Wie seht ihr die momentane Lage bezüglich der Flüchtlinge (vor allem in Bezug auf die Männer) und wie fühlt ihr euch dabei?

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8 Antworten

Ich bin nach der Tat auch eine Weile ein bißchen mehr ängstlich gewesen. Aber es ist nichts passiert.

Es war schrecklich, klare Sache. Aber es war einmalig. 

Engagier Dich für Flüchtling, ich kann Dir versprechen: du machst gute und schlechte Erfahrungen. Sind Menschen wie Du und ich. Die einen sind dankbar, andere wollen zu viel.

Aber ich kann sagen: ich habe mich grad bei der Diakonie angemeldet.

Sie sind anders als wir. Familiärer. Gastfreundlicher. Ich habe manchmal gedacht ich schäme mich für die Deutschen. 

Die größte Gefahr einer Vergewaltigung ist übrigens woanders. Erst in der Familie, dann in dunklen Gegenden. 

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Ich fühl mich dann immer total schlecht und sage mir die ganze Zeit, dass man die doch nicht alle in einen Topf werfen kann[...]
dafür schäme ich mich auch total

Bitte schäme dich nicht dafür. Ich denke was das betrifft ähnlich, nämlich: Wer Hilfe benötigt, soll Hilfe bekommen.

Allerdings sind ist in der Kultur der arabischen Länder andere Werte und Regeln vermittelt worden als es hierzulande der Fall ist: Beispielsweise wird die Frau nicht als gleichberechtigt gesehen. - Viele der wirklich hilfsbedürftigen sind sich im klaren darüber: "Wir reisen in ein fremdes Land, wir müssen uns darauf Einstellen uns an fremde Regeln zu halten".

Leider ist ein Großteil der Flüchtlinge, die zu uns kommen, eigentlich nicht auf unsere Hilfe angewiesen, zumindest nicht mit dem Hintergrund, dass sie flüchten, da sie in ihrem Heimatland um ihr Leben fürchten müssen. - Diese Flüchtlinge haben eigentlich eh keine so große Bleibeperspektive, und demnach können die sich benehmen wie sie wollen. Zudem werden die durch die Tatsache bekräftigt, dass unser Straf-System so lasch ist: Es dauert ewig bis es zu einer Verhandlung, etc. kommt, was ihnen ihre Idee der "Freikarte für Straftaten" nur noch bekräftigt.

Diese Personengruppe ruiniert das Bild des Flüchtlings, der wirklich bei uns Zuflucht sucht. Zudem sind diese leider in der Mehrheit. 

Das was in Köln passiert ist, ist nur die Spitze des Eisberges: Auch wenn das schon so krass war. Es wird in den Medien nur sehr leise mal erwähnt: In diversen Schwimmbädern (sogar bei mir in der Nähe) gab es Vorfälle, bei denen Flüchtlinge weibliche Badegäste begrabscht haben und ohne größere Konsequenz dann einfach zum Flüchtlingsheim zurück gefahren wurden.  - Aber die richtig krassen Sachen erwarte ich dann, wenn der Karneval los geht.  (Anmerkend hierzu noch: In manchen Stadtteilen wird der Faschingsumzug bereits dieses Jahr gestrichen, genau deshalb)

Die Tatsache, dass aktuell die Nachfrage nach Pfefferspray und Selbstverteidigungskursen gewaltig nach oben geht, spricht für sich. 

So sehr ich auch deine helfende Hand, deine weltoffene und unterstützende Sicht lobe: Du solltest auf deinen Instinkt vertrauen.. 

PS: Meine bessere hälfte hat mir auch erst mitgeteilt sie fühle sich auf den Straßen nicht mehr sicher, wir überlegen uns jetzt auch etwas hinsichtlich eines Selbstverteidigungs-Kurses.

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Kommentar von teddywer
17.01.2016, 02:03

Vielen lieben Dank für deine tolle Antwort. Genau das mit dem Selbstverteidigungs -Kurs habe ich mir auch überlegt, ich habe bisher immer gesagt, dass ich sowas nicht brauche...jetzt denke ich ernsthaft darüber nach, sowas zu machen.

Ich finde deine Antwort auch in sofern richtig toll, dass du mich nicht verurteilst, weil ich doch zunehmend auch Angst vor Flüchtlingen habe.

Auch zu dem, was du wegen den Medien erwähnst, kann ich was sagen: Bekannte von meiner Familie arbeiten bei der Polizei und haben gesagt, dass es so viele Vorfälle mit Flüchtlingen gibt, die sie niergendwo erwähnen dürfen. 

Meiner Meinung nach, muss die Politik dringend was ändern, da es in einer richtigen Katastrophe enden wird, wenn es so weiter geht.

Wie gesagt, ich will keine Angst vor Flüchtlingen haben, aber mein Instinkt sagt mir, dass ich etwas vorsichtiger sein sollte und meiner Meinung nach, sollte an der gesamten Flüchtlingspolitik viel gearbeitet werden, da Deutschland sonst kaputt gehen wird.

