Wie schnell wird man Alkoholiker?

Das Ergebnis basiert auf 2 Abstimmungen

4 Bier 0,5l Pro Tag 1Jahr 50%
2 Bier 0,5l pro Tag 1Jahr 50%
6 Bier 0,5l Pro Tag 1Jahr 0%
5 Bier 0,5l Pro Tag 1Jahr 0%
3 Bier 0,5l Pro Tag 1Jahr 0%
1 Bier 0,5l pro Tag 1Jahr 0%
1 Bier 0,33l pro Tag 1Jahr 0%

8 Antworten

Eine Abstimmung kann hier nicht wirklich gegeben werden.

Der Übergang vom Genusstrinken zum Alkoholiker ist fließend. Es geht dann über verschiedene fast unbemerkte Phasen:

Die voralkoholische Phase: Hier trinke ich schon nicht mehr aus Genuss an einem Glas Wein o.ä. sondern aus psychischen Gründen. Stressabbau, um lustiger zu werden, aus Unsicherheit, weil ich durch Alkohol lockerer werde, vermeintlich stärker bin, besser und freier reden kann.

Die Prodromalphase: Hier merke ich schon das ich den Alkohol brauche. Ich denke häufig an Alkohol, freue mich schon auf den nächsten „Umtrunk“ mit Freunden. Bekomme aber teilweise auch schon Ärger mit meinem Umfeld (Freunde, Familie, Arbeitgeber)

Die kritische Phase: Ab hier beginnt schon der Kontrollverlust. Hier liegt es schon nicht mehr am Willen nichts mehr zu trinken. Es geht manches mal nur Tage ohne Alkohol und dann nur unter eigenem oder fremden Zwang.

Die chronische Phase Hier geht es dann richtig bergab. Alkohol bestimmt mein Leben. Es dreht sich nur noch darum an den nächsten Schub zu kommen z.B. bei einem Pegeltrinker den Pegel zu halten. Ich bin fast nicht mehr nüchtern, trinke schon morgens, weil ich nachts - wenn ich überhaupt schlafe konnte - unter den Pegel rutschte.

Natürlich kann jeder aufhören zu trinken. Aber ab einem gewissen Punkt – der nicht vom Trinkenden erkannt wird – schafft er es nicht mehr und ab hier ist es für mich eine Krankheit. Der Kreislauf hat begonnen.

Trinke ich nicht habe ich Entzugserscheinungen und dann trinke ich weil die Entzugserscheinungen gelindert werden – und das immer wieder. Der Alkohol dient in diesem Moment übertrieben gesagt als Medikament. Ich hab keinen Einfluss mehr darauf. Der Kopf beherrscht den Körper. Körperlich trocken zu werden ist eine relativ einfache Geschichte in einem Krankenhaus mit Hilfe von Medikamenten z.B. Distraneurin, aber dann fängt das wichtigste und langwierigste erst an. Der psychische Entzug.

Es war nur die rede, von der Angewöhnungszeit. Dieses Experiment könnte man wie mit jeder anderen Chemikalie (alkohol ist auch eine (Ethanol)) wiederholen. Wenn eine chemikalie ein körperliches Abhängigkeitspotenzial hat, dann muss man den Organismus angewöhnen. Nur davon ist hier die Rede. Andere Faktoren wie das soziale leben sollen unter Laborbedingungen bei diesem Gedankenexperiment Außer acht gelassen werden. Unabhängig davon ob die aussagekraft des resultates davon beeinflusst wird oder nicht. 

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Genau so sehe ich es auch GenLeutnant..keine andere Antwort möglich bzgl. dieser Fragestellung!

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2 Bier 0,5l pro Tag 1Jahr

Schätze mal, wenn man JEDEN Tag 2 0,5er Bier trinkt, dann kann man unter Umständen schon abhängig werden. Allerdings hängt das von Person zu Person ab. Manche werden abhängig, manche nicht, die können dann von einen auf den anderen Tag aufhören.

Alkoholismus ist eine Krankheit und es gibt genauso Menschen, die sehr wenig trinken,aber davon abhängig sind wie es Menschen gibt, die Alkoholmissbrauch betreiben, aber nicht davon abhängig sind.

Eine der drei Voraussetzungen, um Alkoholiker zu werden, ist genetisch bedingt.

Jeden Tag Alkohol trinken schadet aber auf jeden Fall dem Körper - egal, ob jemand abhängig ist oder nicht.

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