Wie schreibe ich einen philosophischen Essay?

3 Antworten

Ein Essay ist erstmal kein wissenschaftlicher Text im klassischen Sinne. Er soll gut zu lesen sein.

Eine gute Methode z.B. ist es erstmal eine Frage zu stellen oder zu nennen, die viele Menschen kennen und die das Thema interessant auf den Weg bringt.

Danach folgt die Argumentation. Eine Gegenüberstellung der beiden Parteien. Entweder du nennst abwechselnd die Pro- und die Kontraseite, bzw deren Argumente oder du nennst sofort alle Pro- und am Ende alle Kontraargumente. Zum Schluss solltest du zu einem Ergebnis kommen, dass du sprachlich nett verpackst und mit den vorher gebrachten Argumenten stützen kannst.

Bitte durchlesen, ist sehr kurz:

https://www.uni-due.de/schreibwerkstatt/trainer/trainer/seiten/s68.html

Zitate nutzen hat ja immer die Gefahr, dass sie als aus dem Zusammenhang gerissen kritisiert werden können. Daher wäre in der Einleitung gut, das Zitat in Bezug zum Gesamtzusammenhang der Quelle zu setzen, was dann auch den Einstieg in die Interpretation erleichtert.

Hallo!

Bei einem Essay gibt es keine festgelegte Form und somit keine konkreten Vorgaben für den jeweiligen Aufbau. Der Autor (also in diesem Fall du) sollstest das Thema subjektiv aus deiner Sicht beleuchten.

Natürlich solltest du dafür sinnvoll argumentieren und eventuell die verschiedenen Seiten gegeneinander stellen und abwägen. Alternativ nimmst du nur einen Standpunkt ein und reihst dafür Argumente (in einem Fließtext) aneinander.

Guck vielleicht mal hier:

http://www.sachtexte.de/essay/essay-zum-thema-moralphilosophie-1/

Da findest du Beispiele für philosophische Essays (z.B. über Kants Moralphilosophie) und außerdem wird da ganz gut erklärt was ein Essay überhaupt ist und wie er aufgebaut werden soll.

Ich hoffe, ich konnte dir helfen!

Könnt ihr mir die folgenden Fragen zur Politikerin und Aktivistin Jutta Ditfurth beantworten?

Vier Themen: Ihre Zitate aus Kundgebungen und anschließend die Fragestellung.

1. "Die deutsche Nation - unser Gegner - kennt weder grenzenlose Solidarität noch allumfassende gesellschaftliche Emanzipation". "Unsere Solidarität ist grenzenlos. Wir s……. auf den Nationalstaat".

FRAGE: Wie müsste die Welt laut Frau Ditfurth aussehen? Würde es einen Weltstaat geben? Wie wäre die Welt politisch organisiert?

2. "Unruhen, Revolten und Revolutionen sind immer unordentlich". "Bei der revolutionären Aneignung der Gesellschaft geht es nicht gesittet zu". Für unterdrückte Minderheiten sei es legitim "außergesetzliche Mittel anzuwenden". "Notwendigerweise gewaltsame Erhebungen".

FRAGE: Sind derartige Aussagen/Aufrufe, auf einer Kundgebung geäußert, nicht Verfassungsfeindlich, weil sie die geltende freiheitliche demokratische Grundordnung in Frage stellen/ablehnen?

3. "Wir unterschlagen nicht, dass wir das Ziel haben, den Kapitalismus abzuschaffen". "Ein menschenwürdiges Leben für alle ist nur in einer Gesellschaft ohne Lohnarbeit und Kapital vorstellbar".

FRAGE: Was für eine Wirtschaftsform müsste es nach J. Ditfurth geben? Planwirtschaft wie in der Sowietunion? Wie würden Menschen bezahlt werden, wenn die Lohnarbeit wegfiele? Gäbe es überhaupt noch Geld?

4. Warum ist J. Ditfurth nicht bei der Linken, der DKP oder der MLPD? Gibt es einen entscheidenden Unterschied zwischen ihrer politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Auffassung und diesen Parteien? Ist sie eine Anarchistin?

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Könnte mir bitte jemand die deutsch hü korrigieren?

Hi ich gehe in die 6 klasse eines Gymnasium in Wien und mein deutsch Lehrer macht mich immer richtig fertig wenn ich viele Fehler in der hü habe deswegen wollte ich fragen ob jemand meine hü korrigieren könnte auf Fehler und Inhalt. Als HÜ war es auf lyrische Text Analyse zu Friedrich Schillers: Würde der Frauen Gedicht zu verfassen. Mit ungefähr 300 Wörtern.Danke schon im voraus. Hier mein Text:

Im Gedicht „Würde der Frauen“, welches im Jahr 1800 von Friedrich Schiller geschrieben wurde, geht es um nach Schiller verschiedene Eigenschaften von Männern und Frauen. Schiller spricht in seinem Gedicht auch den stellen Wert der Frauen in der Welt an. In neun Strophen stellt Schiller Mann und Frau abwechselnd gegenüber. Es gibt sich jedoch kein Lyrisches Ich erkennbar. Dem Mann werden vier Strophen zugeordnet während der Frau fünf anliegen. Die Strophen werden auch durch verschiedene Metren abgegrenzt. Das Metrum der Frauen ist ein Daktylus, das Metrum des Mannes ist ein Trochäus.Auch das Reimschema unterscheidet sich bei den Männer und den Frauenstrophen. Bei den Frauenstrophen verwendet Schiller den umarmenden Reim (aabccb), in den Strophen über die Männer hingegen einen Kreuzreim(ababcdcd). Außerdem ist deutlich erkennbar das die Strophen über die Männer um zwei Zeilen länger sind als die der Frauen. Die von Schiller verwendete sprachliche Gestaltung gibt zu erkennen, dass in den Strophen Gegensätze gegenübergestellt werden. Durch das verwenden von „aber“ an jedem Anfang der Strophen der Frauen, außer in der ersten wird die sprachliche Gestaltung die verwendet wird deutlich untermauert. Die Gegensätze werden im Inhalt sehr stark gekennzeichnet. Schiller verwendet zum beschreiben der Frau nur positive Begriffe wie himmlisch, heiliger oder zauberisch, die Männer werden jedoch nur mit negativen Ausdrücken besetzt, er verwendet zur Beschreibung der Männer Adjektive wie gierig, roh oder zermalmend. Am Anfang des Gedichts beginnt Schiller mit einer Einleitung („Ehret die Frauen“), dann geht das Gedicht mit dem vorgegebenen Schema, dem Geschlechtergegensatz, weiter wobei auf nach jeder negativen Beschreibung des männlichen Wesen, eine positive Beschreibung der Frauen folgt. In den letzten Zeilen beschreibt Schiller wie die zwei doch so verschiedenen Arten von Menschen zusammen passen. Die Frauen könnten das allzu schlecht Wesen des Mannes mit ihrem guten Wesen kompensieren, was Schiller mit der Metapher des Löschens der glühenden Zwietracht unterstreicht. 

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