Wie seht ihr Berufe wie Soldaten?

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Das Ergebnis besteht aus 6 Abstimmungen

Menschen 66%
Vorbild 16%
Staatsbedienstete 16%
Dumm, Wasserfest, geländegängig 0%
Weiß nicht 0%
Helfer 0%
" (Kinder-)Mörder" 0%

10 Antworten

Ich habe sehr viel Respekt für Soldaten, die im Ausland stationiert sind.
Nicht aus patriotischen Gründen, im Gegenteil!
Jeder schimpft über den IS und andere Terrororganisationen in Arabien, aber Krieg und Terror lässt sich eben nicht mit Liebe bekämpfen.
Lufttruppen sind auch sehr fragwürdig, da dadurch viele Zivilisten sterben.
Bodentruppen sind zwar ebenfalls kompliziert, aber es gibt eben keine andere effektivere Lösung.

Und wenn es heißt, "Amerika ist Schuld, Amerika soll das wieder Grade biegen,..."

Das ist absoluter Schwachsinn.
Jeder einzelne sollte sich überlegen, ob man es gut heißen würde, wenn der Lebenspartner/die Lebenspartnerin o.ä. in den Krieg geschickt wird, nur weil die Regierung vor Jahrzehnten etwas verbockt hat!

Übrigens wird bei uns ja auch immer gejammert, dass uns Deutschen heute noch die Schuld des 2.Wk gegeben wird.
So ist es bei den Amerikanern genauso.

Letztendlich habe ich einen Riesenrespekt für die Menschen, die täglich ihr Leben in Afghanistan & Co riskieren, um der Welt etwas gutes zu tun!
Sollten sich viele ein Beispiel nehmen...

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Vorbild

Hallo!

Ich kenne einige Soldaten verschiedener Dienstgrade, Zivilangestellte des Militärs und auch pensionierte Soldaten, teilweise sogar näher und auf freundschaftlicher Ebene.

Sie sind meist sehr regelkonform, konservativ & wirken auf Leute, die sie nicht näher kennen, ziemlich steif oder vom Reden her etwas barsch, sind aber in der Regel absolut zuverlässige Menschen, die zu ihrem Wort stehen und ihre Leute nicht im Stich lassen, egal ob das in Familie, Kaserne, Hobbys/Vereinen oder Freundeskreis ist. Was versprochen wird, wird gehalten. Meine Erfahrung.

Der Beruf des Soldaten ist in Sachen Verteidigung und deren Verwaltung durchaus wichtig. Da viele Soldaten ihr Leben riskieren oder auch schon ihr Leben ließen oder schwer verwundet/behindert aus Einsätzen zurückkamen, würde ich sie hier als Vorbild bezeichnen. 

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Menschen

Wie ich Soldaten sehe?
Meist in Uniform.

Wie steh ich zu "unseren" Soldaten (wieso das "unseren" in Anführungszeichen?)
Naja meist direkt neben oder mit ihnen.

Hattet ihr schon mal Kontakt zu ihnen und wenn ja wie lief es ab?
Joa, Kontakt hatte ich schon mit ihnen. Der lief manchmal, gut manchmal schlecht ab. Sind halt auch nur Menschen. Schlimmer ist aber der Kontakt zu einigen Gruppen von Zivilisten. Soldat=Nazi. Das nervt einen schon. Im schlimmsten Fall hält man ja für diese Leute seinen Kopf hin, aber die beschweren sich nur.

Ich weiß nicht ganz was der Sinn hinter dieser Debatte sein soll. Willst du uns die Akzeptanz des Soldatenberufes in der Gesellschaft zeigen oder die Ignoranz und Gleichgültigkeit vieler? Frag lieber danch, was ein Soldat (nach Meinung der Zivilisten) so macht. Ich denke da kommen viele erschreckende und falsche Bilder.
Insgesamt sind wir auch nur Menschen. Klar der Beruf ist etwas anders, aber wenn ich bei VW arbeite ist das auch was anderes, als wenn ich bei Haribo arbeite. Jeder Beruf hat sein Risiko und wahrscheinlich hat jeder Beruf eine daseins Berechtigung.

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Kommentar von THWTyp
17.08.2016, 09:16

Unseren in Anführungszeichen da nicht alle Menschen sich mit ihnen identifizieren können

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Menschen

Ich halte die Abstimmung ebenfalls für etwas absurd.

Einige Aussagen in der Definition zur Frage sind von deiner Seite her etwas unglücklich gewählt.

In den vorhergehenden Antworten wurde meine Meinung zum großen Teil schon wiedergegeben.

Da ich selbst einige Jahre Soldat war und ein Mensch bin, kommt natürlich nur die Option "Menschen" in Frage.

Allerdings werden hier wohl auch nur absolute Pazifisten, ohne jeglichen Realitätsbezug, für Punkte wie "Kindermörder" oder "Dumm, wasserfest, usw." abstimmen

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Kommentar von THWTyp
17.08.2016, 09:24

Der erste und letzte Begriff ist absichtlich so gewählt: Verwandte unteranderem Afghanistanveteran musste sich ersteren nach seinem Einsatz anhören und letzteren als er Soldat werden wollte

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Solch dämliche Umfrage-Alternativen habe ich selten am Tortendiagramm entdeckt... Sorry.

