Wie sehr unterscheiden sich Männer von Frauen?

20 Antworten

Meine Liebe, 

es ist Zeit, dass ich mich mal wieder zu diesem Thema melde. Viel andere haben inzwischen auf Deine Frage beantwortet. Ich habe das noch nicht alles gelesen, das mache ich auch noch. Das letzte Mal habe ich geschrieben über einen Unterschied in der Gleichheit, heute sollte ich vielleicht einmal schreiben über eine Gleichheit in der Unterschiedlichkeit.

Mein Problem dabei ist, dass ich mich seit etwa einem Jahr mit einer anderen Frau im Diskurs befinde. Sie ist eine (in meinen Augen radikale) Feministin und behauptet, es gebe außer den körperlichen nur solche Unterschiede zwischen den Geschlechtern, die von der Gesellschaft anerzogen sind.

Ich meine, dass sie im Unrecht ist, und mein Erkenntnis leitendes Interesse war darauf gerichtet, das zu zeigen. Das soll hier aber nicht so sein.

Natürlich gibt es vieles (nicht von Eltern und Lehrer_inne_n, sondern von den gesellschaftliches Strukturen) Anerzogenes. Die Frage ist nur, ob es mehr als gar nichts gibt, was es nicht ist. Mein Arbeitshypothese ist, dass das der Fall ist und dass die größere Empathiefähigkeit der Frauen insbesondere ihren eigenen Babys gegenüber zu diesem Mehr- als- gar- nichts gehört.

Ich denke nicht, dass eine weniger enge Partnerbindung und größere Sprunghaftigkeit der Männer dazu gehören. In der Generation meiner Eltern mag das so gewesen sein. (Ich habe eine Tochter, die genauso so alt ist wie Du.) Da gab es einen großen Frauenüberschuss, weil viele junge Männer im Krieg gefallen waren. Die Überlebenden hatten also große Auswahl. 

Dazu kam allerdings, dass die Pille noch nicht erfunden war und viele Paare tatsächlich keinen Sex vor der Ehe hatten. Damit entfiel ein für den Mann wesentliches Bindeelement. Ich sage ausdrücklich nicht, dass es das einzige sei. Auch Kuscheln bindet. Und das Kuschelhormon Oxytocin produzieren m.W. beide Geschlechter gleich viel.

In meiner Generation war das, so weit ich das beobachten konnte, ganz anders. Natürlich hatten wir Sex vor der Ehe. Wenn man sich trennte, dann zumeist doch, weil es die Frau war, die keine Lust mehr dazu hatte, mit diesem Partner Sex zu haben. Und dann kam 1979 der Feminismus auf. Da kam es geradezu in Mode, den Moren gehen zu lassen, wenn er seine Schuldigkeit getan hatte.

Ich sehe keinen Grund für die Annahme, dass die Männer in Deiner Generation bindungsunfähig und sprunghaft sind. Zugestanden, meine Tochter ist auch schon dreimal von einem Kerl verlassen worden. Aber sie hat deutlich früher angefangen als Du, und die Kerle waren jünger als Du es jetzt bist, und jede Beziehung dauerte etwa zwei Jahre. Für einen 17-, 18-, 19- Jährigen ist das doch fast eine Ewigkeit. Ich denke, ihre jetzige Beziehung könnte für immer sein. Ich möchte Dir wünschen, dass es Dir bald wieder so gut geht wie ihr.

Ich habe schon vermutet, dass Dein Ex ein Frauenschwarm ist. Leider habe ich in Deinen Beiträgen keine Angabe gefunden, wie alt er ist. Aber 22 muss ein Kerl m.E. mindestens sein, um treu bleiben zu können, und meist sind es eher 27 Jahre, die er dafür braucht. Kerle sind im Hinblick auf ihre Reife halt etwas langsamer. Und manche werden nie reif, aber das sind doch eher Ausnahmen.

Noch einmal zur Empathiefähigkeit. Es deutet viel darauf hin, dass sie ihren Sitz in der rechten Gehirnhälfte hat und dass die  bei Frauen intensiver arbeitet als beim Mann. Außerdem ist die Nervenverbindung zwischen beiden Gehirnhälften bei Frauen deutlich dicker als bei Männern. So habe ich es neulich im Buch eines amerikanischen Gehirnforschers gelesen - nicht ganz zufällig. Die moralischen Prügel, die er für diese Aussage von den Feministinnen beziehen würde, ahnte er schon.

So weit erst mal für heute. Jetzt lese ich erstmal, das denn die anderen alles für Antworten geschrieben haben. 

Ich grüße Dich ganz herzlich! Ottavio

Oje, da hast Du ja was losgetreten mit Deiner Frage, meine Liebe. Ich glaube nicht, dass ich das alles lesen mag, geschweige denn kommentieren. Gute Nacht!

0

Als ich nur die eigentliche Frage in der Überschrift gelesen habe, war mein erster Gedanke einfach nur: seeeehhhr :-)

Die Evolution hat bei beiden Geschlechtern Charakterbilder entstehen lassen, die nicht immer unbedingt positiv sind, einerseits für die einzelnen Personen und andererseits für die Menschheit. Und es gibt den weisen Spruch, dass hinter einem erfolgreichen Mann eine starke/kluge Frau steht. Die Geschichte zeigt uns, dass dem so sein muss, denn wenn keine kluge Frau da war, kam nichts Gutes dabei raus. Aber das kann ich nicht mit wissenschaftlichen Fakten belegen und will ich auch nicht diskutieren. Es ist nur die Betrachtung der Geschichte der Menschheit, soweit wir heute darin Einblick haben. Ausnahmen bestätigen natürlich immer die Regel und es besagt auch nichts darüber, dass auch Frauen an der Macht nicht unbedingt immer gut für ihre Umgebung waren. Fest steht allerdings, dass Unternehmen mit Frauen in der Führungsposition anders geführt werden und sich das meist positiv für die Mitarbeiter/Innen und den Firmenerfolg auswirkt. Wir haben definitiv zu wenig kompentente Frauen in Führungspositionen und dafür leider mehr inkompetente, selbstherrliche Männer in den Führungsriegen. Aber es geht hier ja eigentlich nicht um die großen Geschlechter"kämpfe" sondern um den feinen Unterschied zwischen Mann und Frau. ;)

