WIE schützt man sich vor dem finanziellen Kollaps eines Elternteils?

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4 Antworten

Das BGB sagt dazu: § 1611 Beschränkung oder Wegfall der Verpflichtung "(1) Ist der Unterhaltsberechtigte durch sein sittliches Verschulden bedürftig geworden, hat er seine eigene Unterhaltspflicht gegenüber dem Unterhaltspflichtigen gröblich vernachlässigt oder sich vorsätzlich einer schweren Verfehlung gegen den Unterhaltspflichtigen oder einen nahen Angehörigen des Unterhaltspflichtigen schuldig gemacht, so braucht der Verpflichtete nur einen Beitrag zum Unterhalt in der Höhe zu leisten, die der Billigkeit entspricht. Die Verpflichtung fällt ganz weg, wenn die Inanspruchnahme des Verpflichteten grob unbillig wäre." http://www.gesetze-im-internet.de/bgb/__1611.html

Nun ist Schoppen nicht per se unsittlich. Urteile gibt es zu Einzelfällen, so wie hier: dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=15%20UF%20605/99

Sodann kommt es auf das Einkommen und auf das Vermögen des Kindes an. Und manchmal sogar noch auf das Einkommen des Gatten des Kindes, wenn das sehr hoch ist (bei einem Urteil - googel "Schwiegersohnhaftung" - ging es mal um 100.000 im Monat).

Gruß aus Berlin, Gerd

MONSTERRATTE 11.09.2012, 21:50

Hallo Gerd !

Danke für deinen Beitrag .

Da ich außer deinem Tipp alle andern als Weltfremd und und Unrealistisch bezeichne , möchte ich dir die "Krone aufs Haupt setzen"

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Das ist absoluter Unsinn.

Nur das Einkommen deiner Frau würde zum Elternunterhalt heran gezogen. Da müsste sie schon eine erheblich Pension haben, um da überhaupt in die Pflicht genommen zu werden.

Es gibt erkleckliche Freibeträge(Google). Nur der überschießende Teil müsste zu 25 % eingesetzt werden. Dass sie selbst dadurch zum Sozialfall würde, ist ausgeschlossen.

deine schweigermutter konnte mit ihrem geld machen,was sie wollte. das sie noch lebt, dafür kann sie nichts für, auch wenn es ärgerlich für euch ist.

wenn deine frau wirklich eine niedrige rente hat, wird das amt feststellen, das deine frau keine unterhalt zahlen kann.

wenn ich so etwas höre, wundert es mich nicht, wenn eltern bei ihren kindern sparsam sind und es kein taschengeld gibt.

den grössten teil zahlt ihr nicht, sondern die restlcihe bevölkerung, damit deine schwiegermutter gut untergebracht ist. bei 4000 euro im monat altersheim sind 250 euro die die angehörigen zahlen müssen ehct wenig

Erstens: "Das Schwiegermonster" hat das Recht, ihr Geld zu Lebzeiten, wo es ihr noch gut ging, komplett zu verprassen und braucht nicht schonmal für ein Heim sparen. Man weiß ja auch nie, was einen erwartet. Sie hätte ja auch mitten im Saus und Braus plötzlich versterben können. Ok, nun ist sie in einem Heim.

Ich finde es mistig, Elternunterhalt zahlen zu müssen. Sowas müßte anders geregelt werden, über Versicherungen wie bei Krankenhausaufenthalten usw... Und eine Mindespflege müßte durch den Staat abgedeckt werden. Hört sich mies an, aber es ist eine Zumutung gegen den eigenen Willen die Eltern finanziell unterstützen zu müssen, wenn diese einen im Leben womöglich nie eine Hilfe waren, ehr schädigten und schon gar nicht finanziell unterstützten. Solchen WILL man dann einfach keinen Elternunterhalt zahlen, vor allem, wenn man es nicht kann. (Denk da gerade an mich) Viel Erfolg noch, dass ihr noch einen Trick findet.

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