in kleinen Schritten erzielen. Achte zunächst auf Situationen, in denen Du wieder "herumeierst" oder Deine Meinung / Wünsche hinten anstellst. Versuche dann bei kleinen, alltäglichen Vorgängen (Beispiel Einkauf Supermarkt) Dich konsequenter als bisher zu verhalten. Stell Dir z. B. die Frage, ob es wirklich fatal wäre, wenn Du Dich jetzt für das "falsche" Mittagessen entscheidest. Kannst Du daran sterben oder hätte es irgendwelche anderen weitreichenden Konsequenzen? Wohl eher nicht!

Mach es Dir bewusst und genieße es, wenn Du Dich in einer Situation anders (souveräner als vorher) verhalten hast und hadere nicht mit den Situationen, in denen es Dir noch nicht gelingt. Aller Anfang ist schwer und man darf sich nicht unter Druck setzen, indem man von sich selbst Wunder erwartet.

Ob Du Dich zu wenig selbst liebst und deswegen so wenig entscheidungsfreudig agierst, wag ich nicht zu beurteilen. Um solche Aussagen tätigen zu können, muss man einen Menschen schon etwas besser kennen.

Eine Sache möchte ich Dir noch mitgeben: Jedes Buch ist i. d. R. auch nur die Meinung des jeweiligen Autoren - also eines einzelnen Menschen, wie Du und ich. Man kann sich etwas davon annehmen und einige Dinge helfen einem persönlich auch weiter, aber es ist nie die einzige Wahrheit und der ultimative Ratgeber! ;-)

Gruß Gremlin491

Also wenn man den anfang liest , muss man deinem bekannten glauben schenken, demn es ist ja offenbar so,nur ist die entscheidungschwierigkeit eben nur ein resultat aus mangelndem selbstvertrauen, dieses selbstvertrauen hängt natürlich auch von der meinung über einem selbst&dem leben ab. Insofern hat er schon recht gehabt, nur ich verstehe auch die Sorge sich einem menschen anzuvertrauem, der von nur einem buch beeinflusst wurde. Du solltest ich einfach selbst in dieses thema einlesen. Ich habe auch viele bücher hinter mr, aber den weg zur besserung gehst du im endeffekt immer selbst. Deshalb kann es gut sein, dass din bekannter vollkommen recht hat, weil er die theorie beherscht, allerdings hättest du seine worte weniger angezweifelt, wenn er das ganze authentisch gebracht hätte, was ihm lechter fiel, wenn er es leben würde anstatt davon zu sprechen. Du hast einen guten Ansatz, wenn du wirkich interessiert bist empfehle ich das buch: die kunst des seins(klaus biedermann) das buch ist sehr distanziert geschrieben, du hadt nicht das gefühl jemand will ir seine meinung aufzwingen, allein schon, weil sehr viele zittate und geschichten von großen und weniger großen persönlichkeiten enthalten sind. Nach diesem buch dachte ich alles zu wissen, aber wie sich herausstellte lernt man nie aus, und lernt man immer neue seiten an sich kennen. Informiere dich einfach weiter;)

Meine Diagnose: Mit dir ist alles in Ordnung. ;)

Klingt vielleicht komisch, ist aber so. Selbstreflektion ist gut, und drückt sich natürlich auch darin aus, über die eigene Selbstwahrnehmung nachzudenken. Das ist zwar ein gedanklicher Zirkelschluss, aber keiner der dir irgendwie schadet oder dich beeinträchtigt.

Man kann sich Probleme hinreden, wo gar keine sind. Später lernt man, dass ein Mensch mit Problemen sich diese Probleme fast immer nur selbst einredet, unbewusst. Die meisten Krankheiten oder Missgeschicke sind nur das Resultat einer inneren Erwartung an genau diesen Zustand oder Ereignis.

Und wie bei all diesen negativen Erwartungen ist der erste und gleichzeitig der schwierigste Schritt, für sich zu akzeptieren, dass man selbst genau in der aktuellen Form vollkommen ist.

Auch du bist bereits, so wie du jetzt bist, perfekt. Du kannst auch spontan sein, wenn du willst. Du musst es nur zulassen, das ist der Haken. =)

Ja, vermutlich ist deine zuletzt formulierte Beschreibung zutreffend: Wer sich selbst liebt oder zu lieben beginnt (vielleicht zum ersten Mal in seinem Leben), beginnt auch Vieles zu verändern, z.B., das Körpergewicht zu reduzieren und dem Idealgewicht durch Sport, bessere Ernährung, Verzicht auf Alkohol und gesunden Lebenswandel zu erreichen, auch das Äußere, die Kleidung, die Frisur, die Brillenwahl, alles ändert sich, wenn man sich zu gefallen beginnt. Wie kann es dazu kommen? Überlege dir mal objektiv, wie viele Menschen dich schon gemocht haben und sich gerne mit dir unterhalten haben. Jeder Mensch hat doch liebenswürdige Seiten, man muss sie nur entdecken und vorteilhaft zur Geltung bringen und siehe da, es treten mehr und mehr vorteilhafte andere Seiten zu Tage. Das nennt man Ausstrahlung.

lern dich selbst lieben :) mach dich immer schick achte auf dein Aussehen, Ernährung usw.. Das ist selbstlieben vertraue dir selbst das nennt sich auch "Selbstbestimmung" und wenn du immer machst was die anderen sagen ist das "Fremdbestimmung" .. lerne dich lieben <3 und das mit dem Supermarkt passiert mir auch oft :DD .. Ich hoffe ich konnte dir ein wenig helfen :*

ich saß heute in einem Vortrag von Christian Bischoff.. der Mann hat mich echt beeindruckt! du kannst ja mal seine Bücher anschauen :)) vielleicht helfen sie dir ja :*

Da gibt es ein Buch "So lerne ich mich selbst zu lieben" von Sabine Standenat!

Ich habe deine ganze Geschichte gelesen :) musst dich selbst lieben wie mich :) bei mir ist das auch so wen ich in ein Laden gehe Dan was ich manchmal nicht was ich kaufen soll :) nach 2 Minuten weiß ich es aber wieder :D du musst dich selbst lieben !!!

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