Wie schreibe ich in meinen Arbeitsvertrag, das Minusstunden die durch eine Fortbildung entstehen verfallen?

...komplette Frage anzeigen

3 Antworten

Ich würde das vielleicht so reinschreiben:

Eine Teilnahme am Kurs für den Fachwirt an Samstagen kann bis maximal 4 Stunden pro Woche als Arbeitszeit angerechnet werden. Übersteigt die tatsächlich geleistete Arbeitszeit innerhalb einer Kalenderwoche bereits 40 Stunden, so darf der Kurs in dieser Kalenderwoche nicht mehr angerechnet werden.

So fände ich es fair für beide Seiten - für dich, dass du keine Minusstunden machst. Und für den Chef, dass er nicht zu erwarten hat, dass du dadurch viele Überstunden aufbaust.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Im Vertrag sollte folgendes stehen:

"Gehalt: XXX € Brutto pro Monat. Wöchentliche Arbeitszeit: 40h, davon 36h im Betrieb und 4h in der Fortbildung."

Damit hast du keine Minusstunden mehr.

Falls dein Chef meint, du würdest die Fortbildung dazu nutzen Überstunden zu scheffeln kann er zwei Sachen machen.

Eine Möglichkeit wäre (nachteil für dich) "etwaige Überstunden sind mit diesem Vertrag abgegolten" oder (gut für dich) "Überstunden werden grundsätzlich im Betrieb geleistet. Deine Fortbildung kann niemals als Überstunden angerechnet werden"

Gruß

Henzy

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Hm, jetzt überleg ich schon paar Minuten.. es muss ja auch so formuliert sein, dass es nicht doch umgedreht w erden kann und Dir berechnet wird.

Vielleicht was wie

"Durch die Fortbildung entstehende Abwesenheitsstunden gelten als geleistete Arbeitsstunden"

Damit klar ist: es handelt sich um die Stunden, die auf die FoBi entfallen.. und die sind nicht irgendwie zu verrechnen.

Der obige Satz wäre also das, was ich -bin kein Anwalt!- überlegen würde.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Was möchtest Du wissen?