Es liegt doch immer an den einzelnen Personen, wie sie mit den geschlechterspezifischen Unterschieden umgehen und was sie für sich selber daraus entscheiden. Seien wir doch froh, dass es Unterschiede gibt. :-)

Da ich (obwohl Frau) in meiner Freizeit vor Allem mit Männern zu tun hab und hatte kann ich zu ihnen nur sagen das sie genauso verschieden sind wie Frauen. Es gibt total liebe, nette Kerle und genauso auch Höhlenmenschen im Anzug ;) fast die Hälfte engagiert sich in sozialen Projekten.

Auch unter den Frauen die ich näher kenne gibt es totale Klischeefrauen die bei jedem Baby oder Welpen in Verzückung verfallen, es lieben sich schön zu machen, zu shoppen etc. Andererseits kenne ich auch Frauen die mit kleinen Kindern nichts anfangen können (mit großen Hunden dagegen schon^^), nur Einkaufen gehen wenns sein muss weil die alten Klamotten auseinander fallen und "Nagelstudio" für eine Art Folterkammer halten *lach*

Wir sind durch unsere Entwicklung (zumindest kulturell) so weit vom Steinzeitmenschen entfernt das die klassischen Rollenmodelle immer öfter nicht passen. Spätestens seit den 50ern haben Frauen endlich die Wahl zu tun was ihnen liegt statt sich mit der Rolle als Ehefrau und Mutter begnügen zu müssen aber es dauert lange so einen Prozess wirklich zu Ende zu führen und das ist noch längst nicht geschehen. Genauso kann heute ein Mann zuhause bleiben während die Frau arbeitet, vor 50 Jahren noch undenkbar.

Jeremy Bentham?

Bentham hat ein Werk veröffentlicht mit dem Namen "Introduction to the Principles of Morals and Legislation". Ich wollte gerne wissen was er dort in seinem Werk sagt ? Was ist seine Kernaussage in diesem Werk ?

...zur Frage

unterschied männer- / frauen lederhose

was ist der unterschied zwischen einer lederhos einer frau und der eines mannes?

...zur Frage

Ist es normal das Männer auch auf andere Frauen Interesse zeigen trotz Beziehung?

Hallo ihr lieben ,  es geht hier um folgendes meine frage warum intressieren sich Männer trotz Beziehung an andere Frauen ..? Sprich Komplimente machen Kuss Smileys versenden nach anderen Frauen extrem gaffen als würden ihnen bald die Augen raus fallen  mit andere flirten oder sogar Nummern austauschen ? Kann das dann sein das er seine "Freundin" nicht mehr so liebt ? Oder liegt das einfach in der Natur des Mannes ?

...zur Frage

Warum krümeln Kekse so sehr?

Ohne Witz! Die Wissenschaftler schaffen es ein Schaf zu klonen, aber scheitern an Kekskrümeln!
Ich meine, will man den Hunger in der Welt mit einem Lebensmittel besiegen, bei dem die Hälfte auf dem Boden landet? :D

...zur Frage

Was haltet ihr von der MGTOW Bewegung (Männer gehen ihren eigenen Weg)?

Die Hauptthema dieser Bewegung:

,,Die Liebe einer Frau zu einem Mann stets nur sehr oberflächlicher Natur und niemals bedingungslos""

Der Gedanke dahinter ist die Lossagung des Mannes von der Frau. Männer werden demnach in unserer Gesellschaft und vor allem in Beziehungen mit Frauen schlecht behandelt und seien das eigentlich unterdrückte und benachteiligte Geschlecht. Deutlich wird dies, den MGTOWlern zufolge, daran, dass die Frauen rechtlich bevorteilt werden, weil es etwa einem Vater nicht erlaubt ist, ohne Einwilligung der Mutter einen DNA-Test zu machen, um herauszufinden, ob sein Kind auch wirklich sein Kind ist. Außerdem sei die Empathie für Frauen wesentlich ausgeprägter als für Männer und die ganze Gesellschaft sei „gynozentrisch“ aufgebaut. Manche MGTOWler begnügen sich damit, den Feminismus und die momentane Gesellschaft dafür verantwortlich zu machen, während andere das Problem in der evolutionär bedingten Natur der Frauen sehen.

...zur Frage

Bin ich evtl. homophob?

Ich meine ich hab eine Abneigung gegen schwule, bekomme einen Ekel wenn ich 2 Schwule rumlecken sehe, jedoch denke ich, dass es in der Natur des Mannes ist einen Ekel zu verspüren wenn 2 Männer rumlecken geschweige denn Geschlechtsverkehr haben. Gegen die Homoehe bin ich selbstverständlich auch, da die Kinder darunter leiden (auch in der Schule) und 2 Mann in einer Ehe meiner Meinung nach sinnlos ist, da sie unfähig sind die nötige Liebe und Belastung zu gunsten des Kindes zu schenken, die eine Mutter von Natur aus bieten kann.

Ich möchte bitte nur Antworten von heterosexuellen Männern ( keine Frauen/Mädchen, da sie es nicht nachempfinden können )

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?