Wie schwer werden die Brexit-Verhandlungen wirklich, was kann GB überhaupt verlangen?

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12 Antworten

Ich denke nicht, dass du etwas übersehen hast. Ich denke aber, dass die Verhandlungsposition beider Seiten gleichermaßen schlecht ist.

GB will den Austritt, aber so ganz weg von der EU wollen die Briten dann doch nicht. Sie wollen wieder das Cherry-Picking betreiben.

Die EU will den Austritt nicht, da GB als eine der größten Volkswirtschaften Europas nicht einfach folgenlos ausscheiden kann. Das würde Nachahmer befeuern und das Ende der EU einleiten.

Problematisch für die EU sind zum Einen die negative Außenhandelsbilanz, die GB zum Käufer vieler Waren macht und zum Anderen die Tatsache, dass GB Nettozahler ist und der Brexit ein Loch in die EU Kasse reisst

Das heißt im Klartext, dass die EU das, was ihr die größeren Vorteile bringen würde, nicht vereinbaren kann. Auf dieses Dilemma werden sich die Briten einschießen. Mal sehen, wie erfolgreich sie dabei sind.

Außer einer gewissen nebligen Gefühlslage und einiger griffiger Beispiele wird kaum jemand eine fundierte Antwort geben können, mit großer Wahrscheinlichkeit nicht einmal die unmittelbar Beteiligten.

Fakt ist: Das Vereinigte Königreich ist drittgrößter Handelspartner Deutschlands, es ist der drittgrößte Nettozahler in die EU mit einem Überschuss von ca. 6 Milliarden Euro im Jahre 2015, für einfache Gemüter: sie erhalten weniger aus Brüssel als sie einzahlen. So weit für die Stammtisch-Fraktion.

Komplizierter wird die Bewertung dessen, was die so verhasste EU-Bürokratie an Infrastruktur-Aufgaben übernimmt und wie man diese bewertet. Der Aufbau eigener Strukturen wird vermutlich nicht billig.

Mit anderen Worten: Deine Kategorie Verhandlungsposition ist eher zweitrangig. Die neoliberale Veranstaltung EU wird sich die Profitmaximierung nicht von einer Horde Vollpfosten verderben lassen. Hinter den Kulissen laufen mit Sicherheit schon Vorbereitungen für eine gesichtswahrende Lösung à la Norwegen. Außerdem sollten die Abhängigkeiten nicht überschätzt werden. Die Reichen dieser Welt werden auch weiterhin ihre Kinder nach London schicken. Wenn das noch mit einer Steuerparadies-Option ohne EU-Ballast verbunden ist.. um so besser.

Wer wissen will, in welche Richtung es geht, sollte ab und zu einen Blick in die F.A.Z. werfen (Wirtschaftsteil!)

http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/wirtschaftspolitik/subventionen-gefordert-cornwall-stimmt-fuer-brexit-und-will-jetzt-geld-14308009.html

In letzter Zeit habe ich den Eindruck gewonnen, dass sich in den kommenden 2 Jahren viele Sachen wieder weitgehend relativieren werden, die sich derzeit noch relativ "gravierend" anhören. Viele Leute sagen, das Pfund wird sich wieder erholen. Viele sagen, ok, England möchte (verständlicherweise) weiterhin am Binnenmarkt teilnehmen, dafür muss dann aber auch die Personenfreizügigkeit gewährleistet werden. Es wird (so sagt man) hart verhandelt werden (was auch immer das nun heißen soll), aber jeder muss natürlich Kompromisse machen. Denn: alle brauchen sich gegenseitig (zumindest wirtschaftlich).

Etwas überspitzt: am Ende des Prozesses wird sich nicht sonderlich viel geändert haben (im Moment haben sich zwar verbale Gräben aufgetan, aber in 2 Jahren hat man Zeit, diese wieder zuzuschütten). Ja, die Bezeichnungen werden sich ändern.

