Wie schützt ihr eure Kinder vor Insekten?

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16 Antworten

Ganz wichtig: nicht um sich schlagen oder wedeln. Das macht die Tiere aggressiv. Ich musste das auch erst lernen, bin aber seitdem nicht mehr gestochen worden.

Beim Essen/Trinken sollte man ein kleines Tellerchen mit etwas Kuchen oder Cola/Limonade ein paar Meter weit weg stellen. Da bedienen sich dann die Wespen und stören nicht weiter.

Zum Schutz des Kopfes sollten Hüte oder Kappen getragen werden.

Damit sich kein Insekt in ein Getränk verirrt und versehentlich geschluckt wird, Getränke immer abdecken.

Kein Parfüm benutzen, das lockt Insekten an.

Merkwürdigerweise zieht auch die Farbe Gelb Insekten - vor allem Fliegen - an.

Wer wirklich eine starke Allergie hat, sollte ein Notfall-Kit haben. Im Zweifelsfall immer den Notarzt holen.

Natürlich sind Insektenbisse/stiche unangenehm, aber das gehört nun mal zum Sommer dazu.

Bring deinen Kindern bei, Wespen und Bienen so weit wie möglich aus dem Weg zu gehen, ohne dabei Angst vor diesen Tieren zu schüren, denn bei Panik stechen diese erst recht zu.

Nach Spaziergängen durch Wald und Wiese müssen die Kinder sorgfältig auf Zecken untersucht werden - sollte ganz normale Routine werden. Zecken lassen sich leicht entfernen.

Gegen Mücken gibt es pflanzlichen Schutz zum Auftragen auf die Haut. das stinkt zwar, ist aber relativ wirksam.

Diese Teile hier bieten guten Schutz bei Waldspaziergängen o.ä.

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Letztlich bleibt nur noch ein Ganzkörperkondom für deine Kleinen - aber willst du ihnen das wirklich zumuten?

Durch Aufklärung und vor allem Erklären der Natur. Mein vater war da super drin, hat mit mir Bienen besucht (unser nachbar ist Imker) und erklärt das die mehr Angst vor uns haben als umgekehrt, Wespen genauso. Wenn ich einfach weggehe und nicht rumschlage stechen sie auch nicht - und wenn doch kommt ne halbe Zwiebel drauf und morgen ist alles wieder gut.

Tatsächlich bin ich mit 3 Jahren von einer Wespe in die Lippe gestochen worden, ich hab nicht gesehen das wir an der selben Stelle vom Berliner abbeißen wollten. Meine Ma hat mir ne Zwiebel und ein Coldpack gegeben, erklärt das ich es ein bisschen festhalten soll und tadaa, ich lebe noch ;)

Zecken gab es in meiner Kindheit kaum, trotzdem wusste ich wie so ein Tier aussieht (wie ne kleine Babyspinne) und das ich danach schauen soll wenn wir mal wieder durch Weise und Unterholz getobt sind.
Mittlerweile hatte ich 5 oder 6 Zecken, jedesmal vollkommen Problemlos. Die Biesterchen krabbeln noch eine längere Zeit herum bevor sie beißen, gründlich absuchen ist also ein guter Schutz.

Mückenstiche sind nervig aber harmlos, man kann auch einem Kind erklären das es nicht kratzen soll (die Polizisten im Blut kämpfen mit den Giftzwergen von der Mücke, die darfst du nicht stören. Als alter Bud Spencer Fan - das durfte ich schon sehr früh schauen^^ wusste ich das es juckt weil die Giftzwerge an die Haut klatschen *kinderfantasie ist toll*) Mückencreme hilft super gegen den Juckreiz

Nur wenn ihr viele Kriebelmücken habt würd ich dann doch zum Autan etc. greifen, die Viecher sind übel.

Hallo L.,

bezüglich Wespen und Bienen: Dem Kind beibringen, dass es diese Tiere nicht fürchten muss. Sie stechen nur, wenn sie sich bedroht fühlen! Hält man still passiert normalerweise nichts. Beim Laufen in blühenden Wiesen Schuhe anziehen. Beim Essen draußen Strohalm ins Getränk und achtsam sein.

Bei einem Stich in Hals oder Mund würde ich sofort die 112 wählen. Ansonsten kann man die Stiche gut mit Hausmitteln behadeln und ohne Allergie sind sie zwar schmerzhaft aber nicht gefährlich.

Mücken: Abends draußen lange Kleidung und Socken tragen. Am Bett - falls häufig Mücken im Zimmer sind ein Moskitonetz aufhängen. Insektennetze an den Fenstern helfen auch gegen Insekten im Haus.

Zecken: Bei Aufenthalt in Wald, Büschen und hohem Graß lange Hosen anziehen und diese in die Socken stecken. Abends vor dem Schlafen gehen und morgens nach dem Aufstehen gründlich absuchen. Findet man die Zecke früh ist sie nicht gefährlich. Ein Zeckenhaken aus dem Tierbedarf hat sich bei uns bei Kater und Mensch bestens bewährt (besser als Zeckenzange und Pinzette!).

