Wie schützt man Kinder besser damit so etwas nicht mehr passier?

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Das Ergebnis besteht aus 14 Abstimmungen

Etwas anderes, nämlich: 50%
Das Thema bereits früh in der Schule thematisieren 42%
Schutzzonen verstärken, also die Sicherheit z.B: in Schulen und Spielplätzen erhöhen 7%
Eine Medienkampagne in Stile der HIV oder Darmkrebs Kampagnen 0%

17 Antworten

Etwas anderes, nämlich:

Sich mehr um die Kinder kuemmern....

  • Sie von der Schule, von Freunden, abholen
  • Immer wissen, wo das Kind ist
  • Besonders in den Monaten bei vorzeitiger Dunkelheit keine weiten Strecken laufen lassen
  • Das Kind , gerade in der Grosstadt nicht rumtingeln lassen ( Schluesselkinder).
  • Wissen , wer seine Freunde sind und sich ggf. mit den Eltern Fahrdienste teilen

Kinder, die sich den ganzen Tag lang selbst ueberlassen sind laufen viel schneller Gefahr auf einem ihrer Wege einem potentiellen Kinderschaender zu begegnen.

Die ganzen Faelle von Kindesmissbrauch werfen viele Fragen auf. Was hatte das Kind dort alleine zu suchen? Warum stieg es in ein Auto?? was machte das Kind zu einer bestimmten Uhrzeit noch da oder dort???

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Kommentar von Nordfriesin
02.04.2012, 23:46

ich stimme dem nur bedingt zu!

Kinder müssen irgendwann auch selbständig werden.....wir sollen sie lebensfährig werden wenn man sie nicht auch alleine gehen lässt?? Und wie lange soll das überhaupt gehen??? Bis in die 12 Klasse????

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Kommentar von Maik2
02.04.2012, 23:51
•Sie von der Schule, von Freunden, abholen
•Immer wissen, wo das Kind ist
•Besonders in den Monaten bei vorzeitiger Dunkelheit keine weiten Strecken laufen lassen
•Das Kind , gerade in der Grosstadt nicht rumtingeln lassen ( Schluesselkinder).
•Wissen , wer seine Freunde sind und sich ggf. mit den Eltern Fahrdienste teilen

Das sind gute Vorschläge. Auch wenn man allgemein noch ergänzen muss, das die Parkhaus-Hecken und Eckenmorde relativ selten sind.

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Etwas anderes, nämlich:

Also was kann man ganz konkret tun?

Auf keinen Fall in sinn- und hirnlosen Aktionismus verfallen. Sorgfältig nachdenken und kritisch prüfen, was berechtigte Sorge und was geschürte Hysterie ist. Auch, wenn das Eltern vor diesem Hintergrund verständlicherweise schwer fällt.

Vielleicht hilft es sich vor Augen zu führen, dass die Zahl der Gewaltverbrechen in Deutschland seit vielen Jahren kontinuierlich abnimmt.

Nachdem 2009 der niedrigste Wert seit 1993 zu verzeichnen war, sind die bekannt gewordenen Fälle des sexuellen Missbrauchs von Kindern (§§ 176, 176a, 176b StGB) 2010 wieder angestiegen (+4,8 Prozent auf 11.867 Fälle). In diesem Deliktsbereich muss nach wie vor von einem hohen Dunkelfeld ausgegangen werden.

(Polizeiliche Kriminalstatistik 2010) http://tinyurl.com/cbtdygo

Von 1993 bis 2009 ist die Zahl der bekannt gewordenen Delikte also gesunken. Ist dieser Anstieg in 2010 einem Anstieg der Verbrechen geschuldet, oder einer höheren Sensibilität verbunden mit größerer Bereitschaft auch Anzeige zu erstatten? Das wäre zumindest mal eine Überlegung wert. Der Eindruck, dass diese Delikte zunehmen und somit die Gefahr für die Kinder steigt, trügt m. E.

Die nächste Überlegung ist, ob zu ergreifende Maßnahmen überhaupt geeignet sind, die Gefahr für die Kinder signifikant zu verringern oder ob es nur der Beruhigung der Eltern dient. Denn in der überwiegende Mehrzahl der Fälle sind Verwandte, Freunde und Bekannte die Täter.

