Wie schwer ist das Jura Studium wirklich in Deutschland?

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2 Antworten

Hey!

Grundsätzlich erfordert jedes Studium natürlich Fleiß und eine gewisse Aufopferungsbereitschaft. Bei Jura ist der Lernaufwand traditionell recht hoch, weil natürlich die juristische Literatur in Deutschland extrem umfangreich ist.

Man muss aber für das Studium nicht seine gesamte Freizeit opfern. Der zeitliche Aufwand schwankt immer und ist etwa in der Prüfungsvorbereitung deutlich höher, als in der Vorlesungszeit. In der Regel hat man aber also noch  genügend Zeit für Freunde und Hobbies. Dass das Studium an erster Stelle steht, sollte dir aber immer klar sein.

Für eine Prüfung hat man in der Regel drei Versuche. Wenn du durch eine Prüfung drei mal durchfällst, ist das Studium an der Stelle beendet. Das heißt tatsächlich auch, dass man "endgültig nicht bestanden" hat und damit das Studium auch an einem anderen Standort nicht wieder aufnehmen kann.

Allerdings wird dabei noch etwas differenziert: Man fällt ja in einer bestimmten Prüfung durch. Man darf dann also in der Regel kein Studium mehr aufnehmen, dass so eng mit dem nicht betandenen verwandt ist, dass dieser Studieninhalt ebenfalls Bestandteil eines neuen Studiums wäre. Es ist also nicht möglich, das selbe Fach nochmal zu studieren, es ist aber durchaus möglich ein ähnliches Fach zu finden und dann darin weiterzumachen. (Bei Jura bin ich mir aber auch nicht wirklich sicher, was das sein könnte.)

Also, lass dich nicht vom Arbeitsaufwand abschrecken. Wenn du das gern machen möchtest, dann mach es. Jedes Studium erfordert Hingabe und Engagement. Wenn man aber etwas lernt, das einem Freude macht und einen interessiert, dann kommt das von ganz allein.

Viel Erfolg!

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