Wie schreibe ich eine Erklärung für eine Behördliche Namensänderung?

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2 Antworten

Für einen Antrag auf Namensänderung braucht man keine "Erklärung"! Was die Frau im Ordnungsamt wollte, ist deine Begründung für die Namensänderung, damit sie diese nicht selbst in dem formellen Antrag formulieren muss. Es genügt also, wenn du folgenden Text verfasst:

Begründung für meinen Antrag auf Familiennamensänderung:

Nun musst du ausführlich begründen, weshalb es für dich persönlich wichtig ist, einen neuen Familiennamen zu bekommen. (Beispiel: Durch die Transliteration aus dem kyrillischen Alphabet sind die ersten "Verunstaltungen" entstanden, dann nochmals infolge "Übersetzung" aus der englischen Sprache.) Hast du mit dem Namen Probleme bei der Angabe deiner Personalien (ständig buchstabieren)? Welchen neuen Namen hast du gewählt und warum? (Keine "Sammelnamen" wie Müller, Meier, Schulz, Schmidt o. ä.!)  

Wichtig dabei ist, dass deine Probleme mit dem Namen auch bei objektiver Betrachtung nachvollziehbar sind, also nicht ausschließlich deinem besseren persönlichen Erscheinungsbild dienen. Es gilt nämlich der Grundsatz, dass das öffentliche Interesse an der Beibehaltung des bisherigen Namens gegenüber deinen berechtigten persönlichen Belangen zurücktreten muss.

Für diese "Erklärung" brauchst du keine Anrede, sondern die gibst du persönlich bei der Sachbearbeiterin im Ordnungsamt ab, die dann deinen Namensänderungsantrag auf einem Formblatt aufnimmt. Sie wird dir danach erklären, welche Dokumente sie zu diesem Antrag evtl. noch benötigt (z. B. Geburtsurkunde, Heiratsurkunde, Übersetzungen, polizeiliches Führungszeugnis, Meldebestätigung, Nachweis der deutschen Staatsangehörigkeit).

Der Familienname steht nicht zur freien Disposition. Du kannst nicht einfach so deinen Familiennamen ändern... Du musst bestimmte Voraussetzungen erfüllen, damit dies möglich ist, wie zum Beispiel bei lächerlich klingenden Namen, die oft zu Wortspielen verleitet werden, bei Sammelnamen usw. Die Änderung eines Familiennamens stellt größere Hürden, als die eines Vornamens.
Du hast überhaupt geringere Chancen, dass die Namensänderungsbehörde dies zulässt.

QuantumKeks 01.07.2017, 16:05

Ich habe hier gerade um etwas anderes gefragt. Zum ersten ist mein Name ziemlich schwer und ist im russischen ein Schimpfwort, da mein Name komisch ins Englische und dann aus dem Englischen ins Deutsche übersetzt wurde und das nun wie eine Beleidigung klingt. Zudem habe ich ziemlich große Chance meinen Namen zu ändern, da mir das im Standesamt u.a Ordnungsamt gesagt wurde von Leuten die in dem Bereich arbeiten. Zudem ist das der letzte Schritt vor der Namensänderung denn ich noch machen muss.

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CelinaMarieFrie 01.07.2017, 16:10

Letzter Schritt vor der Namensänderung? Hast du ein polizeiliches Führungszeugnis beantragt?
Nachdem du die Erklärung geschrieben hast ( warum du den Namen ändern lassen willst, dass du vielleicht deswegen gelobbt wurdest, weil er schwer auszusprechen/ zu schreiben ist, dich die Sache seelisch belastet und und und ) musst du bei der Namensänderungsbehörde zu einem persönlichen Gespräch und dort dein Problem nochmal schildern und erst dann kannst du einige Monate warten, bis du eine Antwort bekommst, ob dem Antrag zugestimmt wurde oder nicht.
( Ich hab dieses Jahr meinen Vornamen ändern lassen )

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QuantumKeks 01.07.2017, 17:03
@CelinaMarieFrie

Ich meinte den letzten Schritt im Ordnungsamt. Ist es denn so schwer mir in etwa zu schildern wie so eine Erklärung formuliert  wird? >.<

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CelinaMarieFrie 01.07.2017, 17:04

Ist es so schwer zu schreiben, warum du deinen Namen ändern  willst? Meine Güte... *kopfschüttel*

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QuantumKeks 01.07.2017, 17:13
@CelinaMarieFrie

Ja in welcher Form soll man das den machen? Sehr geehrte Damen und Herren geht ja nicht...

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