Natürlich ist es trotz den ganzen Einwenden keine Frage, dass diejenigen, die Hilfe benötigen und dafür dankbar sind, auch Hilfe und Schutz bekommen sollten.

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Ich finds schlimm wie viele Menschen in Europa, personen unterschiedlicher Kulturen, sich gegen Flüchtlinge, Personen unterschiedlicher Kulturen, zusammenschließen... Wie viel hass dem Islam endgegengebracht wird, und wie viele Typen in der Unterschicht ohne Bildung ihren Senf abgeben dürfen. Im 30 Jährigen Krieg haben sich deutsche untereinander noch als Ausländer beschimpft weil es damals noch keinen Nationalismus gab heute hat man das vergessen und eine Nation wird als natürlich dargestellt. Ich schau keine Nachrichten und von dem riesigen Flüchtlingsstrom, den wir anscheinend nicht bewältigen können bekomm ich GAR NICHTS MIT. Die Situation hats in der Geschichte schon so oft gegeben... Genau wie die Wirtschaftskrisen... Deshalb find ich das Vergessen der Menschheit sehr interessant... Und zimlich pervers

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Ich find es absolut unangebracht wie irgendwelche Beispiele ins Zentrum gerückt werden und dann verallgemeinert werden. Die Flüchtlinge zeigen keine größere Kriminalität als Deutschland selbst im Verhältnis. Auf Oktoberfeten etc. kam es auch schon zu Vergewaltigungen etc. tatsächlich wird es jetzt nur extrem dargestellt weil es sich um eine Minderheit handelt, und es eine Situation ist, mit der sich der Durchschnittsbürger nicht Auskennt.

Die Situation in den Ländern ist unzumutbar und das ist ein Fakt. Natürlich haben sich die besagten Flüchtlinge falsch verhalten und sollten dementsprechend normal bestraft werden, aber deswegen wird nicht Deutschland unsicherer, und deswegen sind Flüchtlinge nicht unmoralisch.
Ich finde die Menschen denken zu wenig nach und urteilen zu schnell

NoSense123

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Kommentar von Bauchwehistdumm
17.01.2016, 01:27

Natürlich macht es Deutschland unsicherer. Guck dir doch die ganzen Ausländer Hasser an, welche Häuser von Ausländern anzünden, oder Asylanten Heime.

Je mehr Ausländer/Flüchtlinge in dieses Land kommen, desto mehr Probleme wird es geben.

Bin trotzdem der Meinung, dass man ihnen helfen muss.

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wenn es wirklich stimmt, daß der überwiegende teil der beschuldigten, leutchen aus nordafrika (die schon mehrere jahre in deutschland leben) besteht, erübrigt sich die frage.

ich habe keine angst vor flüchtlingen, sondern eher vor denen die schon länger hier sind und die ohnmächtigkeit unserer gesetze ausnutzen.

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Flüchtlingskriminalität – Totschweigen verhöhnt die Opfer und hilft nicht
Freunde der offenen Gesellschaft - 07 Januar 2016

Natürlich sind nicht alle Flüchtlinge kriminell. Wer aber auf die Verwerfungen hinweist, die durch die Völkerwanderung vornehmlich von jungen Männern aus einem Kulturkreis hinweist, in dem das Frauenbild bestenfalls anachronistisch ist, schüttet deshalb noch lange kein Wasser auf rechte Mühlen. Im Gegenteil. ............................................................

...........................................Wir sollten die Schuld nicht nur bei den jungen Männern suchen, die mit den Verhältnissen auch überfordert sind. Sondern mit unserer mangelnden Bereitschaft, Recht und Ordnung gleichermaßen gegen jedermann durchzusetzen.

Quelle: http://de.europenews.dk/Fluechtlingskriminalitaet-Totschweigen-verhoehnt-die-Opfer-und-hilft-nicht-124359.html

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Es gibt weder Ausländer noch Flüchtlinge, es gibt nur gute Menschen und a r s c h l ö c h e r!!!! Diese ganze Rassentrennung geht mir auf den Sack. Was Vater-Staat mit denen macht ist wieder etwas anderes, das Fass will ich garnicht auf machen. Da würd ich mich noch bis morgen früh aufregen

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Also ich habe jetzt bestimmt schon 20 Kennengelernt... Und die waren alle nett und zuvorkommend ich kann jetzt natürlich nicht sagen wie sie sich bei Weiblichen Personen verhalten hätten.

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Kommentar von teddywer
17.01.2016, 02:14

Genau das beschreibt ja auch so ziemlich genau mein Problem. Ich durfte bisher noch keine persönlich kennenlernen, bin aber der Meinung, dass ein Großteil von denen sehr nett ist und gerade deshalb schäme ich mich ja dafür, trotzdem immer ein ungutes Gefühl dabei zu haben, einem Flüchtling zu begegnen.

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