Wie seid ihr eure Suizidgedanken losgeworden?

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Support

Liebe/r Jules394,

Deine Situation klingt besorgniserregend. Aber auch wenn es hier um einen guten Rat geht, ist es schwierig Dir einen zu geben, ohne Deine tatsächliche Situation genauer zu kennen. Sprich bitte mit einem Menschen darüber, dem Du vertraust. Das kann ein guter Freund, ein Verwandter oder auch eine Vertrauensperson aus der Schule sein.

Du kannst Dich zudem jederzeit an die Telefonseelsorge wenden. Dort ist rund um die Uhr jemand erreichbar und Du hast die Möglichkeit, ein anonymes und vertrauliches Gespräch zu führen. Telefon: 0800/1110111 oder 0800/1110222 (gebührenfrei aus dem deutschen Fest- und Mobilfunknetz).

Zögere im Notfall bitte nicht, den Notruf 112 zu wählen!

Herzliche Grüße

Klara vom gutefrage-Support

3 Antworten

Hallo, zuerst glaube ich muss ich etwas sagen von dem ich im Grunde nicht weiß obe man so etwas hier schreiben darf. Doch es würde mir schwer auf der Seele liegen, wenn ich da still bleiben müsste. Ich schreibe es also einfach...

"Bitte höre nicht auf  "regenbrause19", was immer diese Meinung hat wachsen lassen, es ist nicht so! Aber ich weiß auch das viele Menschen, warum auch immer völlig ohne Hilfe da stehen und genau denen möchte ich gerne sagen "Hilfe gibt es, gib nur nicht auf sie zu suchen, wenn du sie wirklich auch annehmen willst, dann wirst du sie finden. Ist Einer ablehnend, geh weiter zum Nächsten.

Sorry, das musste ich einfach erst einmal los werden. Nun aber zu deiner Frage.

Auch ich habe viele Jahre immer wieder suizidale Gedanken getragen und viele suizidversuche durchlaufen müssen bevor mir eine Frage in den Sinn kam, waswollte ich eigentlich in solchen Zeiten? wollte ich wirklich tot sein oder war mkir nur alles zuviel und die Todessehnsucht eigendlich nur die Sehnsucht nach Ruhe und Frieden in mir und vor meinem Umfeld?

Die Antwort war nicht schwer zu finden, tot sein wollte ich nicht aber tot war das einzige Wort, das in meinem Kopf genau soviel Ruhe und Frieden bedeutete wie ich mir wünschte, das Wort allein schien es für andere verständlich ausdrücken, denn Ruhe und Frieden gibt uns auch ein Urlaub doch das was alle darunter verstehen ist deutlich weniger. Ich weiß mnicht ob du verstehst was ich meine doch ich kann es anders nicht deutlich machen.

Deutlich schwieriger war es dann schon einen Ausweg zu finden, denn es bedeutete für mich das ich mich einige Zeit selber im Auge behalten musste, auf mich achten musste. Ich musste die Auslöer finden und zwar direkt die Anfänge der Auslöser. Was dazu fürte das ich meine eigene Verzweiflung erklennen und annehmen musste. Als mir das klar wurde habe ich mich überwinden müssen mit meinem Hausarzt darüber zu sprechen, doch dieser war wie alle vorher, er verstand es nicht und meine Angst weggesperrt zu werden wurde von ihm noch mehr angefeuert.

