Wie seelisch auf Tod von nahen Verwandten oder Elternteil vorbereiten wenn man nicht gläubig ist?

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12 Antworten

Wenn du ein Atheist bist und wissenschaftlich denken kannst, dann sollte dir doch der Kreislauf der Materie bekannt sein. Dein Angehöriger wird, sofern eingeäschert, als CO2 in die Atmosphäre entlassen. Dort von der Flora aufgenommen und zu neuem Leben verarbeitet.

Was der Pfarrer bei der Beerdigung erzählen sollte ist also garnicht so ein Stuss, wie du meinen willst. Der Atheismus ist das große Übel, weniger die Religionen. Das zeigt die Geschichte, denn hier waren die atheistischen Massenmörder wie A.H. ,Mao oder Pol Pot unübertroffen in ihrer Grausamkeit und menschenverachtenden Handlungen.

Ich rate dir nun nicht, dich mit Religion zu beschäftigen, da du das ja sowieso nicht willst.

Aber wenn du dich für den Atheismus (und damit gegen die christliche Lehre vom Leben nach dem Tod) entschieden hast, muss dir doch der Atheismus etwas geben was du in den Religionen (jetzt mal egal welche) nicht gefunden hast?

Du kannst dir doch jetzt selber eine Wahrheit "zurechtlegen", wie du den Tod sehen kannst, wie du gut damit umgehen kannst. Wichtig ist, dass es wissenschaftlich begründet ist.

Für den Fall dass deine Eltern katholisch sind - was ich aus deinem Text herauslese: Erweise ihnen den nötigen Respekt. Wenn du, egal ob in nächster oder ferner Zukunft, zu einer Beerdigung musst, nimm dich zurück und respektiere ihren Wunsch nach einer christlichen Beerdigung. Egal ob dir passt was der Pfarrer sagt. Andere Menschen können, offensichtlich im Gegensatz zu dir, etwas positives im Tod sehen. Lass ihnen das.

Brighet 09.06.2014, 21:35

DH anniegirl alles gute Brighet

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anniegirl80 10.06.2014, 21:33
@Brighet

Danke. Wer sich für den Atheismus entscheidet, muss auch mit den Konsequenzen leben können.

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Bitte nicht schreiben dass ich mich mit einer Religion beschäftigen soll, ich sehe die Entstehung und unser dasein von der wissenschaftlichen Seite ;-).

Okay, dann auf diese Weise: Energie kann nicht verloren gehen. Sie wird nur umgewandelt. Wie Du das sehen willst, ist Deine Entscheidung.

Tja, für Atheisten bleibt doch nur die reine Biologie. Das Leben hört auf zu sein, die Seele ist ausgehaucht und Ende ist. Verbringe soviel gute Zeit wie möglich mit deinen Eltern. genieße jeden Tag. ich habe mal einen Spruch gelesen, an den ich mich gehalten habe: "Schenke Blumen während des Lebens denn auf den Gräbern sind sie vergebens." - das Wort Blumen kannst du getrost durch Liebe austauschen. Meine Mutter ist 2008 sehr schnell verstorben. es tut bis heute weh und ich vermisse sie immer noch sehr. obwohl ich an Gott glaube. am meisten haben mir aber meine engsten Freundinnen geholfen. mit Reden, Dasein, Helfen. - auch wieder - mit Liebe.

Hallo,

ich denke mal das das nicht viel mit der Religion zu tun hat wie man mit dem Verlust eines wichtigen Menschen umgeht. Da reagiert jeder anders und auf seine Art.

Der Tod gehört zum Leben. Sobald man geboren wird bzw schon in der Gebärmutter ist, wird man auch wieder sterben. Das ist bei allen Lebewesen gleich. Egal ob evangelisch, katholisch, Moslem oder andere Religionen. Man weiß nie wann es soweit ist, aber der Tag wird kommen. Man verliert geliebte Menschen in der Gegenwart, aber in der Vergangenheit und im Kopf wird der Mensch nicht sterben.

Manche trauern alleine und ziehen sich zurück, andere reden darüber und gehen offen damit um. Ich weiß nicht was du für ein "Typ" bist, da wirst du schon deine art zu trauern finden.

LG und alles gute

Ich finde es schwierig, das Leben rein von der wissenschaftlichen Seite zu sehen, weil es zuviele ungeklärte Faktoren gibt. Niemand weiß, wie der Tod für den Sterbenden abläuft und ob es eine Art Seele gibt, die nach dem Tod weiterexistiert.

Ich glaube daran und dass man wieder auf die Welt kommt. Davon gehe ich deshalb aus, weil ich mir nicht vorstellen kann, dass Bewusstsein enden kann und dass man nie wieder eine Wahrnehmung von irgendwas haben wird. Denk mal darüber nach.