Natürlich ist es wichtig mit den Kindern zu reden, um ihnen elementare Verhaltensregeln im Umgang mit Fremden einzuprägen. Dabei den Kindern aber nicht unsere eigene Paranoia aufzubürden und sie trotzdem zu mutigen, aufgeschlossenen Menschen werden zu lassen, dass ist eine schwierige Gratwanderung.

Was kann man also tun?

Außer die vielen guten Ansätze hier zu berücksichtigen, vor allem Augenmaß und kühlen Kopf nicht verlieren!

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Etwas anderes, nämlich:

Ich fange mal in loser Folge mit Möglichkeiten an welche solche Taten verhindern:

Nur Berlin und Hamburg führen überhaupt eine Statistik zu an Fürsorgeberechtigten verübten Straftaten. Mal ist es zu teuer für ein Bundesland, mal geht es wegen des Personenschutzes bzw. Persönlichkeitsrechtes nicht. Was aber nicht erfasst wird wird nicht bewusst. Alleine in Berlin werden seit Beginn der Erhebung jährlich ca. 500 Kleinkinder ermordet. Misshandlungen sind dann noch ein anderer Bereich. Würde jedes Bundesland eine entsprechende Statistik führen könnte das Statistische Bundesamt uns jedes Jahr dazu informieren. Es gäbe also nicht eine Medienkampagne sondern jedes Jahr die Chance des Be- Wusst-Werdens. Von daher sind auch alle zur Thematik veröffentlichten Zahlen obsolet denn sie entbehren einer wissenschaftlich fundierten Grundlage. Zu Hamburg ist noch anzumerken, dass bis jetzt die in dem Bereich seit Jahrzehnten Engagierten noch lange keine Entwarnung bezüglich der Anerkennung wirklich ALLER Opfer gegeben haben. Das liegt dann im Ermessen der Ärzte. Man stelle sich alleine mal diese Farce vor: Unsere Ärzte bestimmen was Recht und was Unrecht ist wenn es sich um Gewaltopfer handelt.

Ein einziges KInd zu erziehen braucht es ein ganzes Dorf.

Viele Menschen leben heute in der Stadt. Und finden ständig neue Ausreden jedes Kind wo es immer geht zu ignorieren oder wegzudrängen. Dabei macht es Spaß, beim Einkauf auf ein Kind einzugehen, an der Ampel Vorbild zu sein, den Kindern auf ihrem Weg zuzusehen. Ein wenig Aufmerksamkeit, und es fällt sicher oft genug vor einer Straftat solchen Ausmaßes auf dass hier ein Kind Schutz von uns nötig hat.

Niemand von uns bricht sich auch einen Zacken aus der Krone hier und da mal das Grundgesetz zu lesen. Bezüglich Kinder haben wir in dem Fall vor allen Dingen den Artikel 6. Dieser ruft uns als Gesellschaft auf die Erziehungsberechtigten zu unterstützen. Auch hier zitiere ich diesen bei Bedarf. Wir bilden uns ein, den Afghanen was von Rechtsstaatlichkeit beibringen zu können. Ich wage sehr stark zu bezweifeln, dass in Afghanistan so viele Kinder schwersten Straftaten ausgesetzt sind wie hier in diesem Land. Dass aber afghanische Hirten auch internetfähige Handys haben mit denen sie sich Informationen in Deutsch durchlesen können ist mir bekannt.

Ich stimme Dir zu. Es ist die kimbersche Haltung. Der Gier fröhnen und sonst Nichts. Mehr ist nicht zu erwarten. Es sei denn, es wird ein Mehr, ein Weg hin zu Mehr angeregt, herausgefordert, aufgezeigt, begleitet und so fort. Die Kimber fielen vor 2.000 Jahren auf als sie begannen, stehlend durch Europa zu ziehen.