Das ist wie in einem Restaurant, in dem nicht die Speisen geändert werden, sondern die Speisekarte mit neuen Bezeichnungen aufwartet. Die Hauptspeise heißt nun "Menu Brexit" (neu!), und wird nun mit Dill statt mit Petersilie garniert (ist im Grunde aber genauso schmackhaft [oder auch nicht] wie früher). In Britannien kann man es als etwas Neues verkaufen.

In Festland-Europa wird man nach den 2 Jahren sagen, dass man gut und hart verhandelt hat, und GB wieder in etwa auf den Status runterverhandelt hat, wo man derzeit schon ist. Jede mögliche Veränderung wird durch die wirtschaftlichen Sachzwänge wieder so weit relativiert, dass sie nicht wirklich gravierend wird. Ja, es gibt zahllose Sitzungen, Dutzende Detailvereinbarungen (und etwas mehr Bürokratie statt weniger Bürokratie). Auch das wird positiv verkauft werden (und ein paar Arbeitsplätze für Zollbeamte sind auch nicht verkehrt).

Der Junge hat nun einen neuen Namen (er heißt "Brexit"), kriegt ein Paar neue Schuhe, in Britannien freut man sich, "endlich mal was Neues". In Festland-Europa bedauert man, dass es den früheren Namen nicht mehr gibt (und dass der Bub etwas zu aushäusig ist), freut sich aber, dass man verhindern konnte, dass er auch noch ne neue Jacke bekommt. Darf ja nicht zu viel kosten.

Im Moment befürchte ich weniger, dass UK starke wirtschaftliche Einbußen verzeichnen muss. Ich befürchte, dass es sterbenslangweilig wird. Den Status Quo wird man nicht ändern können, man kann ihn aber neu benennen.

The same procedure as last year, Miss Sophie?

The same procedure as every year, James.

Habe ich etwas verpasst? Habe ich falsche Vorstellungen vom Brexit? Welche Forderungen kann denn ein Land das eine Gemeinschaft aus eigenem Willen verlassen will stellen?

Frau May macht sich und ihrer neuen Regierung Mut, sie will außerdem das derzeit emotional aufgewühlte britische Volk etwas beruhigen und ihm vorgaukeln, dass die zu fürchtenden Folgen schon nicht so schlimm sein würden. Mit anderen Worten: politische Propaganda.

Natürlich kann und darf Frau May an die EU Forderungen stellen. Ob und welche Forderungen die EU erfüllen werden, das wird man sehen. Der britische und europäische Wirtschaftsraum sind so eng miteinander verflochten, dass ein Auseinanderbrechen für GB wie die EU mit Einbußen verbunden sein wird. Hier werden die Verhandlungen ansetzen.

Aber ob die EU sehr nachgiebig sein wird? Denn sie wird Gegenforderungen erheben - und sie muss es auch, sonst könnten auch noch andere Länder es den Briten gleichtun wollen und aus der EU austreten. Denn ein Ergebnis - und das weiß auch Frau May - wird also sein, dass GB erhebliche Zugeständnisse an die EU machen muss, die den Briten weh tun werden, um noch einigermaßen glimpflich davonzukommen. Die Briten hatten in der EU viele Sonderrechte, die sie auf jeden Fall aufgeben müssen.

Für meine Begriffe hat GB eine äußerst schlechte Verhandlungsposition um "knallhart" verhandeln zu können. Oder übersehe ich etwas?

Da gebe ich dir vollkommen Recht! Denn Frau May muss in zwei Richtungen politisch tätig werden:

  1. sie muss den sog. "Brexit" bei der EU möglichst glimpflich zu gestalten versuchen;
  2. sie muss zugleich verhindern, dass Großbritannien als Staat auseinanderbricht, weil sich Nordirland der Republik Irland anschließen und Schottland ein eigenständiges Königreich werden will.

