Wie schreibe ich eine gute Analyse in Deutsch?

...komplette Frage anzeigen

1 Antwort

Bei einem Gedicht:Das Schreiben einer guten Analyse: · Basissatz: Autor, Titel, Thema, Verfassungsdatum, Textart, Epoche. · Dann kurze Inhaltswiedergabe des Textes und Einordnung in den Gesamtzusammenhang. · Dann die einzelnen Textelemente erneut vornehmen, jedoch diesmal nicht beschreiben, sondern analysieren und eventuell interpretieren. · Wenn vorhanden, nach/während der Analyse die sprachlichen Mittel herausarbeiten. · Nach der Analyse/Interpretation, wenn möglich, Hintergrundwissen zum Autor aufschreiben und damit, wenn möglich, den Text deuten.(Intention des Verfassers) · Zusätzlich nach der Analyse auch noch die Funktion des Textes für das gesamte Buch o.

ä. beschreiben. · Ganz zum SCHLUSS erst die eigene Meinung!!! § Während der Analyse unbedingt darauf achten, die Aussagen mit Zitaten zu belegen. Und zwar nicht nur mit Zeilenangabe, sondern das Zitat in den Text hineinbringen!!! § Unbedingt darauf achten, nicht umgangssprachlich zu schreiben, aber auch nicht zu gehoben!!! Bei Gedichten ist das Verfahren im Prinzip dasselbe, aber man sollte noch unbedingt die Reimform Mitreinbringen(Paarreim, Kreuzreim...

) und die Gedichtart (Ballade, Hymne....). Zusätzlich ist bei einem Gedicht der Aufbau sehr wichtig.

 (Anzahl der Strophen, Verse...) Bei der Gedichtsanalyse spielen die sprachlichen Mittel noch eine weit aus größere Rolle als bei normalen Texten. Abgesehen davon, sollte man bei einer Gedichtsanalyse auf jeden Fall auch einen Epochenbezug erstellen!!!

und bei einer normalen Geschichte: Gut. Ich gebe dir mal eine Handvoll Phraen vor, mit denen du - egal welche Geschichte - mindestens ein mittelmässiges Ergebnis erzielst:

In der Geschichte XXX, die das zentrale Moltiv der (Vereinsammung/Verrohung/Gemein samkeit etc.) thematisiert, werden globale Probleme unseres sozialen Umfeldes angesprochen. Vom logischen Aufbau her ansprechend und spannungsbogenmäßig födernder Aufteilung bis hin zur geschickten verbalen Einsetzung (einnfacher/emythologisch zum Denken anregender) Begriffe und bewußter Non-Dissenz im Kontext von Gehalt und sprachlicher Wertstellung. Dem Autor ist es gelungen, mit erigiertem Zeigefinger eine Wunde anzusprechen, auszuhöhlen und markieren, die eigentlich niemand als Brandmal empfindet. Ein weinender Gottfried Benn, ein trunkener Hemigway, ein fußfetischistischer Dostojewski. Emotion wird gezeigt, verdeutlicht und zur Maxime erhoben. Und - dieses Urteil MUSS ich mir einfach erlauben - diese Geschichte hat nicht nur mich berührt. Sie sollte jeden berühren. Und wir alle sollten kurz innehalten und überlegen, ob sie unser Leben bereichern kann.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von jodiggah
16.10.2011, 12:14

Vielen vielen dank , hat mir sehr weiter geholfen!! :-)

0

Was möchtest Du wissen?