Ansonsten nicht verrückt machen! Kann es sein, dass Du selber ziemlich Angst hast vor den Krabbeltieren? Tu etwas gegen Deine Angst, damit Du sie nicht auf Dein Kind überträgst. Dann könnt ihr auch mit stechenden Tieren gut zusammenleben :)

LG, Hourriyah

So weit muss man wirklich nicht gehen.
Wir Menschen haben uns ziemlich gut an unsere Umwelt angepasst und können mit ein paar Insektenstichen locker umgehen.
Wenn das nicht so wäre, wären wir als Spezies schon längst ausgestorben!

Meine Kinder haben alle eine Zeckenimpfung und werden täglich auf Zecken kontrolliert,  dass man Bienen und Wespen fern bleibt bzw in ihrer Gesellschaft ruhig bleibt wissen sie, vor den Fenstern und Türen haben wir einfache insektengitter und der Rest gehört einfach zum leben dazu, da machen wir nichts. 

Wenn ne Wespe kommt, renn ich weg oder schlage wild um mich. Und mich hat noch nie eine gestochen, wenn ich das gemacht hab. Wie soll sie auch an mich drankommen?

Bei Mücken nutze ich Mückenschutzgitter an den Fenstern, und wenn wir mal draußen sind, lässt man sich halt mal stechen. Ich hab grad größere Probleme: Sonnenallergie auf dem ganzen Rücken! :D Das juckt wie Hulle. Da ist nix mit aushalten... man kann nicht anders als sich kratzen.

Bei Zecken gehe ich einfach nicht gerne in hohes Gras usw. Ansonsten kontrolliere ich meinen Körper einfach gründlich danach. Ausserdem lebe ich nicht in einem FSME-Gebiet 😊.

LG

Meine Güte, wie hat die Menschheit blos bis heute überlebt?

Ich habe meinen Kindern niemals irgendwelches Insektenschutzmittel auf die Haut geschmiert. Im allerschlimmsten Fall werden sie mal gestochen. Das ist nicht schön, aber es verheilt nach ein paar Tagen folgenlos. Ebenso bringt ein entzündeter Stich niemanden um.

Wozu also die Chemie, die mehr schadet als ein Mückenstich?

kugel 07.08.2017, 11:33

Danke Kandahar!

Die beste Antwort auf solch eine Frage!

Genau DAS hab ich mir nämlich auch gedacht!

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Ini67 08.08.2017, 08:17
@kugel

Ich schließe mich an. Habe mir noch nie soo einen Kopf um Insekten gemacht. Ausnahme Zecken. Aber auch da machen wir uns nicht verrückt. Information und Aufmerksamkeit. Gut ist.

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Ich kann nur von meinen Erfahrungen als Kind sprechen. Da gabs sowas nicht. Stiche, die gar nicht mal so häufig auftraten, wurden behandelt und nie ist was Schlimmeres passiert.

Ich würde mein Kind aber nie mit irgendwelchen chemischen oder gesundheitsschädlichen Mitteln ausstatten.

Ich würde gar nichts machen außer vielleicht lange Hosen im Wald und Fliegengitter zu Hause. Hat bei mir als Kind auch gereicht

Handhabe das wie ghul666: Der Stich / Biss wird versorgt und in den nächsten Tagen gründlich kontrolliert.

Hab früher reines Nelkenöl verwendet. Das half gut und ist nicht chemisch. Aber eine 100%ige Abwehr erreicht man mit keinem Mittel.

Ich habe meine Kinder nur geschützt, als sie noch im Kinderwagen lagen - da kam eine Windel drüber.

Ansonsten: Man kann sie nicht vor allem bewahren.

Dem Kind beibringen dass es vor Bienen und Wespen keine Angst zu haben braucht, und nicht danach schlagen soll, dann kommt es nicht zu stichen. 

Und wenn es denn doch mal einen Stich gibt, ganz normal behandeln. 

Also ich bin zwar kein Kind mehr aber Mückenstiche sind für mich normal, wir leben in einem Land ohne Malaria und sonstigen Mückenübertragenden Krankheiten also muss man sich bei Mücken keine Sorgen machen sondern einfachen Lernen mit ein bisschen Jucken umzugehen und nicht zu kratzen.

 Bienen greifen nicht an wenn man sie nicht aggresiv macht. Spätestens beim ersten Stich lernt man das auch als Kind.

Wespen sind einfach Drecksviecher gegen die man nichts machen kann.

Und zum wenn man im Gebüsch oder so gewesen ist, dann muss man sich halt abduschen und wenn doch ein Zecken hängen bleibt muss man ihn rausnehmen und im normalfall geschieht nicht. 

Also solche Chemiemittel usw. können durchaus helfen aber ist kein muss, ich überlebe auch ohne.

Kurz gesagt: nichts außer aufpassen.

Gar nicht, man kann auf Bienen und sonn Zeug selber aufpassen.

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