Wie schreib ich ein Gedicht

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3 Antworten

Es ist so, dass jeder Gedichte schreiben kann, der emotional genug ist. Lyrik ist die Sprache des Herzens. Mein erstes Gedicht war sehr stark an einen Songtext angelehnt, der mir damals oft begegnet ist. Ich hatte ein Gefühl, was ich beschrieben habe. Dann hab ich um die 50 Gedichte geschrieben. Tod, Trauer, Schmerz, Verzweiflung. Aber auch weltkritisches, philosophisches. Gelandet bin ich dann bei Naturbeschreibungen. Da war ich auch nicht mehr zufrieden und ging zur Prosa über, die nun meine Heimat ist.

Es ist ähnlich wie mit Musik. Es gibt keine Regeln (außer Metrik, Reimformen, Arten der Gedichte usw) also Basiswissen sollte vorhanden sein. Aber das wird im Deutschunterricht vermittelt. Ansonsten gilt auch für Gedichte: Man kann nur das schreiben was man gern liest. Denn nur dieses prägt sich so sehr ein, dass man ein Gefühl dafür entwickelt. Die Fähigkeit, Worte zu benutzen also.

Es ist nicht wichtig ob dein erstes Gedicht vorzeigbar ist. Meine sind es auch nicht. Aber man übt und übt und dann wird es immer besser. Bis man selber zufrieden ist. Wichtig ist der Drang überhaupt schreiben zu wollen, sich mitteilen zu wollen. Nicht unbedingt auf ein Thema spezialisiert. Aber das breitgefächerte kommt mit der Übung wenn man sicherer wird. Probiere es einfach aus. Im Forum von Gedichte.com findest du bestimmt auch Hilfe.

Ergreife die Feder mit den in dir schlafenden Gedanken, wecke sie mit Worten die aus deiner Seele auf das geduldige Papier fließen und schenke ihnen mit sprachlicher Vollendung und poetischer Verzierung das Leben.

Super geschriebene Antwort. Und der einfachste Tipp ohne irgendwas mit Technik usw.

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Es gibt keine tips. Im barock gab es noch regeln wie es gedichtet sein muss aber heute nicht mehr. Muss sich nciht mal reimen. Schreib was du fühlst, fertig aus.

Mach ne mindmap und schreib dann rein was du drin haben willst, wenn du kein thema weißt

Hier mal ein Beispiel,warum ich dazu kam mal ein Gedicht zu schreiben und es von Drachen handelt: Die Götter der Winde - Die Hüter der Welt Mit traurigem Blicke Das Versprechen einhält Das Herz so rein, so gütig und sanft Du göttliches Wesen, dein letzter Kampf Dein Herz voll Kummer, Verzweiflung und Schmerz Den Hütern der Welt, ihr verstummtes Herz

Breite aus deine Flügel und schwing dich empor Die Welt unter deinen Füßen, den Wind hinterm Ohr Das Leben bedacht zum Planeten gebracht Stetig der Kreislauf, wie der Tag wird zur Nacht Die Wesen der Liebe - Die Schützer der Welt Verraten, gejagt - Für Ruhm, Ehr‘ und Geld

Die Götter der Winde - Die Hüter der Welt Ihr Versprechen gehalten - sich dem Schicksal gestellt Drachenträne - Heiliger Kristall Wasser des Lebens, der Welt - überall Breite aus deine Flügel und fliege geschwind Die Strahlen der Sonne, die Brise, der Wind Ein letzter Funke Leben, du des Himmels Kind

Das Funkeln der Sterne in all ihrer Pracht Ein letzter Augenblick - Besonnen, bedacht Du Gott der Winde - Hüter der Welt Dein Schicksal besiegelt, dein Körper entstellt Deine letzte Reise - Wahrer Held Hast du dich zu den andern, zu den Sternen gesellt.

Quelle:

http://www.superweb.de/spanish/drachen/gedichte_ueber_drachen.htm

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