Wie setzt sich die Grundsteuer zusammen?

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7 Antworten

Die Grundsteuer wird von den Gemeinden festgesetzt und es gibt verschiedene Stufen, die vom Alter der Gebäude abhängen - besteuert wird nicht der tatsächliche Wert, sondern ein sog. "Einheitswert" .

Deshalb kann man das nicht "pauschal" errechnen, sondern nur bei seiner Gemeinde abfragen

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Kommentar von lesterb42
21.08.2016, 10:54

Du erhälst über fremde Grundstücke weder bei der Gemeinde noch beim Finanzamt Auskunft. Die Daten unterliegen dem Steuergeheimnis.

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Hi, die Grundsteuer wird über den sogenannten "Einheitswert" ermittelt, den das Finanzamt festsetzt.

Ihr müsst den aber bei einer Bestandsimmobilie nicht selbst errechnen, schaut euch einfach bei einer Eigentumswohnung die letzten Abrechnungen der Voreigentümer an, dort ist die Grundsteuer angegeben. Bei einem Haus sollte der Voreigentümer einen Grundsteuerbescheid vorliegen haben.

Gruß

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Die Grundsteuer wird nach dem sog. "Einheitswert" festgelegt. Der Einheitswert ist ein fiktiver Wert, der sich aus der Bebauungsplanausweisung, der Erschließung des Grundstücks, dem zu erwartenden Ertrag (den das Grundstück abwerfen wird) etc. zusammensetzt. Er ist also nicht real, sondern eine berechnete Zahl. Hier Näheres:
http://de.academic.ru/dic.nsf/dewiki/379159

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Zu unterscheiden wäre noch, Grunderwerbsteuer ist und wird fällig beim Kauf einer Immobilie mit dem Abschluss des notariellen Kaufvertrages. Grundsteuer ist jährlich fällig und im Falle die Immobilie vermietet  umlegbar auf Mieter


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Nimm Dir mal die Zeit und setze Dich mit dieser Seite auseinander - hier wird die Grundsteuer recht gut erklärt:  http://grundsteuer.biz/

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Die Antworten bisher sind alle richtig.
Aber ein Satz in der Frage muss korrigiert werden:
Wenn man eine Eigentumswohnung kauft, bekommt man selber einen Einheitswert- und einen Grundsteuerbescheid.
Da wird nichts auf alle aufgeteilt.

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Der Voreigentümer sollte die entsprechenden Unterlagen haben:

Vom Finanzamt die Festlegung des Einheitswertswertes und den daraus resultierenden Steuermessbetrag.

Die Gemeinde vervielfältigt diesen mit dem von ihr festgelegten Hebesatz, so ergibt sich der Grundsteuerbetrag.

(Die Nachbargemeinde hat evtl. günstigere Hebesätze)

@derhandkuss hat den entsprechenden Link genannt.


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Kommentar von porki678
21.08.2016, 08:21

Allerdings ist die jetzige Grundsteuer aufgrund der uralten Einheitswerte nicht mehr (verfassungs-) gerecht muss in den nächsten Jahren reformiert werden.

Hierfür ist eine bundesweite Neubewertung erforderlich. Hierdurch soll es zu der erforderlichen Neuverteilung, allerdings insgesamt nicht zu einer Steuererhöhung kommen. So das Versprechen der Politiker, was immer von solchen zu halten ist ...

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