Wie schwer ist ein Medizinstudium, mit einem Notendurchschnitt von 2,8?

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6 Antworten

Hallo NinaIsabell,

ersteinmal eines vorweg, wie bereits schon gesagt, hat ein Notendurchschnitt keine Aussagekraft über Intelligenz oder Ausdauer.

Und du hast auch noch etwas Zeit, so richtig durchzustarten.

In deinem Alter wusste ich auch noch nicht, was ich später einmal machen wollte. Aber ich habe meine Leistungskurse so gewählt, dass ich dort am meisten rausholen konnte notentechnisch. Und das war gut, denn in der 11. Klasse wurde mir bewusst, dass ich Medizin studieren will. Und ich hatte auch nur einen Durchschnitt von 2,3 zu diesem Zeitpunkt.

Aber von da ab hatte ich ein Ziel und mit einem Mal wurden die Noten auch besser ;) Zwar hat bei mir letztendlich mit einem Schnitt von 1,8 nicht für einen Platz in Deutschland gereicht, aber zz. bin ich im 6. Semester an der Universität Pécs und ich bin glücklich damit.

Ich rate dir also auch, wenn du selbst sagst, dass du "noch" nicht so leistungsstark bist, die Fächer zu wählen, die dir leichter fallen, auch wenn man immer sagt, naturwissenschafliche Leistungskurse wäre besser. Es stimmt schon, aber lieber einen guten Durchschnitt :)

Wenn du jetzt ein Ziel vor Augen hast, wird dich das auch mehr "pushen", also keine Angst.

Zu deiner Angst vor dem Scheitern im Medizinstudium. Konzentriere dich ersteinmal auf ein supergutes Abitur, danach folgt alles andere ;) Aber ich kann dir sagen, dass vor allem Ausdauer und Wille in den 2 Jahren zählen. Ich habe auch erst im Studium richtig gelernt mein Lernen zu optimieren und 98% rausholen zu können. Man wächst eben  mit seinen Aufgaben, dass wirklich so. Hätte ich vor 4 Jahren schon so lernen können, wäre ich sicherlich nicht in Ungarn gelandet :D Aber das ist auch egal, ich bin sehr glücklich mit dieser Fügung.

Also stresse dich nicht zu sehr und versuche erst einmal ein gutes oder besser sehr gutes Abi zu schaffen, alles andere kommt später :)

Wenn du dir nicht sicher bist, dann frage in deiner Umgebung mal nach einem Praktikum oder arbeite in der Ferien mal im Krankenhaus. Danach wirst du wissen, ob du diese Fachrichtung wirklich machen möchtest.

Alles Gute für dich,

Lg

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Hängt immer davon ab wie sehr man sich reinhängt. Ein 2,8er Schnitt sagt ja grundsätzlich mal nichts aus in Punkto Intelligenz oder Durchhaltevermögen. Wenn man sich also reinkniet kann man das Studium natürlich auch schaffen.  Aber hierzulande heißt das: Viele, viele, viele Wartesemester um erstmal reinzukommen ;)

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Nun, lass es mich mal so formulieren: du hast in deiner bisherigen Laufbahn nicht gerade mit außergwöhnlichem Leistungswillen geglänzt. So wird das wohl nichts.

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Kommentar von NinaIsabell
19.02.2016, 19:33

Diese Jahr hatte ich einen Durchschnitt von 2,0. Meine Schwierigkeiten liegen nur bei Mathe und Erdkunde.

Aber ich gehe lieber von einem schlechteren Durchschnitt aus.

Aber vielen Dank für so eine hilfreiche Antwort.

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Du musst einfach sehr sehr lange auf einen Studienplatz warten. Wenn du dann einen hast spricht grundsätzlich nichts dagegen dass du genauso gut bist wie Leute mit einem 1.0 Durchschnitt

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Sehr sehr einfach!

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Kommentar von NinaIsabell
19.02.2016, 19:31

Vielen Dank für diese sehr hilfreiche Antwort.

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