Wie sehr unterscheiden sich Männer von Frauen?

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19 Antworten

Meine Liebe, ich denke, dass wir über dieses Thema noch länger im Dialog bleiben sollten. Ich forsche darüber seit etwa einem Jahr auf niederer wissenschaftlicher Ebene, indem ich halt die Literatur durchforsche, ausgehend von Simone de Beauvoir, Das andere Geschlecht, Schlusskapitel. 

Bisher habe ich 120 Seiten geschrieben handschriftlich, als vielleicht 50 Seiten auf dem Laptop. Für eine wissenschaftliche Arbeit ist das nicht viel, aber es ist viel zu viel, um es hier mal eben kurz zusammenzufassen, darum würde ich gerne mit Dir in Verbindung bleiben. 

Nur so viel vorerst: Frauen und Männer sind nicht gleich, auch nicht, wenn man vom Körperlichen absieht. Aber was heißt schon körperlich ? Das Hormon Testosteron ist ein chemischer Stoff, aber es prägt die Psyche des Mannes. Es ist gar nicht möglich, vom Körperlichen abzusehen, denn es ist die Grundlage des Psychischen.

Die Theorie, alle (!) psychischen Unterschiede seien nur durch die gesellschaftliche Prägung entstanden, ist falsch - viele ja, aber eben nicht alle. Jetzt sehr vereinfacht: Das Leben des Mannes ist geprägt durch sein Bedürfnis nach Sex. Hindere ihn daran, und er wird zum Raubtier. Gewähre es ihm, und Du kannst ihn handzahm machen.

Das ist die große Kunst, durch die die Frauen die Welt beherrschen können - wenn sie es denn verstehen.

Mit besten Wünschen auf einen langen Gedankenaustausch Ottavio.

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Kommentar von Lessuelsch
03.03.2016, 01:19

sehr interessanter Beitrag und die Einladung nehme ich sehr gerne an.

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Meine Liebe, 

es ist Zeit, dass ich mich mal wieder zu diesem Thema melde. Viel andere haben inzwischen auf Deine Frage beantwortet. Ich habe das noch nicht alles gelesen, das mache ich auch noch. Das letzte Mal habe ich geschrieben über einen Unterschied in der Gleichheit, heute sollte ich vielleicht einmal schreiben über eine Gleichheit in der Unterschiedlichkeit.

Mein Problem dabei ist, dass ich mich seit etwa einem Jahr mit einer anderen Frau im Diskurs befinde. Sie ist eine (in meinen Augen radikale) Feministin und behauptet, es gebe außer den körperlichen nur solche Unterschiede zwischen den Geschlechtern, die von der Gesellschaft anerzogen sind.

Ich meine, dass sie im Unrecht ist, und mein Erkenntnis leitendes Interesse war darauf gerichtet, das zu zeigen. Das soll hier aber nicht so sein.

Natürlich gibt es vieles (nicht von Eltern und Lehrer_inne_n, sondern von den gesellschaftliches Strukturen) Anerzogenes. Die Frage ist nur, ob es mehr als gar nichts gibt, was es nicht ist. Mein Arbeitshypothese ist, dass das der Fall ist und dass die größere Empathiefähigkeit der Frauen insbesondere ihren eigenen Babys gegenüber zu diesem Mehr- als- gar- nichts gehört.

Ich denke nicht, dass eine weniger enge Partnerbindung und größere Sprunghaftigkeit der Männer dazu gehören. In der Generation meiner Eltern mag das so gewesen sein. (Ich habe eine Tochter, die genauso so alt ist wie Du.) Da gab es einen großen Frauenüberschuss, weil viele junge Männer im Krieg gefallen waren. Die Überlebenden hatten also große Auswahl. 

Dazu kam allerdings, dass die Pille noch nicht erfunden war und viele Paare tatsächlich keinen Sex vor der Ehe hatten. Damit entfiel ein für den Mann wesentliches Bindeelement. Ich sage ausdrücklich nicht, dass es das einzige sei. Auch Kuscheln bindet. Und das Kuschelhormon Oxytocin produzieren m.W. beide Geschlechter gleich viel.