Ich beneide Frau May nicht! Sie könnte in beiden Fällen scheitern.

MfG

Arnold

Nö.

Du übersiehst nichts.

Die EU sitzt stumpf am längeren Hebel. 50 - 60 % des britischen Außenhandels werden mit der EU abgewickelt. Die Briten sind also auf Wohl und Wehe dazu verdammt, zu einer Übereinkunft innerhalb von 2 Jahren nach der Austrittserklärung zu kommen. Andernfalls droht ihnen der Status eines Drittlandes ohne irgendwelche Vertragsbeziehungen zur EU. Im Folgenden könnten dann die EU-Mitgliedsstaaten gegenüber GB machen, was sie wollten...

Weiter ungehinderten Zugang zum gemeinsamen EU-Markt werden die Briten aber nur bekommen,wenn sie auch dessen Lasten und Kosten durch Netto-Zahlungen mittragen und sämtliche EU-Regelungen übernehmen.

Eine Rosinenpickerei wird es nicht geben. Insofern wird es wahrscheinlich sogar darauf hinauslaufen, dass GB die Privilegierungen des bisherigen Sonderstatus ersatzlos verliert.

Zusätzlicher Druck wir von schottischer und nordirischer Seite kommen, die mehrheitlich gegen den brexit waren und Stress bei den Verhandlungen als zusätzliches Signal für eine Abspaltung vom Empire nehmen könnten.

Einstweilen bleibt das also erstmal pfeifen im Wald auf dem hohlen Zahn. :-)

Kommentar von Oidossi
14.07.2016, 20:23

Ja, ist denn die EU ein so sicherer Hafen, als den du ihn beschreibst? Und wenn sich noch weitere Staaten ausklinken, von Finnland wurde schon gemunkelt - würden die denn alle ins Verderben laufen, weil sie der nährenden Mutter EU den Rücken kehren und allein überhaupt nicht mehr klarkommen würden...? Die Schweiz oder Norwegen sind jedenfalls noch nicht untergegangen, ganz und gar nicht. Dass Nicht-Mitglieder "Wegzoll" zahlen müssen, um am sicherlich attraktiven EU-Markt teilhaben zu können, leuchtet ein - aber wieviel, das muss ausgehandelt werden und läuft nicht "automatisch".

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Ich denke auch, dass diese Rhetorik in erster Linie dazu dient, den Engländern die Angst vor ihrer eigenen "Courage" zu nehmen . 

Faktisch können sich die Engländer auch als Nichtmitglied der EU in den Freihandel "einkaufen", ähnlich wie z.B. Norwegen oder die Schweiz. 

Nur: Mitbestimmen geht dann nicht mehr. 

Und das wäre dann schon fast Realkabarett. Man tritt aus der EU aus, u.a. weil man nicht mehr zahlen will und zu wenig zu melden hat, anschließend zahlt man weiter und hat gar nichts mehr mitzureden.

Überlassen wir die Engländer sich selbst, gemäß dem alten Spruch: Wen Gott strafen will, dem erfüllt er seine Wünsche. In diesem Sinne....

Kommentar von Oidossi
14.07.2016, 17:27

Was sollen die Engländer in der EU mitbestimmen wollen, wenn sie nicht mehr mit von der Partie sind? Aber bei sich zu Hause - und damit werden sie in der nächsten Zeit sehr viel zu tun haben. Und vor allem muss das Verhältnis zur EU in vielen Einzelfragen neu verhandelt werden. Einen solchen Fall hat es noch nicht gegeben - es ist irgendwie doppelt so heftig wie ein Land, das sich gegen den Beitritt entschieden hat (Schweiz, Norgwegen).

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Für alles was sie verlangen müssen sie mindestens auch etwas liefern. Und selbst dann ist nicht gesagt, dass die EU einlenkt. GB hat eine äußerst schlechte Verhandlungsposition da sie von der EU abhängiger sind als umgekehrt.

warten wir mal ab, bis sich die ganze Hektik um den Brexit gelegt hat, dann wird sicher vieles realistischer betrachtet werden können.

