Wie sich auf eine Enttäuschung vorbereiten?

5 Antworten

Bei einer Ablehnung schreibst du einen sogenannten "Nachfassbrief". Hierin schreibst du, dass du es sehr schade findest, dass du die Stelle nicht bekommen hast. Schreibst weiterhin dass sie deine Kontaktdaten speichern sollen und falls es mit dem anderen Bewerber / der anderen Bewerberin nicht klappen sollte, dass du weiterhin zur Verfügung stehst. Damit kannst du in einer zweiten Runde noch mal Glück haben. Nach 5 Monaten kannst du dann auch noch mal anrufen und nachfragen, weil die Probephase des / der anderen dann bald abgelaufen ist. Ich wünsche dir viel Glück und viel Erfolg!

Wenn du dir von Anfang an reinredest, dass du genommen wirst, und du dann nicht genommen wirst, wird deine Trauer umso größer sein. Man sollte sich nicht zu viel Hoffnung machen, damit man nicht zu stark trauert und die Freude bei einer Annahme größer ist. LG

Wenn du bisher nicht wirklich sehr viele (mehr als 20) Vorstellungsgespräche hattest, wirst du kaum in der Lage sein, deine Wirkung dort realistisch einzuschätzen. Das ist - abhängig von der Professionalität der Personalreferenten - sogar für sehr erfahrene Bewerber kaum möglich.

In aller Regel wird einem ein einigermaßen professioneller Personalchef immer das Gefühl geben, ein gutes Bewerbungsgespräch hingelegt zu haben. Dass man bereits vor Ort deutlich zu spüren kriegt, dass es mit diesem Job nichts wird, ist die Ausnahme.

Das heißt, dass man durchaus mit einem positiven Gefühl aus dem Gespräch gehen und dennoch eine Absage erhalten kann.

Manchmal liegen die Gründe gar nicht bei einem selbst, sondern z.B. darin, dass es bereits einen "Kronprinzen" als Bewerber auf die Stelle gab und die restlichen Gespräche nur pro forma geführt wurden. Nicht jeden Schuh, der einem hingeworfen wird, muss man auch anziehen.

Trotzdem kann es für künftige Bewerbungen hilfreich sein, bei einer Absage noch mal nachzufragen, ob es am eigenen Auftreten gelegen hat, dass man die Stelle nicht gekriegt hat. Das ist zwar in diesem Moment ein wenig unangenehm, hilft aber ungemein für die Zukunft.

Wie auch immer: Morgen wirst du es wissen. Wenn du den Job nicht hast, darfst du auch enttäuscht, wütend, traurig… sein. Wärst du es nicht, wäre das nicht normal. Vielleicht findest du etwas, wie du mit der miesen Stimmung umgehen kannst: Wut rauslaufen ist meist recht hilfreich, Musik hören und ordentlich heulen auch.

Und wenn die ganzen Gefühle Raum gefunden haben, können sie auch wieder abflauen und Raum für positive machen.

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Das ist nicht nur traurig sondern grausam.

Allein die Vorstellung. Du gibst dein bestes und sie haben von Anfang an sich schon entschieden?

Ist sowas überhaupt legal? Klingt für mich nach Betrug.

Ich wurde heute nichtmal angerufen. Schlimmer hätte es gar nicht kommen können. Keine Antwort ist schlimmer als alles andere.

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@Apfelsosse

Das ist schlicht Lebensrealität - und als "grausam" würde ich das nicht bezeichnen, Grausamkeit liegt nun doch auf einer ganz anderen Ebene.

Das nötige Glück gehört zu jeder Unternehmung, die man startet. Und das hat man halt mal mehr, mal weniger.

Und was die Frage nach der Legalität betrifft: Es dürfte schwer nachzuweisen sein, dass besagter Bewerber nicht tatsächlich der Beste in der Auswahl war.

Vielleicht kommt der Anruf noch in den nächsten Tagen. Bei meinem derzeitigen Job hat man schlicht vergessen, mich anzurufen, obwohl ich die Stelle hatte. Das habe ich dann erfahren, als ich 5 Tage später selbst angerufen und nachgefragt habe :).

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Das hat auch ein bisschen was gebracht, aber momentan geht es mir schon wieder richtig schlecht.

Ich habe teilweise auch richtig merkwürdige Gedanken. Irgendwann kam mir mal so urplötzlich in den Sinn: "Wenn du dich umbringst, dann erhänge dich, das ist die beste Möglichkeit, um sich das Leben zu nehmen!"

Ich denke halt auch ziemlich oft über das Thema nach. Also vor ein paar Tagen dachte ich mir, dass ich bevor ich mir das Leben nehme noch ein paar Briefe an bestimmte Personen schreiben muss. Ich habe mir da sogar schon überlegt, was ich schreiben würde.

Ein anderes mal habe ich mir überlegt, WO ich mich umbringen könnte.

Ich denke ständig darüber nach. Das Problem ist, dass ich mich halt selber nicht wirklich ernst nehme. Eigentlich will ich gegen meine Probleme ankämpfen und die Depression besiegen. Ich will stärker sein.

Auf der anderen Seite fühle ich mich so leistungs- und lebensunfähig. Ich kann das gar nicht so beschreiben, aber ich habe einfach das Gefühl nichts auf die Reihe zu bekommen.

Ich fange bald ein langes Praktikum an und habe auch da richtig große Angst vor, weil ich nicht weiß, wie ich das überhaupt auf die Kette kriegen soll. Es macht auch einfach keinen Sinn, weil es eigentlich keinen Grund gibt, der meine Angst zu versagen begründen würde.

Ich denke mir dann auch teilweise schon so etwas wie:"Ich kann das Praktikum einfach nach 6 Monaten abbrechen und dann kann ich noch mal in die Klinik und dann im Sommer die Ausbildung starten!"

Wobei ich auch schon wieder richtig Panik bekomme, wenn ich an die Ausbildung denke. Ich weiß da natürlich auch nicht, wieso ich da so große Angst vor habe.

Ich hasse mich auch, weil ich mich in letzter Zeit häufig selbstverletzt habe. Also heute Abend habe ich 10 Tage ohne SV durchgestanden, aber fast jeder einzelne Tag war ein Kampf. Ich weiß auch nicht, wie lange ich das noch durchstehen kann.

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