In meiner Generation war das, so weit ich das beobachten konnte, ganz anders. Natürlich hatten wir Sex vor der Ehe. Wenn man sich trennte, dann zumeist doch, weil es die Frau war, die keine Lust mehr dazu hatte, mit diesem Partner Sex zu haben. Und dann kam 1979 der Feminismus auf. Da kam es geradezu in Mode, den Moren gehen zu lassen, wenn er seine Schuldigkeit getan hatte.

Ich sehe keinen Grund für die Annahme, dass die Männer in Deiner Generation bindungsunfähig und sprunghaft sind. Zugestanden, meine Tochter ist auch schon dreimal von einem Kerl verlassen worden. Aber sie hat deutlich früher angefangen als Du, und die Kerle waren jünger als Du es jetzt bist, und jede Beziehung dauerte etwa zwei Jahre. Für einen 17-, 18-, 19- Jährigen ist das doch fast eine Ewigkeit. Ich denke, ihre jetzige Beziehung könnte für immer sein. Ich möchte Dir wünschen, dass es Dir bald wieder so gut geht wie ihr.

Ich habe schon vermutet, dass Dein Ex ein Frauenschwarm ist. Leider habe ich in Deinen Beiträgen keine Angabe gefunden, wie alt er ist. Aber 22 muss ein Kerl m.E. mindestens sein, um treu bleiben zu können, und meist sind es eher 27 Jahre, die er dafür braucht. Kerle sind im Hinblick auf ihre Reife halt etwas langsamer. Und manche werden nie reif, aber das sind doch eher Ausnahmen.

Noch einmal zur Empathiefähigkeit. Es deutet viel darauf hin, dass sie ihren Sitz in der rechten Gehirnhälfte hat und dass die  bei Frauen intensiver arbeitet als beim Mann. Außerdem ist die Nervenverbindung zwischen beiden Gehirnhälften bei Frauen deutlich dicker als bei Männern. So habe ich es neulich im Buch eines amerikanischen Gehirnforschers gelesen - nicht ganz zufällig. Die moralischen Prügel, die er für diese Aussage von den Feministinnen beziehen würde, ahnte er schon.

So weit erst mal für heute. Jetzt lese ich erstmal, das denn die anderen alles für Antworten geschrieben haben. 

Ich grüße Dich ganz herzlich! Ottavio

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Kommentar von Ottavio
21.03.2016, 22:42

Oje, da hast Du ja was losgetreten mit Deiner Frage, meine Liebe. Ich glaube nicht, dass ich das alles lesen mag, geschweige denn kommentieren. Gute Nacht!

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Eh, okay also da deine Frage nun etwas allgemein gefasst ist, andere User schon vieles gesagt haben und ich meinerseits eine Frage an dich habe, werde ich nun einfach mal meine Meinung zu dem ganzen hier sagen. Vielleicht hilft es.
1. Ich verstehe deine Frage nicht  ganz. Du fasst erstmal die Ergebnisse einer Studie zusammen, die belegt, dass Frauen und Männer verschieden sind ( wer hätte das gedacht ?) und dann behauptest du( vollkommen korrekt), dass die meisten, auf Gewalt basierenden Straftaten von Männern begangen werden. Alles schön und gut, aber da braucht man doch keine Studie für, um sowas zu erkennen. Die Welt wird  von Männern dominiert. Die Frage ist also, was sollte man deiner Meinung nach ändern ? Das Gewalt nicht gut ist leuchtet jedem ein, nur hindert das Andersdenkende nicht daran, sie trotzdem auszuüben. Das ist so das essentielle Problem bei Gewalt :D
2. "dennoch erzeugt der Gedanke über die Natur des Mannes ein unwohles Gefühl..." Das kann ich ja mal gar nicht nachvollziehen. Warum das denn? Vor was sollte man denn deiner Meinung nach nun Angst haben? Vor der Natur des Mannes? Vor den Männern an der Börse und den Bossen im Menschenhandel? Oder gar allen Männern?
3. Was du zu Frauen und Männern in Beziehungen sagst kann ich gut nachvollziehen, bis auf die Unterstellung, dass Männern nicht das Verlangen haben eine bewusste Ehe zu führen. Das habe ich wirklich noch nie gehört und kann das auch auf gar keinen Fall so unterschreiben. Hier wären vielleicht Fakten hilfreich oder du sagst, dass das deine persönliche Meinung ist. Jedoch muss man da doch das große Ganze sehen. Frauen jagen den besten, Männern wollen am meisten. Aber irgendwann werden doch alle mal erwachsen und lernen die Vorzüge einer Partnerschaft zu wertschätzen. Soll nicht heißen, dass jeder eine Beziehung will, aber generell kann man meiner Meinung nach schon noch Bindungswillen beider Geschlechter beobachten.
4. ja, wie wahrscheinlich schon jedem aufgefallen ist, interessiert mich vor allem, was andere User für Konsequenzen aus der genannten Studie ziehen.

