Wie schwer ist es zur zeit zur Bundeswehr zu gehen (Infanterie) was muss man auf jeden fall können und was geht garnicht?

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5 Antworten

Grundsätzlich muss jeder Soldat erstmal körperlich das gleiche leisten können. Der Rest wird dir antrainiert und beigebracht. Ist nicht immer leicht aber es lohnt sich.

Schwer ist es nicht. Man sollte sich unterordnen können und auch mal über die eigenen Grenzen gehen können. Der Rest kommt mit der Zeit. Die Kameraden formen dich schon, so wie man es braucht.

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Gehorchen musst Du können.
Wenn der Feldwebel blafft "komm'se, komm'se, gehen'se, gehn'se, bleiben's stehen, wo wollens denn hin!"
Dann wirst artig antraben müssen und den Bückling machen.

Wenig hilfreich wäre das eigene Mütchen zu kühlen und zu antworten:
"Ooch, Feldwebelchen heute spielt mein Fußballverein, ich hab 'nen Abo für die Fankurve. Nach dem Spiel können wir nochmal diskutieren, aber doch nicht jetzt."

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Ich beschreibe mal etwas aus dem Dienst.

Du wirst sicher nach der AGA Wachsoldat sein.

Die Wache ging bei uns von 0900 bis 0900.

Von 0900 bis 1600 war man im Wachgebäude, aber wenn der OVWA doof war, dann hatte man Dienst von 0900 bis 1600 und konnte sich nicht vor der Wache richtig ausschlafen, denn wenn der Wachhabende die Vorschrift zu 100% anwendet, wie ich es tat, dann ist die Zeit von 1600 bis 0600 kein Zuckerschlecken.

Denn man bekommt dann in der Nacht 4 Stunden Schlaf und das mit Unterbrechung. Wir hatten aber auch Dienstvorschriften, wo die Wachsoldaten 4 Stunden am Stück schlafen konnten.

Und danach ist Dienst bis 1600 und die Zeit von 0900 bis 1600 ist echt hart. Viele Soldaten nehmen den nächsten Tag frei oder setzen Stunden ab.

Dann gibt es Übungen, wo man 36 Stunden und länger nicht schläft.

Ich habe Soldaten gesehen, die länger als 36 Stunden nicht geschlafen haben, die waren einfach tot. Man kommt sich dann vor, als hätte man ne Pulle Vodka getrunken.

Ich fand den Schlafentzug am härtesten.

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19Sunny96 11.11.2016, 18:38

So ein ausgemalter Schwachsinn! Deutsche Kasernen werden inzwischen von zivilen Wachdiensten bewacht.

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Keanuano 11.11.2016, 20:19
@19Sunny96

Nein ! Nur am eingang obwohl da auch schon mal uniformierte sitzen aber auf dem Gelände grase nachts sind es bewaffnete Soldalten

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19Sunny96 12.11.2016, 08:37
@Keanuano

SO ein Schwachsinn! Wenn am Eingang was uniformiertes sitzt, dann ist das meist mit ziemlicher Sicherheit der OvWa.

Und nein. Es sind keine bewaffneten Soldaten die nachts Wache machen. Das sind ALLES Zivilisten. 

Wie maßt du es dir eigentlich an, darüber zu reden, wenn du nicht mal eine Kaserne von innen gesehen hast?! Geschweige denn irgendwie Ahnung von der Materie ...

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tommy40629 12.11.2016, 14:27
@19Sunny96

Bei uns war es so:

Kaserne A wurde durch Soldaten bewacht, 24h 365Tage im Jahr.

Kaseren B wurde von 1800 bis 0600 durch Kötter bewacht, dann von Soldaten.

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Keanuano 14.11.2016, 12:47
@19Sunny96

Und für wen hältst du dich und nur mal so am rande woher willst du wissen ob ich schon mal in einer Kaserne war kann ja sein das ich schon mal an einem truppenbesuch teilgenommen habe aber kopf hoch Herr General ^^

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Körperlich musst Du fit sein.

Denn die Übungen sind nicht ohne, denn steh mal 4 Stunden und länger an der MG3-Lafette und bewache etwas.

Schießen "lernt" man beim Bund.

Du kannst Dir ja mal einen 15kg Rucksack zusammenpacken, nein keine 15kg-Hantelscheibe und läufst dann innerhalb von 4 Stunden 30km.

Aber bitte durch den Wald und auch mal Berghoch und Bergab.

Wenn Du das schaffst, dann bist Du echt fit.

Oder wenn Du den 3000m Lauf unter 12min schaffst, das ist auch gut.

Meine Bestleistung waren 10:45min, ich fand das aber echt abartig.

Wir hatten einen Stuffts, der hat die 3000m unter 9min geschafft.

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Sagittarius1989 11.11.2016, 15:52

und wer das in der zeit nicht schafft ist raus??

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19Sunny96 11.11.2016, 18:40

Was soll bitte ein Stuffts sein?! Meinen Sie vllt. einen Stabsunteroffizier (StUffz)?

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tommy40629 12.11.2016, 14:35
@19Sunny96

Nein, man darf auch länger brauchen.

Aber wenn man gerade zur Infanterie möchte, dann sollte man sich nicht mit den Leistungen begnügen, die kurz vor der unteren Grenze liegen.

z. B. man fällt bei 15 min. durch den 3000m- Lauf: Ach dann renne ich halt 14:59.

Als Infanterist muss man einfach fit sein und kann sich nicht mit genügenden Leistungen begnügen, gute und sehr gute Leistungen sollte man anstreben, denn

dann eröffnen sich auch neue Wege beim Bund, vielleicht wird man doch noch Offizier oder geht zum KSK.

Weil ich sehr gut im Sport war, war dies ein Grund, warum man mir beide Möglichkeiten mehrfach anbot.

Aber ich dummes Kind bin lieber ein kleiner alter SU geblieben.

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Das Führungszeugnis sollte ok sein, dann folgen sportliche tests und am wichtigsten ist der Psychologische test.

Wie du zu Waffen stehst und wie belastbar du bist usw. die wollen halt wissen ob du klar denken kannst.

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