Wie sich bei viel zu hoher Stromrechnung wehren?

4 Antworten

Hi,

Wenn ich Deine Angaben jeweils auf 365 Tage hochrechne komme ich zu folgendem Ergebnis: 

01.08.13 - 20.03.14 = 232 Tage = 976 kWh => 1542 kWh/Jahr

21.02.14 - 20.03.15 = 365 Tage = 1574 kWh/Jahr

Damit ist Dein Verbrauch für einen Single gleichbleibend stabil, plausibel und entspricht dem Durchschnitt. - Seit Ihr zu zweit, oder hast Du ein Aquarium/Terrarium etc. müsste der Verbrauch höher liegen.

Einzig was ich mir vorstellen könnte, wären zu geringe Schätzungen aus der Vergangenheit, die Du jetzt nach einer Ablesung nachzahlen musst. - Du hast quasi in den Jahren davor mehr gebraucht, als Du bezahlt hast. Prüfe die Rechnungen, und sprich mit dem EVU über eine Korrektur, der letzten drei Jahre. So kannst evtl noch erreichen, das Du den "unbezahlten" Strom zu den damaligen niedrigeren Preisen(?) und nicht zum heutigen Tageskurs abrechnen musst.

Prüfe ob der Auszugszählerstand vom Beratungsprotokoll mit der Schlussrechnung übereinstimmt. > Ich hatte mal einen Vermieter, der wollte so die Stromkosten seiner Grundsanierung auf den Mieter abwälzen.

Also das hat mit dem Verbrauch in der Vergangenheit nichts zu tun. Vllt habe ich mich auch etwas undeutlich ausgedrückt :)

Mir ging es darum, wie du ja schon erkannt hast, ich immer einen absolut stabilen und plausiblen Durchschnittsverbrauch hatte. Also in etwa 1500 kWh/Jahr.

Am 20.03.15 wurde der Zählerstand von den Stadtwerk zuletzt bei mir gemessen, der lag dort bei 10.217 kWh.

So und nun bin ich ja keine 6 Monate später ausgezogen, da war der Zählerstand bei der Abgabe aber 13.597 kWh. 

Was ja nichts anderes aussagt, als das ich angeblich in 5 Monaten und 10 Tagen, 3380 kWh Verbraucht haben soll. Das ist ja mehr als mein Jahresverbrauch in den vergangen Jahren. Und das kann ja absolut nicht stimmen.

Ich hoffe das war einigermaßen verständlich ^^'

Edit: Und ich besitze kein Aquarium oder dergleichen, auch wurde in den letzten 5-6 Monaten kein neues Gerät verkauft, was aufeinmal den 3x JAHRESVerbrauch in 5 Monaten erklären könnte.

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@Kerzenidiot

Verstanden. ;-) Danke.

Es ist natürlich schwierig, das auf so große Entfernung feststellen zu wollen. Doch den Sprung von 1500 KWh auf ca. 6360 kWh/Jahr in so kurzer Zeit spricht schon fast für eine Manipulation an der Verteilung. Ich denke da an Stromdiebstahl. Das kannst nur feststellen lassen, wenn da mal ein Elektriker nachguckt. Nur das Problem wird sein, das Du den selbst bezahlen musst. Die Kosten könntest Du nur zurück bekommen, wenn a) tatsächlich manipuliert wurde, und b) wenn Du den Täter ausfindig machen kannst. Und wenn einer sich schon am Verteiler zu schaffen macht, hat der c) wahrscheinlich auch kaum genug Geld um seinen eigenen Strom zu zahlen.

Das einzige was Du evtl. mal machen könntest, wäre den Vermieter darauf anzusprechen, das der mal prüfen lässt. Ansonsten noch der Netzbetreiber. Doch der ist nur bis zum Zähler zuständig. Alles danach ist Sache des Eigentümers.

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@EnergieAndi

Und ab da fängt mein Problem an, ich weiß gar nicht wie ich das von hier aus organisieren soll. Die Genossenschaft der alten Wohnung meldet sich auch nur dürftig.

Hinzu kommt, dass der Zähler ja bei mir in der Wohnung stand, ich wüßte nicht wie da jemand von außen dran kommen sollte? Allerdings habe ich in diesem Themengebiet auch keine große Ahnung...

Der Kundendienst der DEW meinte auch schon, dass der Zähler evtl. kaputt ist, nur das muss ich dann auch wieder irgendwie beweisen können...

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@Kerzenidiot

Wenn Zähler und Verteilung in der Wohnung sind, kann von außen kaum einer dran. Der hätte ja in Deiner Abwesenheit, also Du noch da gewohnt hast, dran rumbasteln müssen. Denke das du das gemerkt hättest.

Das der Zähler defekt ist, ist zwar grundsätzlich nicht auszuschliessen, ist aber leider nur bei ca. 4% der Fälle der Fall. Der Austausch kostet ca. 150 Eur. Falls sich 'rausstellt, das der i.O. war, mußt Du das zahlen, ansonsten übernimmt das der Netzbetreiber.

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@EnergieAndi

Das ist ja meine Sorge. Das ich 200 Euro für einen Elektriker ausgeben, der mir dann auch noch sagt, dass doch alles i.O. ist.
Ich bin echt am verzweifeln, alle geben mir Recht, die bei der DEW, sowie die bei der Genossenschaft, dass ich niemals so viel verbraucht haben kann. Wo der Fehler aber nun liegt weiß niemand und interessiert wohl auch niemanden. Was wohl darauf hinausläuft, dass ich 700 Euro zahlen darf, für etwas, dass ich nie genutzt habe.

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@Kerzenidiot

Normalerweise ist die Verteilung mit den Hauptsicherungen im Treppenhaus, und nicht in der Wohnung. So kann der Netzbetreiber bei Nichtzahlung von Rechnungen oder im Notfall, auch leichter den Strom abstellen (und dritte dran rum basteln). Er braucht dazu nur die Hauptsicherungen rauszunehmen. Das aber alles in Deiner Wohnung war, ist schon ungewöhnlich und erschwert das ganze in der Beweisführung.

Wenn auch sonst keiner in die Wohnung konnte, ... , kein Zugang von außen möglich ist, ... Zählerstände abgelesen, und nicht geschätzt sind, ... . - Habe sonst auch keine Idee mehr, wie man dir da helfen könnte.

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Beantrage doch eine Zählerüberprüfung. Zählerdefekte sind zwar eher selten, können aber dennoch vorkommen.
Sollte der Zähler allerdings innerhalb seiner Eichtoleranzen messen, musst Du auch die dafür anfallenden Kosten tragen, das kann schon mal bis zu 200 Euro kosten.

Hast Du evtl. mal einen neuen Durchlauferhitzer bekommen, und vielleicht dadurch die Warmwasserversorgung von Gas auf Strom umgestellt (bzw. Dein Vermieter)? Dadurch kann der Verbrauch auch in die Höhe gehen.

Wurde schon überprüft, ob der richtige Zähler abgelesen wurde?

Ja war der richtige Zähler. Der lag in meiner ehemaligen Wohnung.

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