Wie seht ihr den Islam in den medien?

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8 Antworten

Also es gibt da durchaus differenzierte Darstellungen.

DLF z.B. erklärt täglich eine Koransure bzw. eine Aja , mit Kontext und mit Bedeutung für heute.. immer Mo-Frei um 9.55 Uhr

Im Allgemeinen wird versucht, den Islam als normale, optionale  Religion darzustellen, ähnlich wie Christentum, Judentum, Buddhismus etc....

Die Medien trauen sich seltenst, deutlich auszudrücken, dass der Islam IMMER das Ziel hat --sobald Mehrheit vorhanden-- die Staatsform zu verändern... und nach der Sharia zu leben.


Was Islam und Islamismus betrifft:

Es traut sich wohl kaum jemand, Herrn Präsident Erdogan zu zitieren:

"Es gibt keinen Islam und Islamismus, Es gibt nur einen Islam, Wer etwas anderes sagt, beleidigt den Islam "


Moderaten Islam kann es eigentlich nicht geben, oder ?

Man kann doch die Worte Allahs nicht "moderat" ändern...

Daher: Insgesamt sicher ein schwieriges Thema, aber die Medien gehen meist recht neutral damit um
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Konkret kann ich Deine Frage nicht beantworten, da ich mich gerne unabhängig von den Medien informiere.

Islam ist eine anerkannte Religion, damit habe ich kein Problem. Darf ja jeder seinen eigenen Glauben haben! Mich stören auch Katholiken nicht.

Medien bringen gerne den Terror mit dem Islam in Verbindung, was sehr fatale Folgen haben kann - und was schlichtweg falsch ist!

Das was im Moment passiert kann man mit keiner (!) Religion auf der Welt rechtfertigen - mit KEINER!

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DidaIsBack 20.11.2015, 18:11

Danke für deine ehrlichen wörter!:-)

TERRORISMUS HAT KEINE RELIGION

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eleteroj 20.11.2015, 19:58
@DidaIsBack

Terrorismus  IST Religion. Und vice versa. Nur religiöse Glaubessysteme, nicht kontrolliert von Vernunft und hohem persönlichen Ethos, können jegliches Verbrechen gegen die Menschlichkeit begründen, fordern, rechtfertigen. Dies ist nicht nur ein Problem mit islamischem Glaubenssystem, sondern auch mit einem verabsolutierten christlichen Glauben, der nicht gebändigt war durch Vernunft und Ethos, das allen Menschen gleichermassen Menschenwürde und Menschenrecht zubilligt.

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in Mittel-Europa haben die islamischen Verbände (v.a. Sunniten) inzwischen soviel Einfluss, dass es, in den Leitmedien, als politisch inkorrekt gilt, Islam-Kritik öffenlich vorzubringen. Auch wissenschaftlich hochstehende Islamkritiker werden in diesen Medien als Rassisten, als Islamophobe, Islamfeinde etc denunziert. Leider ist das einer Reformierung, Humanisierung und Zivilisierung des Islam eher hinderlich. Denn die Einsicht, dass jedes Verbrechen gegen die Menschlichkeit, verübt durch die islamische Avantgarde IS u.a, wortwörtlich gedeckt ist durch den Koran und durch die Hadith, jede erdenkliche Grausamkeit ist bereits im Koran, sofern man ihn als Allahs unveränderlichen zeitlosen Befehl interpretiert, gedeckt, befohlen und gerechtfertigt. Die IS praktiziert, in diesem Koran-Verständnis, nur Allahs Befehl auf besosnders getreue Art und Weise aus - Muslime, die nicht so barbarisch wüten, sind die lauen Muslime.

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DidaIsBack 20.11.2015, 18:12

Danke!,bist du Muslim? :-)

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eleteroj 20.11.2015, 18:19
@DidaIsBack

Nein. Ich bin buddhistische Philosophin. Ich beherrsche die alten Sprachen der Bibel, Latein, Altgriechisch, Hebräisch und die der altbuddhistischen Sutras in Sanskrit, Pali. Ich habe aber ziemlich subtile Quellen-Kenntnisse von Koran, Hadith und islamischer Religionsgeschichte.

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Überwiegend differenzieren die Medien sehr gut zwischen Islam und Islamismus, manchmal sogar schon zu islamfreundlich und daher einseitig. - Immerhin sagt schon Herr Erdogan, der "Volksbeglücker der Türkei", dass es zwischen Islam und Islamismus keinen Unterschied gäbe. 

Die wirklichen Geschehnisse in der Welt, im Zeichen des Islam, werfen jedoch kein gutes Licht auf diese Religion und ihre Folgen in der Anhängerschaft. 

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Ich finde, dass trotz einer ungeheur großen Zahl an Unruhestiftungen, die Medien viel zu selten zwischen dem Islamismus und dem Islam differenzieren. Jedem ist klar, dass es zur Vorurteilsbildung führt und viele Unwissende auch distanzierter gegenüber Muslime auftreten. Man muss hierbei auch erwähnen, dass es sich um eine sehr große Zahl an Menschen handelt, die immer noch der Meinung ist, Muslime würden die Taten der IS rechtfertigen, geschweige denn sich anhängen. Schade, dass man heutzutage noch auf Eigenrecherche hoffen muss und die Medien, was die jetzigen Problematiken angeht, kaum Informationen austauschen.

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Neutral - zumindest wird in den Medien differenziert zwischen Islam und Exstremisten/Terroristen und das ist richtig so.

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DidaIsBack 20.11.2015, 18:03

Genau,denn Terrorismus hat keine Religion,ist ein Baby der USA.Sie stellen den Islam ganz anders da es hat garnichts mit den islam zutun ich hasse selber diese mörderbande!

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Die Muslime werden als Terroristen/Extremisten bezeichnet, was bei den meisten Faellen nicht stimmt. 

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Wie definierst du "in den Medien"? Journalistische Berichterstattung, oder Film/fernsehen/Videospiele?

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