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Kommentar von Ottavio
03.03.2016, 00:56

Das ist jetzt eine Studie unter sehr sehr vielen mit unterschiedlichen Ergebnissen. Wenn man von 8 Mia Menschen gerade 3000 befragt, ist das kein Wunder. 

Ich will die Ergebnisse dieser Studie gar nicht anzweifeln. Die Frage ist für mich, warum das so ist. Die Behauptung der feministischen "genderstudies", alles sei nur anerzogen, halte ich für falsch. Einiges sicher, aber eben nicht alles.

Ein Mann ist ein Mann, weil er ein Mann ist. Das mag eine "Sünde" sein, aber für die braucht er sich vor keinem zu rechtfertigen außer vor Gott, wenn  es ihn denn gibt. Aber Gott ist gnädig.

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Da ich (obwohl Frau) in meiner Freizeit vor Allem mit Männern zu tun hab und hatte kann ich zu ihnen nur sagen das sie genauso verschieden sind wie Frauen. Es gibt total liebe, nette Kerle und genauso auch Höhlenmenschen im Anzug ;) fast die Hälfte engagiert sich in sozialen Projekten.

Auch unter den Frauen die ich näher kenne gibt es totale Klischeefrauen die bei jedem Baby oder Welpen in Verzückung verfallen, es lieben sich schön zu machen, zu shoppen etc. Andererseits kenne ich auch Frauen die mit kleinen Kindern nichts anfangen können (mit großen Hunden dagegen schon^^), nur Einkaufen gehen wenns sein muss weil die alten Klamotten auseinander fallen und "Nagelstudio" für eine Art Folterkammer halten *lach*

Wir sind durch unsere Entwicklung (zumindest kulturell) so weit vom Steinzeitmenschen entfernt das die klassischen Rollenmodelle immer öfter nicht passen. Spätestens seit den 50ern haben Frauen endlich die Wahl zu tun was ihnen liegt statt sich mit der Rolle als Ehefrau und Mutter begnügen zu müssen aber es dauert lange so einen Prozess wirklich zu Ende zu führen und das ist noch längst nicht geschehen. Genauso kann heute ein Mann zuhause bleiben während die Frau arbeitet, vor 50 Jahren noch undenkbar.

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Sind alle Männer von Natur aus asozialer, kaltblütiger und selbstsüchtiger?

Als wer? Als alle Frauen? Unwahrscheinlich. Die meisten Männer leben doch völlig friedlich mit anderen Menschen zusammen. Was du da aufzählst sind doch extreme Beispiele. Es kann sein, dass es unter Männern mehr solcher Extreme gibt als unter Frauen, dennoch ist es nur ein kleiner Teil der Männer.

Immer wieder lese ich wie leichtfertig Männer ihre Ehen für irgendwelche
Affären zerstören, teilweise ihre Kinder im Stich lassen.

Dass Männer wirklich häufiger fremd gehen als Frauen, halte ich für ein Gerücht.

Wenn Männer heiraten, ist es meist aus kulturellen, gesellschaftlichen,
religiösen Gründen, oder weil sie Angst haben keine andere Frau zu
bekommen.

Wenn irgendjemand, Mann oder Frau, heiratet, dann immer aus einem der genannten Gründe oder aus ökonomischen Gründen. Warum sollte man auch sonst heiraten?

Selten ist es einfach aus dem Bedürfniss herraus eine Ehe bewusst führen zu wollen.