Liebe(r) Crack,

bezüglich Brexit-Verhandlungen fragten Sie, ob Sie etwas übersehen hätten? Nein, übersehen haben Sie wahrscheinlich gar nichts. Sie sind nur leider durch die von Ihnen zitierten großen, fetten Überschriften der Medien bezüglich „knallhart verhandeln“ und dem ähnlichen Satz „May, die
Unberechenbare“ irritiert worden.

Der Austritt aus der EU gemäß dem inzwischen berühmten Paragraphen 50 ist klar und einfach seitens Großbritanniens („UK“) auszulösen. Danach
beginnt dann eine längstens zweijährige „Verhandlung“, wie die diversen
Beziehen zwischen EU und UK gelöst werden können. Im Laufe dieser Jahre (die man als „Verhandlung“ bezeichnen könnte) wird es darum gehen, dass UK nicht speziell „abgestraft“ werden will. Zwar bleibt es bei „out ist out“, aber UK wird nicht alle Beziehungen abtrennen – und die EU wird das auch nicht wollen: dies könnte man als „Verhandlungen“ ansehen.

Wohin UK im Laufe der „Abtrennungsjahre“ steuert wird die interessantere Frage werden. Ein „Andocken“ an die EU, wie Norwegen/Island oder in der Art, wie es die Schweiz in Beziehung zur EU gestaltet hat? Das wird für die neue Premierministerin eine viel schwierige Aufgabe sein, als in den nächsten Jahren aus dem EU-Raum auszuscheiden.

Kommentar von Oidossi
14.07.2016, 17:32

Ich glaube, wir befinden uns allgemein immer noch in der "Erholungsphase" nach dem Schock und sind noch nicht in der Phase des Akzeptierens und Neuorientierens angekommen. So gesehen ist die Personalfrage in GB cool und überraschend zügig durchgezogen worden. Das hat man dort wohl sofort begriffen, dass das kein "Theater" werden darf.

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Ich finde den Vergleich mit der WG nicht so gut, da zu simpel. England will auch nicht ALLE Vorteile (die ja immer zwei Seiten haben, also reine Vorteile - das ist immer Ansichtssache), sondern will bestimmte Dinge haben und andere nicht - z.B.wird es künftig wohl sehr viele schwieriger werden für Ausländer dorthin zu ziehen und sofort Sozialzunterstützung zu bekommen. Aber das ist nur ein Punkt. Wie mit der Schweiz muss das Verhältnis von GB  zur EU von grundauf neu verhandelt werden - eine Riesenaufgabe, die Monate und Jahre in Anspruch nehmen wird! England vom europäischen Binnenmarkt abzuschneiden, daran wird niemand interessiert sein, wenn du das mit Vorteil meinst. Aber auch andere wichtige Dinge wie die Personenfreizügigkeit, Arbeitserlaubnisse, Ein- und Ausfuhrzölle usw., Rechtshilfeabkommen... müssen in neue Verträge gefasst werden. Es ist schon ein Beben das Ganze. Aber diese Fragen hätten auch gelöst werden müssen, wenn England gar nicht beigetreten wäre. Aber es ist nun mal eine demokratisch getroffene Entscheidung der Engländer, die umgesetzt werden muss. Ich finde, sie haben das mit der Personalfrage clever und überraschend zügig geregelt und es kann und soll nicht erwartet werden, dass die neue Regierung sich für das Ganze entschulidigt und mit gesenktem Haupt als Bittsteller zur EU kommt. Oh, Oh...das wird was Größeres und Längeres. Aber in der Phase der Schockstarre sollte man nicht zu lange verharren.