Noch mal zu den Fakten: Da Berlin über den längsten Zeitrahmen hinweg diese Thematik erfasst kann laut wiederholter Artikel im stern festgestellt werden, die meisten Straftaten gegen Kinder spielen sich im direkten nahen Umfeld ab. Die Mär vom bösen Fremden ist und bleibt die Ausnahme.

Warum aber werden Eltern und nahe Verwandte straffällig an diesen Kindern?

Meist waren sie selbst auch Opfer. Was ich nicht als Entschuldigung hier hinschreibe sondern als schlichte Tatsache. Da laufen Millionen Traumatisierte unbehandelt durch das Land und wir wundern uns über das Ergebnis. Zeitgleich bringen wir Traumatherapie mit Heiligenschein ins Ausland. Und machen uns nur Gedanken, wie den Soldaten welche angeblich nicht kämpfen, nicht in einem Krieg sind, die bestmöglche Traumatherapie gegeben werden kann. Unsere Kinder, unsere Familien interessieren nicht.

Wie sehen die Wohnverhältnisse für Familien aus?

Warum haben wir drei Millionen Arbeitslose, ein sinkendes Renteneintrittsalter welches aktuell bei 16 Jahren beginnt, während unsere Politiker sich nur Gedanken darüber machen wie Ausländer als Arbeitskräfte ins Land geholt werden können? Alleine beim Bundessozialgericht gingen letztes Jahr über 3.000 Klagen von hauptsächlich Arbeitslosen bzw. Hartz-IV-Empfängern ein. Unsere Politiker belügen und betrügen uns. All das hat Auswirkungen. Es trifft in einer Gruppe immer die Schwächsten zuerst.

Ich kann mir gut vorstellen, dass der Essener Vollzeitarbeitende Hartz-IV-Empfänger bei von der Leyens Lüge letzte Woche mehr als wütend war. Warum lassen wir uns sowas gefallen? Ehe und Familie stehen unter dem besonderen Schutz des Staates. Also von uns allen. - In Essen werden nur 10% der zur Verfügung stehenden Mittel überhaupt abgerufen. - Und es ist nicht die einzige Stadt welche ihre Bürger betrügt, bestiehlt und belügt wo es nur geht. Das macht aggressiv.

Es reicht komplett, wenn sich jede Person die dazu in der Lage ist ein einziges Thema auswählt. Und dann hart an den Fakten vorgeht. Überrüfbaren Fakten. Unsere sogenannten Fachleute führen sich nachweislich seit Jahren immer mehr als Lügner auf.

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Da kommt dann wieder die allseits bekannte „Logik“. Es passieren Verbrechen, wo Kinder, unter Anderem, mit sexueller Gewalt angegangen werden, man macht einen kleinen Ausblick,

die Kinder vor solchen Übergriffen zu schützen

um dann die Praxis, der Sexualität, bei 14-jährigen anzugreifen. Erinnert irgendwie an Stammtisch.

Wenn Kinder, Opfer von „sexuellen“ Verbrechen werden, hat das weder etwas mit „Übergriffen“ zu tun, noch etwas mit ihrem Sexualverhalten, was sie um den 14. Geburtstag, an den Tag legen.

Gewalttäter, haben immer eine Kindheit erlebt, wo die Liebe nicht, oder nur marginal vorkam, und die Gewalt, an der Tagesordnung war. Wirkliche Prävention, vor solchen Verbrechen, kann also nur da ansetzen, wo man Kinder, vor Gewalt in der Kindheit schützt.

Sexuelle Gewalt bei Kindern, mit Todesfolge, kommt Gott sei Dank, in Deutschland, sehr selten vor. Andere Vorgänge, wo Kinder zu Tode kommen, sind leider viel häufiger, zur Kenntnis zu nehmen. Oft, werden sie als solches, wie bei der „Abtreibung“, gar nicht als Verbrechen erkannt.

Allein, das Signal, „Kind getötet, vorher sexuell missbraucht“ löst bei einigen Menschen Reaktionen aus, die man sich bei anderen Kindestötungsdelikten wünschen würde. Allein der Umstand, das es bei einem Verbrechen, Kinder und Sex gegeben hat, reicht oft aus, um eine Massenhysterie zu entfachen, die einem das Fürchten lehren kann. Völlig unlogisch werden scheinbare „Präventivmaßnahmen“ ergriffen, als wenn der Stammtisch, die Oberhoheit hätte. Ja, es werden sogar Maßnahmen ergriffen, die völlig kontraproduktiv sind.

