Wie schreibt man eine gute Fanfiction zu einem Anime?

4 Antworten

Als Hobbyautor kann ich dir schon ein paar Basissachen verraten.

Erstmal, denk deine Geschichte zu ende. Du solltest wissen, wohin die Geschichte führt und was die definierten Eigenschaften von deinen neuen Charakteren sind. Einer meiner Charaktere ist z.B. ein Punk, aber auch so vernünftig und kaltblütig, dass sie sich nicht auf Kämpfe einlässt, wenn es sich vermeiden ließe. Das ist wichtig, damit man ihren Standpunkt versteht, wenn es zu ernsten Situationen kommt. Weiterhin wäre es gut, wenn du die Location und die Charaktere gut kennst und es in World Sinn macht. Monkey D. Luffy ist da ein gutes Beispiel. Seine hervorstechendste Charaktereigenschaft ist, dass er frei sein möchte. Es wäre grenzenlos out of Charakter wenn er anderen Leuten die Freiheit ihrer Wahl nehmen würde. Er würde sagen, "Wenn du das machst, mische ich mich ein und halte dich auf". Aber er kritisiert den anderen nicht. Genau deshalb hat er auch die Chance eine Flotte zu befehligen abgelehnt. Weil die Typen ihm aus freien Stücken und nicht aus einer Verpflichtung heraus helfen sollen. Du musst dich also fragen, was dürden deine Charaktere und die echten Charktere tun? Stichpunkte sind auch nützlich.

Die nächste Sache die man beachten sollte wäre wohl die Einführung. Um es kurz zu machen, konzentriere dich zuerst auf den Helden und sprich vielleicht noch etwas an, das Ziel, oder die Welt in der er lebt. Dann in Kapitel 2, oder 3, je nach Länge kannst du die Nebencharaktere richtig einführen. Sie dürfen schon auftauchen, aber es wäre zu viel sie schon richtig zu beschreiben. Konzentriere dich dann eine Weile darauf wie der Maincharakter diese anderen Charaktere kennen lernt und auf sie reagiert. Je nachdem wie lang die Story ist, wäre es dann an der Zeit, den Nebencharakteren kleine Einzelepisoden zu geben, Sachen die sich vielleicht im Hintergrund abspielen und nicht mit dem Maincharakter in Verbindung stehen. Einer meiner Nebenmaincharaktere z.B. ist eine Art Entertainer der oft man einem Idol zusammenarbeitet und deshalb lose mit ihr befreundet ist.

Hierbei muss man natürlich von Fanfictions unterscheiden die A) In der selben Welt spielen wie die Originalserie, B) In der selben Welt spielen und neue und alte Charaktere behandelt und C) eine Fanficition die vorwiegend auf altbekannte Gesichter setzt. Digimon Adventures z.B. hat meistens nur irgendwelche Datingstorys über Sora, Matt und Taichi und kommen damit ganz gut ohne neue Charaktere aus.

Das die Namen, Orte und Charaktere in die Ursprungsgeschichte hineinpassen. Das es keinen Mary-Sue-Charakter gibt, nichts nervt mehr, also, dass die einzelnen Figuren gute wie auch schlechte Sachen haben, dass sie nicht perfekt sind, sondern auch mal Fehler machen oder unsicher sein dürfen. Das die Sprache halbwegs dem Ursprungswerk ähnelt. Also wenn im Ursprungswerk elitäre Hochsprache gesprochen wird, kann man in der Fanfic nicht mit "Bam Bumm Krach Beng" anfangen...

Ansonsten viel Spaß.

Dankeschön^^

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Versuch dir eine gut durchdachte Story auszudenken, die in dem entsprechenden Universum Sinn machen würde und lass die Charaktere entsprechend ihres Charakters in der Serie/den Büchern handeln und denken.

Allerdings muss ich ganz ehrlich sagen, dass es mir bei Fanfictions meist auf die Story an sich, den Schreibstil etc. ankommt. Da ist ein bisschen OOCness okay. Bei Fanfiction gibt es eigentlich wirklich keine richtigen Grenzen und egal was du tust wird es wahrscheinlich immer jemanden geben, dem die Story als solche nicht gefällt, unabhängig davon wie gut du die Charaktere drin hast etc.

Deine Charaktere sollten nicht zu OOC werden.

Achte Auf Rechtschreibung und Grammatik.

Mach keine zu kurzen Kapitel.

Lass eine spannende Stelle als Cliffhanger am Ende des Kapitels.

Entwickle keine zu overpowerten und überperfekten OC's die alles können.

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