Wie seid ihr mit dem Tod eures Haustieres (Hundes) umgegangen?

12 Antworten

Hallo

als mein geliebter max vor 2 jahren eingeschläfert wurde war die arbeit ein segen für mich da ich dort auch mit Tieren gearbeitet habe. und ich dadurch ziemlich abgelenkt war. du musst niemanden sagen was los ist wenn du nicht willst es reicht auch einfach wenn du sagst das es dir im Moment nicht gut geht und du deswegen nicht voll da bist.

aber wenn es nicht geht und du so fertig bist das du dich nicht in der lage fühlst zu arbeiten ist das auch ok. wenns nicht geht dann gehs nicht daraus kann dir keiner einen vorwurf machen.

ich weis jetzt mag das noch nicht viel helfen weil der schmerz noch zu groß ist und du deinen freund nicht verlieren willst aber er wird dann nicht mehr leiden müssen. es wird ihm dort besser gehen.

ich wünsch dir ganz viel kraft für die kommente zeit

Luna

Ich habe versucht, mir nichts anmerken zu lassen. Das Ergebnis war, daß ich körperlich krank wurde. Nichts dramatisches, aber es hat mich drei Wochen arbeitstechnisch aus dem Verkehr gezogen. Ich hielt das für Zufall, meine Ärztin nicht. ...sie vertrat die Theorie, daß der Körper krank wird, wenn die Seele keine Möglichkeit hat, ausreichend zu trauern. Alles in allem kann ich nur sagen, dass ich in ein tiefes Loch gefallen bin, und noch Monate danach das Gefühl hatte, das Klicken der Pfoten auf dem Laminat zu hören....Heute steht die Urne mit seiner Asche auf dem Fenstersims neben meinem Bett, und obwohl er mittlerweile einen "Nachfolger "hat, werde ich wohl bis an mein Lebensende immer wieder an ihn denken....aber inzwischen mit einem Lächeln....Alles Gute für dich...

Ich hab auch mal einen vierbeinigen Freund (namens Smilla) verloren. Ich kannte sie mein Leben lang und war deshalb umso trauriger, als sie eingeschläfert wurde. Ich bin eher introventiert und habe deshalb meine Trauer nicht so nach aussen gezeigt und mich mit Arbeit abgelenkt, was auch gut war. Jedoch sind mir dann abends vor dem schlafengehen alle Erinnerungen hochgekommen und es war nicht schön. 

Als dann doch eine Bekannte mitbekam was los war hat sie mit mir so eine Art "Abschiedsabend" gemacht, an dem wir Fotos und Videos von Smilla angeschaut haben und ich sozusagen Abschied genommen habe. Es war gut, dass ich nicht alleine mit der Trauer umgehen musste. Und danach ging es mir viel besser.

Letzendlich kann ich dir auch so etwas empfehlen. Es hilft wirklich. Auch die Trauer zu teilen ist gut. Jedoch finde ich persönlich, dass man nicht allen Leuten von seinen persönlichen Problemen speziell auf der Arbeit erzählen muss. Höchstens nur den liebsten Mitarbeitern. Denn ich finde eine Trennung von Berufs- und Privatleben sehr wichtig. 

Ich wünsche dir weiterhin alles Gute auf deinem Weg !

LG

Am Anfang war es nicht so toll, wieder in die Schule zu gehen und klar ist man dann etwas abgelenkt trotzdem ist es besser gewesen denn ein Jahr später ist unser anderer Hund auch noch gestorben als ich Ferien hatte und so lag im am Ende nur heulend im Bett. Also ich persönlich kann nur empfehlen zur Arbeit zu gehen da es auch sehr ablenkend seien kann.

ich musste mich schon von einigen tieren trennen, da diese leider jan icht so lang leben wie ein menschenleben.

am schlimmsten war der tod meiner ersten huendin. sie hatte uns 14 jahre lang begleitet... aber es half unssehr, zu wissen, dass sie ein gutes leben bei uns hatte und der tod , weil sie zum schluss sehr krank war eine erloesung fuer sie war (lungentumor und herzklappen schlossen nicht mehr)...

engen kollegen wuerde ich bescheid geben.

ich fuehlte mit dir... 

wenn die zeit gekommen ist, solltest du darueber nach denken einem anderen vierbener deine liebe zu schenken

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