Wer als Mann, jemals von einer wütenden Elternmenge als „Sextäter“ diffamiert worden ist, nur weil er auf dem Spielplatz, Bongbongs an Kinder verteilt hat, wird zeitlebens, einen Riesenbogen um Kinder machen, auch wenn sie in höchster Not sind. Wer so undifferenziert, handelt und Maßnahmen ergreift, weil in Deutschland, 3 bis 6 Fälle jedes Jahr, an Sexualmorden bei Kindern, begangen werden, hat jegliches Maß für Risikobegrenzung und Vorsorge verloren. Ein Verbrechen, was Kinder im Verhältnis von ca. 1 zu einer Millionen treffen kann, kann in keiner Weise verhindert werden, indem man die natürliche sexuelle Entwicklung der Kinder einschränkt oder gar verhindert.

Ein solches Verbrechen, kann gar nicht verhindert werden. Die Täter suchen ihre Opfer, nicht nach den Stand aus, den das Kind, in seiner sexuellen Entwicklung gemacht hat. Solche Täter, lassen sich auch, durch keine Strafandrohung abschrecken. Sie sind von früher Kindheit, so sehr auf Gewalt programmiert worden, das ihre Gedankenwelt, keinerlei Normallogik, mehr zulässt.

Wer von solchen Verbrechen, Forderungen ableitet, um seine Moralvorstellungen, die ihm selber, auch als Kind, indoktriniert worden sind, durchsetzen zu können, ist ein Mensch, mit fragwürdigen Charaktereigenschaften. Ob er damit immer, Menschen und insbesondere Kindern, helfen will, darf bezweifelt werden.

Grüße, Rudi Gems

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Kommentar von cybaer
05.04.2012, 17:16

um dann die Praxis, der Sexualität, bei 14-jährigen anzugreifen. Erinnert irgendwie an Stammtisch.

Ja, und auf diese Art werden die Verbrechensopfer nochmal missbraucht.

Echt widerlich ...

Wer von solchen Verbrechen, Forderungen ableitet, um seine Moralvorstellungen, die ihm selber, auch als Kind, indoktriniert worden sind, durchsetzen zu können, ist ein Mensch, mit fragwürdigen Charaktereigenschaften. Ob er damit immer, Menschen und insbesondere Kindern, helfen will, darf bezweifelt werden.

Im Zweifel glaube ich schon an den Wunsch, den Kindern helfen zu wollen. Aber eben: Gut gemeint ist das Gegenteil von gut gemacht.

Aber natürlich soll das keine Entschuldigung dafür sein, sich nicht mal wenigstens bei diesem Thema schlau zu machen. Wir leben ja schließlich im "Informationszeitalter", und nicht in den "Dark Ages" ... :-/

... und für das intellektuelle "Niveau" solcher Stammtischparolen, ist es natürlich sowieso keine Entschuldigung ...

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Schutzzonen verstärken, also die Sicherheit z.B: in Schulen und Spielplätzen erhöhen

Das Thema früh in Schulen zu thematisieren denke ich, wäre ein großer Reinfall, denn von ungefähr 100 Schülern hören nur 10-15 wirklich zu...Mal als Beispiel...(Gehe selbst zur Schule.) Höhere Sicherheitsmaßnahmen an Spielplätzen und Schulen finde ich dort angebrachter, weil das der einzige Ort ist, wo Eltern ihre Kinder nicht wirklich schützen können...Den Rest...Privat sollten die Eltern erledigen, finde ich. Aufklärung usw...Denn nicht alle Eltern sind so darauf erpicht, dass ihre Kinder so früh damit konfrontiert werden...Sie wollen sie lieber in ihrer "Pinki-Plüschi-Welt" lassen, wo sie auch lange drinbleiben werden, aber das ist ein anderes Thema...

Kann man die Kinder überhaupt noch schützen ?!