Das Bedürfnis eine Ehe bewusst führen zu wollen, ist ein religiöser/kultureller Grund.

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Da sind schon etliche Unterschiede, andernfalls wäre das Verhältnis der Geschlechter nicht so problematisch. Oft verstehen sich ja Mann und Frau garnicht, wie schon Loriot zu berichten wußte. Es gibt etliche Mißverständnisse und anderews Verhalten als auch Interessen und Bewertungen. Ich weiss garnicht wo ich anfangen soll, so komplex ist all das und kann auch nicht so einfach schlagwortartig aufgelistet werden, weil Etliches erst im Gesamtzusammenhang erkennbar wird.

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Ich habe in meinem Studium und über 35-jährigen Berufsleben abgesehen davon, dass Frauen und Männer sich manchmal für verschiedene Themen interessieren (was aber Männer und Männer bzw., Frauen und Frauen auch tun), keinen Unterschied in Intelligenz, Arbeitzseffizienz und logischem Denkvermögen entdeckt.

Allerding habe ich eines immer wieder erfahren müssen: Wenn irgendwo in einer Fiorma oder einem Arbeitsteam Intrigen und Hintenrum-Spielchen laufen, stecken in 90% der Fälle Frauen dahinter.

Das ist kein Vorurteil, sondern ein "Nachurteil", weil ich es ja nicht hatte, bevor ich es immer wieder erfahren musste.

Im Übrigen kann die "Vernichtung" eines anderen durch üble Nachrede und Intrige mindestens genau so effizient sein wie wenn man ihm eine reinhaut.

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Kommentar von Etter
27.02.2016, 11:49

"Im Übrigen kann die "Vernichtung" eines anderen durch üble Nachrede und Intrige mindestens genau so effizient sein wie wenn man ihm eine reinhaut."

Ich würde sogar sagen effektiver. Wenn du jmd. direkt eine reinhaust, kann man dich direkt als den Verantwortlichen ausmachen. Zum einen geht dann der gesellschaftliche Status mit hoher Wahrscheinlichkeit runter und man hat ggf. die Polizei auf der Matte stehen.

Bei der üblen Nachrede lässt sich das deutlich besser verschleiern und sogar weiter ausbauen.

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ich dachte eigentlich, dass es immer noch selbstverstaendlich von den meisten akzeptiert wird, dass maenner und frauen sich ganz klar auch charakterlich, bzgl. interessen und faehigkeiten unterscheiden. das ist ja schon haeufig untersucht und bestaetigt worden.

und auch wenn ich alles andere als ein statistik-freund bin, gibt es natuerlich deutliche anzeichen fuer unterschiedliches sozialverhalten zwischen den geschlechtern.

allerdings sind gerade gesellschaftliche aspekte immer auch unter dem gesichtspunkt der traditionellen rollenverteilung zu betrachten, gegen die frauen haeufig nur dann revoltieren, wenn ihnen diese als negativ fuer sie selbst auffallen.

die meisten maedchen (nur mal als beispiel) orientieren sich an weiblichen vorbildern, peers, ggf. ihren muettern etc. wenn ihnen ein leben vorgelebt wird, das nicht "typisch weiblich" ist, ist die wahrscheinlichkeit, dass sie ebenfalls einen weniger typisch weiblichen weg einschlagen als wenn sie gar keine alternative kennen.

und koerperliche aspekte sind ja auch nicht wegzudiskutieren. statistisch gesehen sind maenner groesser und staerker, fuer hoehere koerperliche leistungsfaehigkeit ausgeruestet und haben freilich auch nicht den "nachteil" von hormonschwankungen, monatsblutungen und schwangerschaften. 

anzunehmen, dies mache keinen signifikanten unterschied, grenzt ja schon an debilitaet.