Und was Religionen betrifft, ich habe für mich festgestellt, dass vieles daran auf dem basiert, was Menschen bei einer Nahtoderfahrung erleben. Eine Nahtoderfahrung ist kein Mythos, sondern es gibt sie definitiv. Die Frage ist nur, wie interpretiert man das, was Menschen da erleben.

Ansonsten ist es egal, woran du glaubst oder nicht glaubst. Irgendeine Wahrheit gibt es, was nach dem Tod kommt.

Das Altern ist eine "Erfindung" der Evolution: Die alte Generation MUSS weg, damit die neue Generation genug Platz hat. Deine Eltern haben für Dich gesorgt und haben Dich gross gezogen, und irgendwann werden sie Dir das grösste denkbare Opfer bringen, in dem sie Dir ihren Platz auf dieser Erde überlassen.

Man den Text hier auf sehr unterschiedliche Weise sehen:

Nun, es ist egal, ob religiös oder wissenschaftlich betrachtet, der Tod gehört zum Leben - und das kannst du 1000fach in der Natur Tagtäglich beobachten. Ich weiß, es ist nicht leicht zu akzeptieren, dass der geliebte Mensch diesem Naturgesetz genau so unterliegt, wie jedes Lebewesen ob Pflanze oder Tier. Aber ändern kannst du es auch nicht, deshalb haben sich Menschen das Leben nach dem Tod ausgedacht. Andere haben dafür die Wiedergeburt, bis sie ins Nirvana kommen. Aber genau genommen, kommen die Toten ins Nirvana, wenn kein Mensch mehr lebt, der sich an diese Person erinnert.

Genieße jeden Tag, den du mit ihm teilen kannst, und wenn das nicht mehr möglich ist, bleiben dir schöne Erinnerungen.

Wie man sich darauf vorbereiten sollte.... man msus lernen, mit dem Tod klarzukommen, dass er zum Leben dazugehört und unvermeidbar ist. Anders gehts nicht.

Es ist natürlich eine traurige Angelegenheit, aber ich denke als Nichtreligionszugehöriger so:

Die Seele des Verstorbenen wandert ins Jenseits und verweilt dort auch für eine Weile, bis sie eventuell wieder in einen neuen Körper fährt! Ja, ich spreche hier auch von Wiedergeburt! Möglich wäre es!

xschwede 09.06.2014, 19:55

Hört sich für mich nach einem Phänomen Neuer Religiösität an, was du da beschreibst. Was für ein Jenseits und eine Seele soll es deiner Meinung nach geben, wenn man nicht gläubig ist (Headline in der Frage), ganzzuschweige wenn du von einer Seelenwanderung sprichst?

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MrCrow667 09.06.2014, 19:58
@xschwede

Ich meine damit eher die Erkenntnisse von Elisabeth Kübler-Ross, die sich mit dem Thema Jenseits beschäftigt hat! Und den Glauben an die Wiedergeburt gibt es in vielen Völkern! Es gab schon einige Fälle von Wiedergeburt, die auch beweisbar waren! Und das nicht nur in Indien!

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xschwede 09.06.2014, 20:03
@MrCrow667

Ich beziehe mich da auf den Titel: Wie seelisch auf Tod von nahen Verwandten oder Elternteil vorbereiten wenn man nicht gläubig ist?

Da fällt doch Wiedergeburt eh schon raus... ,oder meinste nicht?

Beweis von Wiedergeburt? aha?

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MusicTobi 09.06.2014, 20:17
@xschwede

Das wird man nie beweisen können. Es gibt Anhaltspunkte, dass es eine Wiedergeburt gibt, aber man kann nur daran glauben oder eben nicht.

Was mich mal interessiert. Findest du, dass man Leben wirklich komplett wissenschaftlich erklären kann? Ich meine, man könnte immer fragen, was war vorher? Was war, bevor das Universum existierte? Bei dieser Frage muss man irgendwie zu dem am Ende zu dem Schluss kommen, dass Dinge letztendlich einfach existieren, oder?

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MusicTobi 09.06.2014, 21:08
@xschwede

Ja, bin nur auf Beweis für Wiedergeburt eingegangen ;)

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xschwede 09.06.2014, 21:17
@MusicTobi

Ich kann zwischen meiner Meinung und anderen unterscheiden. Nur weil ich hier eine Position einnehme, heißt das nicht, dass ich diese für richtig erhalte.

Wenn du in mein Profil guckst, sollte sich deine Frage klären.

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Moin,

du kannst den Tod als Teil des Lebens siehst. Vielleicht kannste ja mal die "Ganztod-Theorie" googlen.

Denn z.B. Seele, Jenseits, evnt. Wiedergeburt, etc .. alles Dinge, die man nicht beweisen kann, fallen ja schließlich vom Tisch.

Mache dir keine Sorgen. Wenn es Gott nicht gibt, lebst du ja auch nicht, also: kein Problem (Jes.45,22; 1Mose 1,26)...

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