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Das Thema bereits früh in der Schule thematisieren

Immer wieder aufklären und den Kindern die Gefahren erläutern aber ohne ihnen dabei Angst zu machen. Elternhaus und Schule haben hier eine hohe Verantwortung!

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Das Thema bereits früh in der Schule thematisieren

Kinder sensibel machen für den Umgang mit Fremden - aber auch mit Vertrauenspersonen. Sie selbstbewußt machen, dergestalt, daß sie auch Vertrauenspersonen Grenzen aufzeigen und wissen, daß ein Nein ein Nein ist und zu sein hat.

Das alles hätte Lena wahrscheinlich auch nicht geholfen, ohne jetzt die näheren Umstände der Tat zu kennen. Ein Selbstverteidigungs-/Selbstbehauptungskurs mag da gewisse Kenntnisse und Verhaltensweisen vermitteln, die hilfreich sind. Deswegen besucht mein Sohn auch schon entsprechende Angebote.

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Was kann man tun, um die Kinder vor solchen Übergriffen zu schützen?

Nichts. Oder zumindest nichts sinnvolles.

Leider lese ich auch auf GF.net immer wieder Fragen, die sich mit sexuellen Kontakten zu 14jährigen beschäftigen,

Könnte daran liegen, das 14-Jährige ein natürliches Interesse an Sex haben, und Sex in der Pubertät nun mal extrem naheliegenderweise ein ziemlich wichtiges Thema ist (vorsichtig formuliert).

Aber tröste dich: Du musst solche Fragen nicht lesen! Les doch einfach die Fragen, bei denen Du dich thematisch auskennst und auch sinnvoll antworten kannst.

dazu werden bedenklich viele Antworten gegeben, die nicht etwa Empörung ausdrücken,

Warum sollte man denn empört sein?

sondern auf die Legalität hinweisen und sogar sagen "das ist doch in Ordnung".

Ist es ja auch.

Also was kann man ganz konkret tun?

Viel über Sexualität lesen, und dieses Wissen seinen Kindern vermitteln. Sich selbst bewusst machen, dass die weitaus überwiegende Mehrzahl sexueller Übergriffe auf Kinder nicht von irgendwelchen unbekannten Männern ausgeht, die Kinder auf einer Toilette überfallen, sondern von einem Täter/einer Täterin, die aus dem direkten Umfeld des Kindes (Familie, Freunde), und vorher bekannt ist.

Bitte keine Diskussion über die laschen Gesetze oder Strafvollzug anfangen, ich lege auch keinen Wert auf undemokratische Lösungen!

Ich wüsste nicht, dass es "demokratischen" "Schutz" vor Verbrechen gibt.

Ich wüsste aber auch nicht, dass es einen "undemokratischen" Schutz vor Verbrechen gibt.

PS: Die Zahl der Übergriffe auf Kinder (wie generell die Zahl von Gewaltverbrechen) sinkt stetig, wie gleichzeitig die Aufklärungsquote steigt. Aber es ist immer wieder schön zu lesen, dass irgendjemand es mal wieder für notwendig erachtet, die dumme Sau hysterisch durchs Dorf zu treiben ...

PPS: 100% aller schweren Sexualstraftaten werden von Menschen begangen, die in ihrer Kindheit und Jugend sexuell restriktiv/repressiv erzogen wurden. Das nur zur Info, ...

... auch wenn ich ehrlich gesagt nicht glaube, dass "besorgte anständige Menschen", die hier bei GF immer den Untergang der abendländischen Moral befürchten, sobald sich die Themen "Sexualität" + "Kinder" verbinden, selbst mit dieser Denkhilfe eine intelligente Verbindung zw. ihrer Moral (bzw. was sie dafür halten), Sexualstraftaten und einer natürlich positiven Sexualerziehung zu ziehen.

PPPS: Und für die Verbindung "(erwünschter) Sex von Jugendlichen" mit "Vergewaltigung eines Kindes" nebst deiner schier tränenreichen Aussage, was Du hier leider alles lesen musst, gehört der "Kommunikationsorden für sinnfreie Aussagen ohne jegliche intelllektuelle Grundlage".

