Wie schnell muss im Krankheitsfall eine FOLGEBESCHEINIGUNG dem Arbeitgeber vorgelegt werden?

5 Antworten

Die wollen ihn los werden/kündigen. Aber Recht haben sie, warum hat er sie nicht gleich abgeschickt?

Ich denke, die Firma hat recht. Die muss ja gegebenenfalls auch die Fehlzeit einplanen und Maßnahmen treffen. Woher also hätten die z.B. wissen sollen, dass der Mitarbeiter am Donnerstag nicht erscheint??? Nö, die Abmahnung ist ok.

Die Firma wusste schon am Montag, dass der Arbeitnehmer am Donnerstag nicht erscheinen würde, da er per TELEFON seinen Boss SOFORT informiert hat. Darum geht es hier nicht. Es geht um den Papierkram.

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@lasera

DAs hat der Fragesteller aber erst später erklärt. Ansonsten gelten für die Einreichung der Folgebescheinigung die gleichen Fristen wie für die Erstbescheinigung. Dmnach hätte die am Do. spätestens da sein müssen.

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"....dass Krankmeldungen spätestens am 3. Werktag einzugehen haben...."

Wo soll das stehen? Würde ich die Firma mal fragen. Gesetzlich gibt es diese Regelung nämlich nicht, es könnte allenfalls sein, dass es eigene betriebliche Reglungen gibt.

Ich hoffe aber, dass dein Bekannter dem Betrieb zumindest telefonisch gleich am Montag oder Dienstag schon Bescheid gesagt hat, dass er noch länger krank ist. Denn sonst hätte die Firma ja zwei Tage keine Ahnung gehabt, was mit ihm ist.

http://www.gesetze-im-internet.de/entgfg/__5.html

Krankmeldungen haben unverzüglich zu erfolgen, also unmittelbar nach Feststellung einer Krankheit und bei krankheitsbedingter Abwesenheit von mindestens 3 Tagen hat spätestens am 4. eine AU vorgelegt zu werden.

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@Atzec

Ich hab nichts anderes behauptet. Aber eine Krankmeldung ist zunächst mal die telefonische Info. Deshalb schreib ich ja auch, dass er hoffentlich sofort über die Verlängerung informiert hat. Und wenn du in dem von dir zitierten Gesetz liest, findet man:

"Dauert die Arbeitsunfähigkeit länger als in der Bescheinigung angegeben, ist der Arbeitnehmer verpflichtet, eine neue ärztliche Bescheinigung vorzulegen."

Darin steht wiederum kein Zeitraum für die Abgabe einer Verlängerungsbescheinigung.

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@PeterSchu

"Dauert die Arbeitsunfähigkeit länger als drei Kalendertage, hat der Arbeitnehmer eine ärztliche Bescheinigung über das Bestehen der Arbeitsunfähigkeit sowie deren voraussichtliche Dauer spätestens an dem darauffolgenden Arbeitstag vorzulegen. Der Arbeitgeber ist berechtigt, die Vorlage der ärztlichen Bescheinigung früher zu verlangen."

Da steht nichts von telefonischer Meldung, sondern da steht eindeutig "ärztliche Bescheinigung". Und da steht auch, daß der Arbeitgeber auf die Einhaltung kürzerer Fristen als im Gesetz vorgesehen bestehen kann. In der Regel gibt es dazu dann einen Passus im Arbeitsvertrag. Und das gilt sowohl für die Erst- als auch die Folgebescheinigungen, da das Gesetz ganz allgemein von "Bescheinigung" spricht. Und dann ist damit jede Bescheinigung gemeint.

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@Zyogen

Oh Mann..... Lies mal was vor deinem Satz im Gesetz steht:

"Der Arbeitnehmer ist verpflichtet, dem Arbeitgeber die Arbeitsunfähigkeit und deren voraussichtliche Dauer unverzüglich mitzuteilen."

Ob er das per Telefon macht oder per Brieftaube steht natürlich nicht drin. Tatsache ist, dass man sofort Bescheid geben muss, wenn man krank ist.

Und dass die Bescheinigung früher verlangt werden darf, bezieht sich nicht darauf, dass die Bescheinigung schon am ersten Tag im Betrieb sein muss (wie soll das auch gehen?). In einem BAG-Urteil wirde festgehalten:

"Nach § 5 Abs. 1 Satz 3 Entgeltfortzahlungsgesetz (EFZG) ist der Arbeitgeber berechtigt, von dem Arbeitnehmer die Vorlage einer ärztlichen Bescheinigung über das Bestehen der Arbeitsunfähigkeit und deren voraussichtliche Dauer schon von dem ersten Tag der Erkrankung an zu verlangen."

"Von dem ersten Tag der Erkrankung" und nicht "Am ersten Tag der Erkrankung."

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@PeterSchu

Ich denke, im Zweifel gelten für die Folgebescheinigung gleiche Fristen,wie für die Erstbescheinigung. Am Montag wurde die Folgebescheinigung produziert und hätte spätestens am Donnerstag vorliegen müssen. Andererseits ist das natürlich auch wieder Korinthenkackerei, da ja laut Fragesteller eine unverügliche telefonische Info über das Andauern der Krankheit mitgeteilt wurde.

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@Atzec

"Korinthenkackerei..."

So sehe ich das auch. Und da eine Folgebescheinigung im Grunde ja erst nach Ende der ersten Krankschreibung notwendig wäre, also Donnerstag, wären die vier Tage längst nicht erreicht. Der Arbeitnehmer ist frühzeitig zum Arzt gegangen und hat frühzeitig für eine Info gesorgt. Der Betrieb sollte froh drüber sein und nicht noch in den Krümeln suchen.

Im Übrigen denke ich, dass auch ein Arbeitsgericht über so eine Abmahnung nur müde lächeln würde.

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@PeterSchu

Nach dem, was ich so im Internet gefunden habe, läuft die Abgabefrist für die Folgebescheinigung ab dem Tag der Ausstellung, hier also ab Montag...

Daher denke ich weiterhin, dass die Abmahnung durchaus rechtens ist. Andererseits ist das aber eben auch "nur" eine Abmahnung und als solche noch weit von einer Kündigung entfernt.

Ein Arbeitsrichter würde vermutlich weniger müde lächeln, als vielmehr angepisst den Mundwinkel verziehen - in der Sache aber wohl die Abmahnung bestätigen müssen. :-)

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