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Als ich nur die eigentliche Frage in der Überschrift gelesen habe, war mein erster Gedanke einfach nur: seeeehhhr :-)

Die Evolution hat bei beiden Geschlechtern Charakterbilder entstehen lassen, die nicht immer unbedingt positiv sind, einerseits für die einzelnen Personen und andererseits für die Menschheit. Und es gibt den weisen Spruch, dass hinter einem erfolgreichen Mann eine starke/kluge Frau steht. Die Geschichte zeigt uns, dass dem so sein muss, denn wenn keine kluge Frau da war, kam nichts Gutes dabei raus. Aber das kann ich nicht mit wissenschaftlichen Fakten belegen und will ich auch nicht diskutieren. Es ist nur die Betrachtung der Geschichte der Menschheit, soweit wir heute darin Einblick haben. Ausnahmen bestätigen natürlich immer die Regel und es besagt auch nichts darüber, dass auch Frauen an der Macht nicht unbedingt immer gut für ihre Umgebung waren. Fest steht allerdings, dass Unternehmen mit Frauen in der Führungsposition anders geführt werden und sich das meist positiv für die Mitarbeiter/Innen und den Firmenerfolg auswirkt. Wir haben definitiv zu wenig kompentente Frauen in Führungspositionen und dafür leider mehr inkompetente, selbstherrliche Männer in den Führungsriegen. Aber es geht hier ja eigentlich nicht um die großen Geschlechter"kämpfe" sondern um den feinen Unterschied zwischen Mann und Frau. ;)

Es liegt doch immer an den einzelnen Personen, wie sie mit den geschlechterspezifischen Unterschieden umgehen und was sie für sich selber daraus entscheiden. Seien wir doch froh, dass es Unterschiede gibt. :-)

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Hallo Lessuelsch! Soeben habe ich eine ausführliche Antwort auf deine letzte Frage erstellt, nur um anschließend festzustellen, dass die betreffende Frage inzwischen gelöscht worden ist. So was ist immer sehr ärgerlich, verlorene Zeit und Mühe...  Allerdings passt sie zu großen Teilen auch zu dieser Frage hier... betrachte sie also bitte als nachträgliche Antwort zu deiner gelöschten Frage UND als Beitrag hier! Nachfragen sehr gerne...

Jegliche Grausamkeiten was man in der Welt mitkriegt, stammen fast immer von Männern......Als hätten Männer eine angeborene Grausamkeit in sich..... Die Ursache der meisten Probleme sind die Männer, weil wir in einer Männer dominierten Gesellschaft leben müssen.

Nun, Vieles, was du in deinem Fragetext schreibst, hast du überspitzt dargestellt, es entstammt sicherlich teilweise deinen eigenen momentanen persönlichen Erfahrungen.

Dennoch hast du im Prinzip vollkommen Recht. Und das Ganze hat auch einen (biologischen) Grund. Und nachdem ich die bisherigen Antworten durchgesehen habe und noch niemand diesen Grund angesprochen hat, versuche ich das hier kurz darzustellen.

Männer haben keine "angeborene Grausamkeit" in sich, aber ihre Hoden produzieren das Hormon Testosteron. Und das sorgt dafür, dass Männer im Prinzip und im Durchschnitt wesentlich aggressiver sind als Frauen. Das sieht man doch täglich im normalen Leben, ein Blick auf den Straßenverkehr reicht aus. Und auch bei der Häufigkeit von Gewalttaten macht sich das statistisch bemerkbar. Das ist also zunächst eine natürliche biologische Erklärung deiner Beobachtungen. Ein Blick ins Tierreich bestätigt dies: alle männlichen Säugetiere sind die aggressiveren und gewaltbereiteren: Hengste, Stiere, Hirsche etc. In der Frühzeit der Menschheit war das auch wichtig, denn die Männer waren die Jäger und Verteidiger gegen Angreifer. Und das ist nicht die einzige "biologische" Last, die das heutige Zusammenleben in einer Zivilisation erschweren kann.

Einen zweiten Punkt möchte ich noch erwähnen: die Geschlechtschromosomen sind ein weiterer Grund, dafür, dass Frauen eigentlich die besseren Menschen sind: Frauen haben auch zwei XX-Chromosomen, so wie alle anderen 44 Chromosomen doppelt vorhanden sind. Aus diesem Grund können Fehler auf einem Chromosom vom Schwesterchromosom ausgeglichen werden. Männer haben nur ein X-Chromosom, dazu ein winziges Y-Chromosom, das vor allem die Testosteronausschüttung auslöst. Männer haben also kein so ausgeglichenes Erbgut wie Frauen.