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Kommentar von riara
04.04.2012, 18:35

Immerhin hast Du gerade den Rekord für die längste Aneinanderreihung von gequirlter Schei... gebrochen...Kompliment...

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Emden war ein Jugendlicher,..........Vor ein paar Wochen drang ein 30jähriger in eine Schule in Berlin und verging sich an einer 8jährigen...

hab in der Presse gestern gelesen das war ein Vater , dessen Kind auf der gleichen Schule ist; demnach müßte Deine Frage jetzt umformuliert oder ergänzt werden: Wie schütze ich mein Kind vor Übergriffen von Vertrauenspersonen..m.l.Grüßen,** ansonsten schließe ich mich der Gritti an.**

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Etwas anderes, nämlich:

Schwierige Frage, was die Antwort nicht einfacher macht.

Ich würde, ehe ich auf die berechtigten Ängste eingehe, das mit den 14-jährigen ganz gerne von Vergewaltigung und Mord trennen, weil ich gute Gründe habe, anzunehmen, dass das zwei verschiedene Paar Schuhe sind. Man kann und sollte darüber ebenfalls sprechen, aber das wäre dann eine ganz andere Diskussion.

Die Kinder kann man nicht intensiv schützen, ohne ihre Freiheiten so sehr zu beschränken, dass sie dann mit recht großer Wahrscheinlichkeit später mit Defiziten zu kämpfen haben, die ihr Leben erschweren. Leben ohne Risiko gibts nicht. Die Zahl der Kinder, die Jahr für Jahr bei Verkehrsunfällen ums Leben kommen ist hoch, viel höher als die Zahl der Kinder, die durch solch abscheuliche Verbrechen ums Leben kommen, dennoch lassen Eltern ihre Kinder auch weitwerhin aus dem Haus. Und das aus gutem Grund.

Mein Ansatz wäre ein anderer: ich würde vorschlagen, dass man man genauer hinschaut, wenn man es in der Schule oder woanders mit auffälligen Kindern zu tun hat, und ihnen frühzeitig Hilfe anbietet. Solche Verbrechen werden im Allgemeinen von Menschen begangen, die schon vorher auffällig waren und oft schwere Persönlichkeitsschäden aufweisen. Hilfe gibt es auch heute schon, aber sie kommt meistens viel zu spät, und oft erst dann, wenn das Kind längst in den Brunnen gefallen ist.

Man kann nur eingeschränkt in den Elternhäusern der Täter Einfluss nehmen, aber genau dort nehmen solche Verbrechen ihren Anfang. Trotzdem muss man den Kindern helfen, damit sie als Erwachsene nicht andere Kinder zerstören. Auch in Anbetracht der Tatsache, dass immer noch die weitaus größte Zahl der Gewalttaten in den Familien stattfindet, wäre ein genaueres Beobachten und Betreuen der Kinder bei Gewalt in der Familie ratsam. Kaputte Menschen können ein großes Risiko für jede Gesellschaft darstellen. Deswegen sollte unbedingt früh geholfen werden.

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Nee, Todesstrafe nicht. Das wäre ja fast eine Belobigung!

Aber (falls nicht pathologisch verursacht) Aufhebung von Persönlichkeitsrechten, gesellschaftliche Bloßstellung, Veröffentlichung mit Namen und Adressen, und auch ggf. sexuelle "Entschärfung" (Kastration oder so).

In diesem Rechtssystem macht man sich doch m. E. mehr Gedanken darüber, dass dem Täter "danach" auch wirklich Recht geschieht (Datenschutz, Schutz der Persönlichkeitsrechte usw.) als darüber, wie das gesamtgesellschaftlich in Zukunft verhindert werden kann.

Auch sollten den Exekutivorganen mehr Eingriffsmöglichkeiten gegeben werden. Aktuelles Beispiel hier aus der Nachbarschaft: die Polizei sah trotz massiver Hinweise aus der Nachbarschaft keine Handhabe einzugreifen, solange kein Tatbestand vorlag bzw. keine Anklage erhoben wurde. Resultat: Mutter vom Vater erstochen, der mit missglücktem Suizidversuch im Wachkoma und die beiden Kinder im Kinderheim!