Kommentar von atzef
14.07.2016, 19:45

Viel muss nicht verhandelt werden. Die Briten behalten freien Zugang zum EU-Markt, wenn sie alle EU-Regeln automatisch übernehmen und als Netto-Zahler sich weiter an den Kosten des gemeinsamen Binnenmarkts beteiligen. :-)

Das bedeutet, dass sie auch weiterhin Arbeitnehmerfreizügigkeit garantieren. Im übrigen bekommt auch niemand "sofort" in der EU Sozialunterstützung, wenn er in ein anderes EU-Land zieht.

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Welche unappetitliche Schmierenkomödie Frau May abziehen wird, läßt sich z.Z. schwer abschätzen.

Kommentar von Abahatchi
12.01.2017, 11:04

Was sollte da nicht abschätzbar sein, wenn so was hier im Raum steht?

May wird britischen Austritt aus der EU knallhart verhandeln.

In welcher Lage ist sie denn mit ihrem UK gegenüber der EU, wenn es das UK ist, dasz die EU verläszt? Warum sollten dem UK nun bessere Zugeständnisse gemacht werden, als wenn sie in der EU geblieben wären?

Nur die EU Vorteile behalten wollen und die EU Pflichten nicht, so einfach geht das nicht. Das "knallhart" kann sie sich sonst wo hin schmieren, es ist die EU die bestimmt, wo der knallharte Zug hinfährt. Die UK sind hier in jedem Falle in der Bettlerlage.

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Alle und Alles kann Großbritannien aushandeln.
Deren Position ist durchaus nicht schlecht.
- eigene Währung
- Weltsprache
In der Kürze, könnte Großbritannien versuchen eine eigene Freihandelszone zu begründen.
Mögliche Kandidaten wären Dänermark, Finnland, Niederlande, Schweden.
Dann hätte die EU nicht erst ein Problem, sondern hat mit dem Brexit bereits ein Problem, und das bei weitem nicht allein.

Würde dem so kommen hätte auch Deutschland ein nicht geringes Problem, ebenso kein geringes.
So wie sich Steinmeier (SPD), Außenminister gerade geriert zeugt das nur davon, dass er es genau nicht kann.

Kommentar von dataways
14.07.2016, 19:38
In der Kürze, könnte Großbritannien versuchen eine eigene Freihandelszone zu begründen.

Du übersiehst dabei, dass bereits so eine Freihandelszone gibt, die EFTA. Warum hat man davon nie großartig was gehört? Weil sie nie eine größere Bedeutung erlangt hat und von keinem Staat der Welt so richtig ernst genommen wurde.

https://de.wikipedia.org/wiki/Europ%C3%A4ische_Freihandelsassoziation

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Kommentar von atzef
14.07.2016, 19:38

So, so, das dürfte soungefähr den Vorstellungen des durchschnittlichen Brexit-befürworters entsprechen. :-))

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Kommentar von Abahatchi
12.01.2017, 11:35

In der Kürze, könnte Großbritannien versuchen eine eigene Freihandelszone zu begründen.

Die Sicht eines Zwerges und sieht die eigentlichen Riesen nicht!

China, 1.400 milliionen Einwohner, riesige Exportnation der Welt, mehr reales BIP als UK, viel höheres Wirtschaftswachstum. 

USA, 323 millionen Einwohner, riesige Exportnation der Welt, mehr reales BIP als UK. Leitwährung $

EU, 445 millionen Einwohner (ohne UK), riesige Exportnation der Welt, viel mehr reales BIP als UK. Leitwährung €

UK 065 millionen Einwohner, durchschnittliche Exportnation, Währung, die man in Deutschland als Gewicht benutzt. Ein halbes Pfund Butter bitte.

Zum Vergleich noch Japan:

Japan 127 millionen Einwohner, riesige Exportnation, doppeltes BIP von UK. 

Die EU ist schon eine Freihandelszone. Was will da das UK versuchen? Sie haben eine Freihandelszone verlassen und mit wem wollen sie eine begründen? Mit Nordkorea und Somalia etwa?

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