Es gäbe dazu noch viel auszuführen, aber als Quintessenz ist eindeutig zu sagen: Frauen sind eigentlich die Menschen mit der stabileren Psyche und dem stabileren Körper (siehe auch höhere Säuglingssterblichkeit bei Jungen). Frauen reagieren deutlich weniger aggressiv und sind die sozialeren Wesen. Vielleicht helfen dir meine Erklärungen zum Verständnis deiner Fragestellung weiter.

Allerdings, du weißt, ganz ohne Männer geht es halt doch nicht mit der Menschheit.... "erleichtert guck".

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Kommentar von Sonja66
27.02.2016, 09:28

Hoffentlich wead's ned so schlimm, wia's scho is!   :D

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Eigentlich ist das nichts neues. Man muss sich nur mal überlegen welcher Anteil an Gefängnisinsassen weiblich ist (5%). Männer haben aber auch positive Eigenschaften (Yaaaay), die die Menschheit vorangebracht haben, z.B. sind sie risikofreudiger, was Entwicklung im Allgemeinen vorantreibt. So sind viele wissenschaftlichen Entdeckungen von Männern gemacht worden, einerseits auf Grund der Wagnisbereitschaft, aber auch der erhöhten Begeisterungsfähigkeit für Technik. Unterdrückung von Frauen gab's auch, aber es gab ja auch immer weibliche Wissenschaftler die wichtige Entdeckungen gemacht haben.

Frauen sind anscheinend auch "durchschnittlicher" in einem wertneutralen Sinn. Es gibt also weniger dumme, aber auch weniger intelligente Frauen. Diese geringere Varianz gilt auch für andere Eigenschaften.

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Kommentar von Lachlan
27.02.2016, 07:39

kloogshizer, bei Dir kann man wirklich sagen, nomen est omen. ;)

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Na, du traust dich ja was ....

normalerweise wird frau von einem empörten "Wir-sind-doch-alle-Menschen-Mob" gevierteilt, wenn sie solche Eindrücke äußert. Und natürlich würden sich sämtliche Männer unter den Empörern zu den großen Ausnahmen zählen wollen und möchten dann bitte extra als solche sowie namentlich benannt werden in der öffentlichen Debatte. Die, die schuldig seien im Sinne der Anklage seien die Ausnahmen, die A.löcher. Aber doch bitte nicht ich, der männliche Durchschnittstyp.  

[ironymode off]

Man darf als Frau heute nicht mal mehr hinterfragen, wie es denn sein kann, dass weltweit der Waffenhandel, die Prostitution, die Rüstungsindustrie, Flüchtlingsschlepperbanden, mafiöse Zusammenrottungen sowie der Drogen- und Kinderhandel in nahezu ausschließlich männlicher Hand sind, ohne sofort der Männerfeindlichkeit bezichtigt zu werden. Nicht zu vergessen die größten Umweltverschmutzer wie Gold- und seltene Erden Minen, Reedereien, Walfangflotten, Atomkraftwerke und Ölfelder. Die Liste lässt sich beliebig fortsetzen.

Das ganze Phänomen hat weitaus mehr mit testosterongeschwängerter Machtausübung zu tun, als es die Humanisten wahrhaben möchten. Macht - ökonomische und körperliche - von Männern über Frauen, Kinder und diesen Planeten. Und über rangniedrigere Männer.    

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So wie du das darstellst, ist es nicht ganz richtig. 

Sicher sind Männer evolutionsbedingt eher Jäger und Krieger. Und Frauen sozialer eingestellt. Aber das entschuldigt nicht, dass sie sich dahinter verstecken. 

Ich habe auch mal die Theorie aufgestellt, dass Männer nicht merken, wenn eine Beziehung in die Brüche geht. Sie verstehen die feinen Signale der Frauen nicht. Bzw. reparieren sie erst was, wenn es vollkommen kaputt ist (auch in der Technik). So lange es noch geht, geht es eben noch. 

Dem widersprach aber ein Bekannter. Er war sehr wohl an einer glücklichen Beziehung interessiert. Und "verstand" auch die Signale seiner Frau. 