Aber seitens der Polizei alles "rechtens"!

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Etwas anderes, nämlich:

In den Familien d.h.auch über Schule, eine andere und verstehendere Sexual- und Persönlichkeitserziehung initiieren, mit weniger Aussortieren, d.h. Leistungsmesssungen, Noten, Versager-Produktion.

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Das Thema bereits früh in der Schule thematisieren

Aber nicht nur in der Schule, sondern auch daheim. Vor allem wirklich für das Kind da sein und es auch in seinem Selbstwertgefühl stärken. Es einen Kurs machen lassen, wo es lernt, sich selbst zu verteidigen.

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Das Thema bereits früh in der Schule thematisieren

und reden, reden, reden (mit den Kindern) und sie zu selbstbewussten, wachen, kleinen Menschen erziehen.

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Kommentar von Maik2
02.04.2012, 20:56

Welches Thema denn? Mord? Welchen Zusammenhang hat das zur Stärkung von Selbstbewusstsein? Nein Selbstbewusstsein heisst Kinder als vollwertige Persönlichkeiten sehen.

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Kommentar von Daisyfields
02.04.2012, 23:45

und reden, reden, reden (mit den Kindern) und sie zu selbstbewussten, wachen, kleinen Menschen erziehen.

Völlig (!!!) richtig.

Und ergänzend dazu:

Sei Deinem Kind nicht nur Elternteil, sondern guter Freund.

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Etwas anderes, nämlich:

Das, was mit Lena passiert ist, ist nicht zu verhindern, passiert aber auch äusserst selten. Zu verhindern ist Mißbrauch im persönlichen Umfeld hauptsächlich durch Stärkung des Selbstbewusstseins und Aufklärung darüber, dass niemand mit dem Kind etwas tund darf, was es nicht will.

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Ich habe das Thea mit meinem Kind besprochen, weil es mir auch in den letzten Tagen in den Knochen steckte.

  • Den Schulweg nicht allein zurück legen.

  • Dann gehen halt die Mädchen gemeinsam auf Toilette. In den Raum natürlich allein, doch im Vorraum sollte eine Freundin mit. Nie innerhalb der Schulstunde, nur in der Pause.

  • Genau diese harten Themen sachte mit den Kindern besprechen, sie für Gefahren schärfen.

  • Ihnen Selbstvertrauen geben. Greift jemand ernsthaft an, darf getreten und geschrien werden.

  • Parolen ausmachen (Deine Mama hatte einen Unfall, ich fahre Dich schnell) NEIN, nur der Opa, die Oma die Vertrauten wissen dann bescheid, nicht irgendwer kann meine Daten haben um zu wissen wo ich wäre .

Erklären, Reden EINANDER Vertrauen..dauernd, täglich, immer...Über alles.

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Etwas anderes, nämlich:

Was kann man tun? Vor allem erst mal sowas

Leider lese ich auch auf GF.net immer wieder Fragen, die sich mit sexuellen Kontakten zu 14jährigen beschäftigen, dazu werden bedenklich viele Antworten gegeben, die nicht etwa Empörung ausdrücken, sondern auf die Legalität hinweisen und sogar sagen "das ist doch in Ordnung".

unterlassen. Bigotterie schützt niemanden. Es IST in Ordnung Punkt! Die Joggerin die er ja auch angefallen haben soll, konnte auch nicht geschützt werden. Da hilft nur Selbstverteidigung.

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Kommentar von riara
02.04.2012, 21:20

Bigotterie?

Ich rede davon, dass ständig Fragen gestellt werden, ob man etwas mit einer 14jährigen anfangen dürfe. Ich sehe darin bereits ein Problem, denn 14jährige sollten Ihre Sexualität nicht mit 30 oder 40jährigen ausprobieren. Nur frage ich mich, warum das Thema in diesem Kontext soviel Aufmerksamkeit erregt, nicht etwa bei denen, die das verurteilen, sondern es führt immer wieder zu einem Aufmarsch derer die das offenbar sehr interessant finden...

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