Wie schwer ist die KFZ-Mechatroniker Ausbildung?

5 Antworten

Bei mir in der Berufschulklasse waren auch einige, die den 4er in Mathe wahrscheinlich nur grad so gekriegt haben, und von Strom Spannung Widerstand noch nix gehört hatten. Und die haben alle auch bestanden. Viel wichtiger ist Motivation und der Wille was zu lernen. Auch ich würde empfehlen in einer Freien Werkstatt anzufangen, da es da eben wichtiger ist, dass du arbeiten kannst und die Schulnoten nicht ganz so streng beobachtet werden wie ich es in Vertragswerkstätten mitbekommen habe.

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung

Damals hieß es das der Beruf für idioten ist. In meiner Ausbildung hab ich aber genau das Gegenteil kennengelernt. Es ist ein interessanter Beruf mit vielen Facetten.

Mathe empfinde ich als alles andere als wichtig dafür. Das einzige wo du mal rechnen musst ist in der Berufsschule. Logisches Denken, teamfähigkeit und strapazierfähigkeit sind viel wichtiger, denn es ist und bleibt nen stressiger und körperlich anstrengender Beruf.

Elektronik und Mechanik sind beides sehr wichtige Bestandteile. Die Elektronik wirst du aber in deinem Ausbildungsbetrieb kaum ausüben, die machst du in den Überbetrieblichen Lehrgängen. Das ist aber natürlich von Betrieb zu Betrieb anders.

Insgesamt ein schöner und vielseitiger Beruf. Ich habe gerne geschraubt. Leider bin ich aber mehr oder weniger in diesem Berufsfeld durch meine schwere Neurodermitis an den Händen Arbeitsunfähig und so hoffe ich in den nächsten Jahren zur Polizei zu gehen.

Woher ich das weiß:Beruf – Habe bei Mercedes gelernt und gearbeitet.

Ist die ausbildung eigentlich schwer weil ich habe dieses Jahr eine Ausbildung zum Kfz Mechatroniker angefangen Schwerpunkt pkw

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@user192030

das kommt drauf an was für dich schwer heißt. Ich habe mich etwas unterfordert gefühlt, das war aber auch ein Problem des Betriebs.

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Ich will den Beruf sicherlich nicht schlecht reden, aber heutzutage ist diese Ausbildung ein schlechter Witz. Fachkenntnisse bekommst du nur unzureichend, an einem Auto ohne OBDII-Anschluss scheitern die meisten Werkstätten, so meine Erfahrung.

Heutzutage besteht die Ausbildung noch aus ein paar Grundlagen, OBDII-Tester Bedienen und Teil austauschen. Kann jeder, der sich beim Schrauben den Schraubendreher nicht ins Auge sticht.

Wenn du wirklich eine fundierte, gute Ausbildung haben möchtest, in dem Bereich, so solltest du in einer freien Werkstatt anfangen, welche sowohl das normale Tagesgeschäft absolvieren, als auch viele Oldtimer machen. Hier lernt man noch das richtige Arbeiten und Fehler suchen. Denn das überfordert viele Werkstätten:

Ich bin mit meinem Auto zu einer Werkstatt gefahren, da es etwas mehr als normal aus dem Auspuff weiß dampfte (Nur minimal, ich kenne mein Auto) und der Spritverbrauch war erhöht. Aussage der Werkstatt: Motorkontrolleuchte leuchtet nicht, also alles gut-so in etwa.

Was war? Am Nockenwellenrad hat die Werkstatt, die vorher dran war, die Schraube nicht richtig angezogen und diese war dabei sich zu lösen. Dadurch stimmten die Steuerzeiten nicht mehr genau überein und in ein paar Hundert Kilometern hätte sich das Nockenwellenrad gelöst und ich wäre irgendwo auf der Autobahn gestanden. Ahnung von Autos haben noch die wenigsten, daher: Such dir n vernünftigen Betrieb. Ich jedenfalls gehe nur noch extrem selten in die Werkstatt und werde fast immer von Inkompetenz Pur empfangen.

Deshalb: Für die Ausbildung musst du rudimentäre Deutschkenntnisse aufweisen und n Schraubendreher richtig herum halten können. Mehr gehört heute nicht mehr dazu.

Wenn du gut werden willst: Logisch denken ist das A und O. "Das Auto" an sich verstehen, die Komponenten verstehen und logisch kombinieren können, wie zur Höllte z.B. der Tankdeckel mit dem Lambda-Wert zusammenhängt und dann kannst du auch was werden in dem Berufsfeld. Mathe und Physik sind eher zweitrangig und auf sehr niedrigem Niveau. Ein Grundverständnis reicht aus.

Ich würde sagen genau kann es dir keiner sagen. Für einige ist es schwer für andere wiederum leicht. Hängt hald alles von deinen Stärken/Schwächen und deinem Können und Denken ab. Ich kenne einige die diese Ausbildung gut geschafft haben. Es ist also aus meiner Sicht machbar.  

Logisches Denken ist viel wichtiger.. 😉 zu meiner Person, ich war richtig schlecht in der Grundschule. Hab jedoch meine Lehrabschlussprüfung mit Auszeichnung bestanden. Hab mittlerweile auch die Meisterprüfung hinter mir und bin seit einigen Jahren Werkstattmeister und bilde selbst junge Leute aus.. Ein Zeugnis sagt meiner Meinung nach nicht viel aus, eher das Interesse am Beruf.

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