Soldat ist ein Beruf, der ein hohes Maß an Berufung erfordert. Das ist bei Kindergärtnern oder Altenpflegern nicht anders. Man muss sich sehr mit seinem Beruf identifizieren. Mit Kritik kann man leben, zumindest konnte ich das 12 Jahre lang. Wieso Kindermörder? Reicht nicht schon der Vorwurf Mörder? Objektiv lernt man das Schießen, und das zum Zwecke des Außer-Gefecht-Setzens, also auch Töten. Ja. Und? Macht die Polizei auch. Oder Sicherheitsleute. So what?

Das, was Soldaten tun, hängt stark vom Einsatzbereich ab und von der Politik, welche Auftragslage sie vorgibt. Der Rest folgt dem in entsprechender Arbeitsreihenfolge. Vorwürfe sind also zuerst an die Politik zu richten, nicht an den Soldaten, der jeden Tag entbehrungsreich seinen Dienst tut. Bei VW macht man doch auch nicht dem Bandarbeiter den Vorwurf, warum bei Soldaten?

Um deine Frage halbwegs zu beantworten: Soldaten sind Menschen, Staatsbedienstete, Helfer (dann sind wir die Guten), Vorbild (evtl. nicht alle) - und geländegängig.

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Kommentar von THWTyp
17.08.2016, 09:19

Meine Verwandten waren selber in Afghanistan einer hat sein Leben fast verloren und sie mussten sich alle aufgeführten Begrifflichkeiten anhören. Deswegen die Umfrage

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Ich habe sehr großen Respekt vor Leute die militärisch dienen um anderen zu helfen und zu schützen. Sie riskieren ihr Leben, um das anderer zu schützen. Es gibt natürlich auch Ausnahmen mit Fehlverhalten, aber dies kommt auch in anderen berufen vor und zieht schwere, auch menschliche Schäden mit sich.
Ich finde Deutschland sollte sogar noch mehr Geld in die Bundeswehr stecken, da wir in einem ernsten Kriegsfall einfach nicht ausreichend geschützt wären. Wir haben zwar sehr starke verbündete, aber Deutschland leistet meiner Meinung nach einen zu kleinen Teil in der Prävention und Bekämpfung von Kriegen.

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Menschen

Naja ich hab Menschen gewählt, da Dumm, Wassefest doch bissel beleidigent ist. Soldaten bewundere ich einerseits, ich meine immerhin sind sie bereit, Dinge zu tuhen, die keiner machenn würde und viele denken sicherlich, sie machen das zum Schutzt oder wass weis ich was.

Aber Soldaten sind die Werkzeuge einiger durchgeknallter Psyschopathen, die sie munter auch mal gerne in den Tot (Körperlich und/oder Seelich) schicken um ihren Willen durchzusetzen.

Also laut meiner Meinung wird die Welt größtenteils von Psyschopathen regiert. Die Soldaten tragen Hundemarken und warscheinlich sehen diese Regierenden die Soldaten genau so, als Köter die man halt vorschickt und die dann halt auch mal verschleisen können.

Ein Soldat sollte seine Lojalität nicht diesen Psyschopathen widmen die uns regieren.

Also ich sehe sie nicht als "Köter" an, aber naja, ich befürchte halt, diejenigen, die die Macht haben, sehen Soldaten so ann, deswegen finde ich es halt doppelt traurig, wenn dann 2 Soldaten von 2 Ländern gegeneinander Kämpfen.

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Menschen

Naja, ich denke es sollte keine Soldaten geben! Leider sind sie (zurzeit) noch notwendig! Ein Soldat der seine Pflicht erfüllt  muss natürlich profesionell sein (Vergewaltigung, Schändung, Rassismus müssen 0% erreichen (was es nicht ist)) .

Was ich nicht verstehe ist, das es Bestürzung hervorruft wenn Soldaten sterben! Wenn ein Krieg geführt wird sterben Menschen, ein Soldat wird ausgebildet einen Menschen zu töten (auf beiden Seiten). Ich kann Deutschen Soldaten keinen Vorwurf machen, das sie /er einen Feindlichen Soldaten erschiest, auf der anderen Seite kann ich auch keiner Kriegstpartei einen Vorwurf machen wenn er einen Deutschen Soldaten erschiest.


Soldaten mache ihren Job und ich würde ihnen keinen Vorwurf machen, ich würde eher der Politik... Naja das würde jetzt en Rahmen sprengen! ;-)


PS warum sind Staatsbedienstete keine Menschen ???

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Kommentar von THWTyp
17.08.2016, 00:23

Nein ich meine dass im Sinne von Person und die böse Uniform bzw. bei Staatsbediensteten eher im Sinne Job gewählt dann ertrag dein SChicksal

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Kommentar von rav3ry
17.08.2016, 01:31

Sie werden immer notewendig sein. Genau dasselbe bei der Polizei.

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Staatsbedienstete

staaatsbedienstete, die bereit sind ihn leben zu opfern

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Willst es sachlich aber haust mal eben Kindermörder raus?

Soldaten sind Menschen wie jeder andere auch. Vorbilder wohl eher nicht.

Persönlich kenne ich einen ehemaligen Scharfschützen der Bundeswehr, der in Afghanistan gedient hat.

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Kommentar von THWTyp
16.08.2016, 23:39

Wie gesagt provokativ ein guter Freund von mir war in Afghanistan und ich habe nichts gegen Soldaten sondern unterstütze sie

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