Der moderne Mann ist da etwas vielschichtiger. Er steckt nicht mehr so im Rollenklischee wie vielleicht vor 50 Jahren. Er ist auch an Familie und sozialem Verhalten interessiert. 

Außerdem bekommen die Männer von heute durch das Trinkwasser so viele weibliche Hormone mit, dass sie auch "weiblicher" werden. 

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Ich hab grad gefühlt 30 Jahre meines Lebens verloren fast beim Lesen der ersten Zeilen ... fühl mich grad wie ne 12jährige.
Dementsprechend jetzt auch die Fragen dazu.
Das fühlt sich so unpersönlich an wie sich das liest. Ich meine - ist es wirklich so, dass es euch nicht um die "Person" geht die als Frau an eurer Seite steht ? Ist das dann so etwas wie das "geringste" oder "angenehmste" Übel? Ist wirklich nicht provokativ gemeint. Nur irgendwie^^ Ich zumindest bin sehr persönlich - wenn ich mich für wen interessiere interessiert mich NICHTS außer die Person selbst. Wenn ich das hier dann lese hab ich das Gefühl - nie wieder einen Mann in meine Nähe zu lassen weil "ich bin damit ja ohnehin nicht gemeint".
Gibt es bei euch dieses Gefühl von wegen "sich zu Hause fühlen" in der Nähe einer Person nicht ? Oder nur solang bis man sie im Bett hatte ? Ich kann mir das echt grad nicht vorstellen alles und das hier ist die größte Herausforderung des Tages zu verstehen was hier gemeint ist^^
Ich meine - mal angenommen ich hätte 20 Kinder - auch dann - wärs mir lieber EINEN Mann zu haben und das irgendwie durchzustehen - als 10 wo jeder genug Geld hat aber ich mich keinem richtig verbunden fühle. Ist das bei euch wirklich so anders ? Lieber 10 Frauen als eine?

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Kommentar von holodeck
26.02.2016, 11:00

Woher kommt eigentlich dieser Trend zur Individualisierung an den falschen Stellen?

Weshalb kann man über große gesamtgesellschaftliche Muster nicht mehr vernünftig debattieren, ohne jede Ausnahme davon neuerdings namentlich benennen zu müssen?   

Wenn 95% des weltweiten Drogen- und Kinderhandels in männlicher Hand sind, was für ein Problem hast du dann damit, abkürzend zu sagen: Männer kontrollieren den Drogen- und Kinderhandel in dieser Welt?

Verstehe ich nicht.  
Das geht doch nicht gegen Jan und Hein und Claas und Pit persönlich.

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Kommentar von Ottavio
21.03.2016, 22:28

Die Antwort auf Deine Antwort, die vor allem eine Frage ist, ist schwierig, weil mir völlig unklar ist, auf welche ersten Zeilen Du dich beziehst. Auf die der Frage ? Das verstehe ich nicht. Aber zu Deiner Frage. Mit "euch" sind ja wohl wir Männer gemeint.

Ich habe mich mal vorgearbeitet zu lessuelsch erstem Beitrag. Ich denke wirklich, dass ihr gegenwärtiger Ex eine unrühmliche, wenn auch nicht völlig untypische Ausnahme ist. Ein Hallodri.

Vorweg: Ich bis mit meiner Frau 33 Jahre zusammen und war ihr nie untreu. Mit meiner ersten Frau war ich 12 Jahre zusammen. Ich wurde ihr untreu, als sie mich davongeschickt hat. Ich bin nicht ganz unerfahren in die erste Ehe gegangen. Insgesamt 10 Frauen waren es nicht, aber wohl mehr als halb so viel. Ich halte mich damit wirklich nicht für einen Frauenhelden.

Natürlich geht es uns Männern auch um die Person der Frau an unserer Seite. "Lieben denn von den brotessenden Menschen nur Atreus' Söhne ihre Bettgenossinnen ?  So wie jeder gute und vernünftige Mann die seine liebt, so liebe ich sie."  (Homer, Ilias, Achill)      Aber die Person ist nicht alles. Ohne sie ist alles nichts. Sex ist auch nicht alles. Aber ohne ihn ist alles nichts.