Ich machte mich also auf die Suche nach Hilfe, suche ich die Hilfen in der Regel im Internet.... so wie hier, war dieses Thema in meinen Augen für mich aber keins das ins Internet gehört auf irgendwelche Suizidseiten und ähnlichem, für mich ging es nur im direkten Kontakt. nach einigen Jahren des suchens fand ich zum Glück eine tolle Ärztin die keine Angst vor diesem Thema hatte und nachfragte ob ich aktuell gefährdet bin, was ich verneinen konnte weil mir inzwischen klar war das ich nicht tot sein wollte, ich wollte ja nur sterben, was für mich ja das Ausmaß an Ruhe und Friedensbedürfniss zum Ausdruck bringen musste. Wir schlossen den ersten Vertrag, in dem ich unterschrieb das ich ihr bescheid sge wenn diese Gedanken anfangen sich breit zu machen und ihr Part war das Sie sich dann für mich Zeit nehmen würde um mit mir gemeinsam raus zu finden was mit in dem moment so dringlich fehlte. Außerdem half sie mir einen Therapieplatz zu finden, der mir persönlich etwas brachte das ich so nicht erwartet hatte.

Ich wurde nämlich schrecklich wüttend, weil die Therapeuten mich nur noch tiefen in dieses Gefühl katapultierten, was einfach daran lag das sie vielles ansprachen, und damit aufwühlten ohne mir dann die Zeit zu geben alles wieder zu8 beruhigen bevor die Zeit zuende war und ich wieder gehen musste.

Da stand ich dann immer und war suizidaler als vorher.

Meine Wut brauchte ich, denn ich konnte mir dadurch eine Neue, für mich gut funktionierende Strategie entwickeln, ich erlaubte mir die suizidalen Gedanken zu haben! Ich erlaubte mir eine halbe Stunde lang ganz genau aus zu malen wie, wo, wodurch und wann ich sterben wollte. Ich schrieb es auf und nach einer halben Stunde etwa spürte ich das der Druck nachlies, ich hatte dann auch nie wieder so viel Angst es umzu setzten ohne es verhinden zu können, ich behielt die Kontrolle glaube ich genau aus dem Grund das ich es mir selber erlaubte diese Gedanken zu haben.

So richtig weg gingen diese Gedanken aber erst, als ich das erste Mal in meinem Leben aus tiefstem Herzten sagen konnte..."ich will leben, ich will mein Leben leben denn es kann doch noch längst nicht alles gewesen sein!

Es gibt keine Patentlösung, das war mein Weg; wie deiner aussieht das kann dir kein anderer beantworten aber ich bin sicher, das jeder seinen Weg in sich trägt, seine Lösungen für seine Probleme sozusagen genetisch mitgeliefert wird.

Ich wünsche dir von Herzen, das du deinen Weg in dir finden kannst und den Mut und die Kraft hast, jeden Schlag den du auf der Suche danach ab bekommst, als eine negative Erfahrung sehen lernst die es gild zu wiederlegen. Es gibt Beratungsstellen für die Zeit vor einem Therapiebeginn und zur Not geh zu deiner zuständigen Psychiatrie, frage dort ob du kommen kannst wenn du glaubst es nicht zu schaffen kannst um wieder zu gehen wenn du dich gefgangen hast und wieder alleine klar kommst.

Fast alles ist besser als die Angst du könntest es nicht schaffen, denn du selbst hast vor dieser deiner Angst oben geschrieben, solange du diese Angst hast es nicht stoppen  zu können, so lange ist irgendwo in dir dein Lebenswille verbuddelt und versucht ins freie zu kommen.

Viel Glück auf deinem Weg

Rieke

(weil ich jertzt nicht mehr kann muss ich es unzensiert abschicken, man möge mir etwaige Fehlen nachsehen.)

Da hilft nichts. Man kann nirgendwo Hilfe bekommen bzw. niemand hilft einen. Auf die Ämter kann man sich sowieso gar nicht mehr verlassen.

Man kann zwar zum Psychologen gehen, aber mehr auch nicht. Das muss man einfach aushalten.

Naja, Die Meinung selbmord ist immer eine Lösung wird sich wohl nie ändern Versuch lieber den gedanken Selbstmord ist zwar eine Möglichkeit aber keine option.
Hoffe du verstehst was ich meine ;)

Alles gute. :)

Um das zu verstehen muss man selbst in der Situation gewesen sein. Also jeder der es nicht war, schreibt bitte keine blöde Antwort auf meinen Ratschlag.

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