Eine Frau zu haben und das irgendwie durchzustehen, ist gut. (Brauchst Du dafür 20 Kinder ? Ich habe nur vier...) Aber irgendwie heißt nicht auf jede beliebige Weise, und wenn sie noch eine so bewundernswerte Persönlichkeit sein mag. Ohne Sex läuft auf Dauer nichts in den besten Mannesjahren eines Kerls.

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Ist doch klar:  der Hauptunterschied liegt daran dass Frauen Kinder bekommen können und deshalb von der Biologie auch im Verhalten so ausgestattet sind, dass sie eher einen Beschützerinstinkt entwickeln und sanftmütig sind. Sonst würden die ja alle ihre Kinder erschlagen.

Männer sind eher so ausgestattet, dass sie sich gegen Rivalen wehren um eben dann mehr Frauen zu bekommen. Also führt das im Großen auch dazu dass sie kriegerischer sind bzw. Frauen als Waren ansehen.

Die Theorie mit den Affairen entspricht den Vorlieben des Mannes. Allerdings ists bei der Frau nicht anders. Ihr gehts ja auch nur um die Kinder --- da ists egal von welchem Mann. Wenn sie einen Deppen hat der zahlt egal von wem die Kinder sind ists der Frau gerade recht. Und wurde in früheren Zeiten auch ausgiebig so genutzt. Nur heute mit diesen Vaterschaftstests ists schwieriger geworden.

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Kommentar von ThomasAral
26.02.2016, 02:45

heisst also:  Frau braucht einen der reich ist und alles durchgehen lässt --- und dann nebenbei beliebig viele Liebhaber.

Mann will nicht der reiche sein der alles durchgehen lässt, sondern Liebhaber von möglichst vielen Frauen (am besten nacheinander sonst gibts ab und zu Timinig Probleme).

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Ja logisch sind Männer anders als Frauen. Wenn Du die Doku gesehen hast, solltest Du auch die Unterschiede kennen.

"Sind alle Männer von Natur aus asozialer, kaltblütiger und selbstsüchtiger?... Meine subjektiven Erfahrungen... "

Also ich weiß ja nicht, in welchen Kreisen Du verkehrst, aber die Männer, die ich kenne, waren und sind in der Mehrzahl wesentlich ausgeglichener, fairer und charakterlich gefestigter als ihre Frauen.

Und was die Straftaten angeht, solltest Du Dich mal informieren, inwieweit Frauen und Männer vor Gericht gleich behandelt werden. Hier zu dem Thema mal ein paar interessante Zitate und Artikel:

http://de.dfuiz.net/familienrecht/schutz-und-straffreiheit-der-frau/gemindertes-strafmass-fuer-frauen/

Und nicht zuletzt:

"Ich bin zunehmend schockiert über die gedankenlose Abwertung von Männern, die so sehr Teil unserer Kultur geworden ist, dass sie kaum noch wahrgenommen wird. Es ist Zeit, dass wir uns fragen, wer eigentlich diese Frauen sind, die ständig die Männer abwerten. Die dümmsten, ungebildetsten und scheußlichsten Frauen können die herzlichsten, freundlichsten und intelligentesten Männer kritisieren und niemand sagt etwas dagegen. Die Männer scheinen so eingeschüchtert zu sein, dass sie sich nicht wehren. Aber sie sollten es tun." (Doris Lessing)

Also hör auf, zu unterstellen, Frauen seien die besseren Menschen. Das ist grober Unfug.

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Kommentar von Lessuelsch
26.02.2016, 03:56

Also wenn ich mir die heutigen Männer anschaue, wirken die alles andere als eingeschüchtert. Damit unterstellen sie dem Rechtssystem befangenheit, was ich absolut nicht bestätigen kann. Um die Skrupelosigkeit vieler Männer zu erkennen, muss man nicht ein Richter sein. Ich behaupte keinesfalls, dass alle so sind, aber dass die Tendenz bei Männern erschreckend höher ist. Und das spiegelt sich in allen Lebensbereichen wieder. Im Umgang mit der Verantwortung, Umgang mit einer Ehe, zwischenmenschlichen Beziehungen, Angestellten, oder eben im kriminellen Milieu.

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Einfache Antwort: In JEDER Hinsicht!

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